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Kettner Edelmetalle
10.03.2026
06:43 Uhr

Wirtschaftsweise schlägt Alarm: Deutschland droht eine neue Inflationswelle

Als hätte dieses Land nicht schon genug wirtschaftliche Baustellen – nun warnt ausgerechnet eine der renommiertesten Ökonominnen Deutschlands vor einer Rückkehr des Inflationsgespensts. Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm sieht angesichts der eskalierenden Lage im Nahen Osten und der damit verbundenen Energiepreisexplosion düstere Wolken am Horizont aufziehen. Und wer die vergangenen Jahre aufmerksam verfolgt hat, weiß: Wenn die Wirtschaftsweisen warnen, ist es meist schon fünf nach zwölf.

Die Straße von Hormus als Achillesferse der Weltwirtschaft

Grimm erklärte gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe, die Kombination aus Energie-, Transport- und Lebensmittelpreisschocks dürfte erneut erheblichen Inflationsdruck erzeugen. Im Zentrum der Sorge steht die Blockade der Straße von Hormus – jener schmalen Meerenge, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Ölhandels fließt. Je länger diese Blockade im Zuge des Iran-Konflikts andauere, desto gravierender würden die globalen Auswirkungen ausfallen. Steigende Energiepreise wirkten, so Grimm, „wie eine globale Steuer auf Wachstum".

Man muss kein Volkswirt sein, um zu begreifen, was das bedeutet: Alles wird teurer. Vom Brötchen beim Bäcker bis zur Tankfüllung. Wieder einmal. Und wieder einmal trifft es jene am härtesten, die ohnehin jeden Euro zweimal umdrehen müssen – die hart arbeitende Mitte dieser Gesellschaft.

Ifo-Institut rechnet mit spürbarem Wachstumseinbruch

Das Münchner Ifo-Institut hat bereits konkrete Zahlen vorgelegt, die nichts Gutes verheißen. Im günstigsten Szenario – also wenn die Öl- und Gaspreise innerhalb der nächsten Wochen wieder sinken – rechne man mit einer Inflationsrate von 2,5 Prozent. Ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser prognostizierte in diesem Fall ein Wirtschaftswachstum von lediglich 0,8 Prozent für das laufende Jahr, was gegenüber den Vorkriegs-Schätzungen einem Rückgang um 0,2 Prozentpunkte entspräche. Für das kommende Jahr erwarte man dann 1,2 Prozent Wachstum.

Doch das ist das optimistische Szenario. Sollten die Preise für fossile Energieträger längerfristig auf dem aktuell erhöhten Niveau verharren, könnte die Inflation in der Spitze auf knapp drei Prozent klettern. Das Wachstum würde dann auf magere 0,6 Prozent in diesem und 0,8 Prozent im nächsten Jahr zusammenschrumpfen. Deutschland, einst die Lokomotive Europas, droht endgültig zum wirtschaftlichen Bremsklotz des Kontinents zu werden.

Die Lebensmittelpreise – eine tickende Zeitbombe?

Deutschlands oberste Verbraucherschützerin Ramona Pop gibt sich derweil noch verhalten optimistisch. Von einer erneuten Inflationswelle im Lebensmittelbereich wolle sie noch nicht sprechen. Die Versorgung sei derzeit gesichert, die Lieferketten weitgehend stabil. Allerdings räumte auch Pop ein, dass mittel- bis langfristig hohe Sprit- und Düngerpreise vor allem einzelne verarbeitete Produkte verteuern könnten. Sie forderte die Bundesregierung auf, für mehr Transparenz in der Preisbildung bei Lebensmitteln zu sorgen, damit mögliche Kostentreiber frühzeitig erkannt und gezielt angegangen werden könnten.

Transparenz fordern – das klingt gut. Doch wer die Bilanz der vergangenen Regierungsjahre betrachtet, darf berechtigte Zweifel haben, ob die Politik tatsächlich in der Lage ist, die Bürger vor den Folgen einer neuen Teuerungswelle zu schützen. Schon während der letzten Inflationskrise 2022 und 2023 reagierte Berlin viel zu spät und mit fragwürdigen Maßnahmen, die den Steuerzahler Milliarden kosteten, ohne das Grundproblem zu lösen.

Hausgemachte Probleme verschärfen die Krise

Was die Situation besonders brisant macht: Deutschland hat sich durch seine verfehlte Energiepolitik der vergangenen Jahre in eine Position manövriert, die das Land gegenüber externen Energiepreisschocks besonders verwundbar macht. Der überhastete Atomausstieg, die ideologisch getriebene Abkehr von fossilen Energieträgern ohne belastbare Alternativen und die Sprengung der Nord-Stream-Pipelines haben Deutschland seiner energiepolitischen Souveränität beraubt. Nun rächt sich diese Naivität mit voller Wucht.

Und als wäre das nicht genug, hat die neue Große Koalition unter Friedrich Merz gerade erst ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen beschlossen – ein euphemistischer Begriff für das, was es tatsächlich ist: neue Schulden in historischem Ausmaß. Schulden, die über Generationen hinweg durch Steuern und Abgaben finanziert werden müssen und die den Inflationsdruck zusätzlich befeuern dürften. Merz hatte versprochen, keine neuen Schulden zu machen. Dieses Versprechen hat sich als ebenso haltbar erwiesen wie die Zusicherung, die Inflation werde nur „vorübergehend" sein.

Edelmetalle als Schutzschild gegen die Geldentwertung

In Zeiten wie diesen zeigt sich einmal mehr, warum physische Edelmetalle wie Gold und Silber seit Jahrtausenden als ultimativer Wertspeicher gelten. Während Papiergeld durch Inflation systematisch entwertet wird, haben Edelmetalle ihre Kaufkraft über Jahrhunderte bewahrt. Wer sein Vermögen vor der schleichenden Enteignung durch Geldentwertung schützen möchte, sollte eine Beimischung physischer Edelmetalle in seinem Portfolio ernsthaft in Betracht ziehen. Denn eines lehrt die Geschichte mit unerbittlicher Klarheit: Regierungen kommen und gehen, Währungen entstehen und vergehen – Gold und Silber bleiben.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf Basis eigener, sorgfältiger Recherche und gegebenenfalls nach Rücksprache mit einem qualifizierten Finanzberater getroffen werden. Für Anlageentscheidungen und deren Folgen übernehmen wir keinerlei Haftung.

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