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Kettner Edelmetalle
09.04.2026
05:10 Uhr

Wirtschaftsministerin Reiche hält an ruinöser Energiewende fest – 90 Milliarden Euro jährlich bis 2035

Man könnte meinen, die CDU hätte aus den Fehlern der Ampel-Ära gelernt. Man könnte hoffen, dass eine konservative Wirtschaftsministerin den Mut aufbringt, ideologische Irrwege zu korrigieren. Doch weit gefehlt. Katherina Reiche, Bundesministerin für Wirtschaft, hat in einem Gastbeitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung die Energiewende nicht nur verteidigt – sie hat sie regelrecht zur Staatsräson erklärt. Die Erneuerbaren würden das „Rückgrat unserer Stromversorgung" bilden, so die Ministerin. Das 80-Prozent-Ausbauziel für erneuerbare Energien bleibe bestehen. Wer gehofft hatte, die neue Regierung unter Friedrich Merz würde einen energiepolitischen Kurswechsel einleiten, wird bitter enttäuscht.

36 Milliarden Euro – und das ist erst der Anfang

Was Reiche dann allerdings an Zahlen präsentiert, liest sich wie ein Offenbarungseid. Fast drei Milliarden Euro würden allein dafür aufgewendet, dass Windräder und Solaranlagen abgeregelt werden müssten – weil die Netze den produzierten Strom schlicht nicht aufnehmen könnten. Drei Milliarden Euro für Strom, der niemals beim Verbraucher ankommt. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen.

Die Gesamtkosten der Energiewende – bestehend aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz, Kapazitäts- und Netzreserven, Redispatch-Kosten, Netzsubventionen und Subventionen zur Senkung der Energiepreise – beziffert die Ministerin selbst auf 36 Milliarden Euro pro Jahr. Bis 2035 sollen diese Kosten auf unfassbare 90 Milliarden Euro jährlich ansteigen. Und dennoch hält Reiche am Kurs fest. Ihre eigene Diagnose könnte vernichtender kaum ausfallen: „Eine Energiewende, die Systemkosten ignoriert, wird das Land ruinieren, das sie zu retten vorgibt." Treffender hätte es kein Kritiker formulieren können. Nur zieht die Ministerin daraus nicht etwa die logische Konsequenz, sondern bastelt stattdessen an einem sogenannten „Netzanschlusspaket".

Das „Netzanschlusspaket" – alter Wein in neuen Schläuchen

Was verbirgt sich hinter diesem technokratischen Wortungetüm? Im Kern bedeutet es, dass künftig jeder, der in überlasteten Netzgebieten eine Anlage anschließen möchte, sich an den Kosten beteiligen oder das Risiko tragen muss, dass der erzeugte Strom nicht immer eingespeist werden kann. Klingt nach marktwirtschaftlicher Vernunft? Vielleicht. Doch es ist letztlich nichts anderes als ein Pflaster auf einer klaffenden Wunde. Die grundsätzliche Fehlkonstruktion der Energiewende wird damit nicht behoben – sie wird lediglich neu verpackt.

Reiche räumt selbst ein, dass Deutschlands natürliche Gegebenheiten der Energiewende enge Grenzen setzen: begrenzte Gasvorkommen, die nicht einmal in Krisenzeiten genutzt werden sollen, kaum Wasserkraft, deutlich weniger Sonnenstunden als Südeuropa und gewaltige Entfernungen zwischen Erzeugungsorten im Norden und den industriellen Verbrauchszentren im Süden. All das sind keine neuen Erkenntnisse. Es sind Fakten, die Kritiker seit über einem Jahrzehnt anmahnen – und die von der politischen Klasse konsequent ignoriert werden.

Die unbequeme Wahrheit über den Anteil der Erneuerbaren

Besonders entlarvend sind die Zahlen zum tatsächlichen Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtenergieverbrauch. Während in der öffentlichen Debatte gerne mit dem Stromanteil jongliert wird – der mittlerweile bei rund 50 Prozent liege –, verschweigt man geflissentlich, dass Strom nur ein Sechstel des gesamten Energiebedarfs ausmacht. Der Anteil der Erneuerbaren am Gesamtenergieverbrauch lag 2025 bei gerade einmal knapp einem Fünftel. Ein ernüchterndes Ergebnis nach Hunderten Milliarden Euro an Subventionen und einem beispiellosen Ausbau von Wind- und Solaranlagen.

Und was sagt die Ministerin zum Thema Gas? Angesichts des Irankriegs und der dadurch gestiegenen Energiekosten forderten viele den sofortigen Ausstieg aus Öl und Gas. Reiches Antwort: „Auch wenn wir es gern anders hätten: Wir brauchen weiterhin Gas." Der Netzausbau werde bis zu zehn Jahre dauern. Zehn Jahre. In dieser Zeit soll Deutschland also weiterhin von Gasimporten abhängig bleiben – während gleichzeitig die eigenen Gasvorkommen nicht erschlossen werden dürfen. Eine Politik, die an Absurdität kaum zu überbieten ist.

Die CDU als grüner Wolf im konservativen Schafspelz

Was wir hier erleben, ist die endgültige Kapitulation der CDU vor der grünen Ideologie. Friedrich Merz hatte im Wahlkampf versprochen, Deutschland wieder auf Kurs zu bringen, die Wirtschaft zu stärken und keine neuen Schulden zu machen. Stattdessen wurde ein 500 Milliarden Euro schweres Sondervermögen beschlossen, das kommende Generationen mit Zinszahlungen belasten wird. Und nun verteidigt seine Wirtschaftsministerin eine Energiewende, deren Kosten sie selbst als potenziell ruinös bezeichnet.

Die deutsche Industrie wandert derweil in Scharen ab. Die Energiepreise gehören zu den höchsten weltweit. Mittelständische Betriebe kämpfen ums Überleben. Und was bietet die Regierung? Ein „Netzanschlusspaket". Man fragt sich unwillkürlich, ob in Berlin noch irgendjemand den Kontakt zur Realität der arbeitenden Bevölkerung hat.

Es ist bezeichnend, dass Reiche zwar die Probleme messerscharf analysiert, aber nicht den Mut aufbringt, die einzig logische Konsequenz zu ziehen: einen grundlegenden Kurswechsel. Stattdessen wird weiter an einem System herumgedoktert, das in seinen Grundfesten fehlkonstruiertiert ist. Mehr Subventionen, mehr Regulierung, mehr Kosten – und am Ende zahlt der deutsche Steuerzahler und Stromkunde die Zeche. Wie immer.

Gold und Silber als Schutzschild gegen den Wertverlust

In Zeiten, in denen die Politik Milliarden in ideologische Projekte pumpt und die Inflation durch schuldenfinanzierte Sondervermögen weiter angeheizt wird, stellt sich für jeden vernünftigen Bürger die Frage nach dem Schutz des eigenen Vermögens. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrtausende als verlässlicher Wertspeicher bewährt – gerade in Phasen politischer Fehlsteuerung und galoppierender Staatsausgaben. Wer sein Portfolio mit Edelmetallen ergänzt, schafft sich ein Bollwerk gegen die schleichende Enteignung durch Inflation und politische Experimente.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf eigener, sorgfältiger Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für individuelle Anlageentscheidungen unserer Leser.

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