
Winterchaos legt Deutschlands Bahnverkehr lahm: Norddeutschland versinkt im Schnee

Was für ein Armutszeugnis für die einst so stolze Deutsche Bahn! Während andere Länder selbst bei arktischen Temperaturen einen reibungslosen Schienenverkehr gewährleisten, bricht hierzulande bei etwas Schneefall das gesamte System zusammen. Der Wintereinbruch in Norddeutschland hat den Bahnverkehr am Wochenende nahezu zum Erliegen gebracht – und ein Ende des Chaos ist nicht in Sicht.
Massive Einschränkungen auf wichtigen Strecken
Die Liste der betroffenen Verbindungen liest sich wie ein Horrorkatalog für jeden Reisenden. Zwischen Hannover und dem Ruhrgebiet geht praktisch nichts mehr. Die Strecken zwischen Hannover beziehungsweise Hamburg und Berlin sind ebenfalls betroffen. Selbst die wichtige Nord-Süd-Achse zwischen Hamburg und Frankfurt über Würzburg ist lahmgelegt. Züge, die eigentlich nach Hamburg fahren sollten, enden kurzerhand in Frankfurt – als wäre das ein akzeptabler Ersatz.
Besonders pikant: Auch internationale Verbindungen sind massiv betroffen. Die Strecken Kopenhagen-Hamburg und Amsterdam-Hannover funktionieren nicht wie geplant. So präsentiert sich Deutschland seinen europäischen Nachbarn als Land, das nicht einmal bei winterlichen Verhältnissen einen funktionierenden Bahnverkehr aufrechterhalten kann.
Schneckentempo auf Schnellfahrstrecken
Als wäre das nicht genug, hat die Deutsche Bahn auch noch die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf mehreren Schnellfahrstrecken reduziert. Darunter befindet sich ausgerechnet die prestigeträchtige Verbindung Frankfurt-Köln. Von Schnellfahrt kann also keine Rede mehr sein – weitere Verspätungen sind damit vorprogrammiert.
Fahrgäste werden gebeten, sich vor Reiseantritt über ihre Verbindung zu informieren.
Diese lapidare Empfehlung der Bahn klingt fast schon zynisch. Denn was nützt die beste Information, wenn am Ende ohnehin kein Zug fährt?
Kulanzregelungen als schwacher Trost
Immerhin zeigt sich die Bahn bei den Ticketregelungen großzügig – oder sollte man sagen: Sie hat gar keine andere Wahl? Wer bis einschließlich 7. Januar 2026 ein Ticket für Reisen zwischen dem 8. und 11. Januar gekauft hat, kann dieses zu einem späteren Zeitpunkt nutzen. Die Zugbindung wurde aufgehoben, Sitzplatzreservierungen können kostenfrei storniert werden.
Ein strukturelles Problem
Doch diese Kulanzregelungen können nicht darüber hinwegtäuschen, dass hier ein fundamentales Problem vorliegt. Jahrzehntelange Vernachlässigung der Infrastruktur, mangelnde Investitionen in winterfeste Technik und ein chronisch unterfinanziertes Schienennetz rächen sich nun bitter. Während die Politik Milliarden für fragwürdige Projekte ausgibt, verfällt die Bahn zusehends.
Die Fernverkehrszüge zwischen Hamburg und Nordrhein-Westfalen verkehren zwar noch, doch das ist ein schwacher Trost für die Tausenden gestrandeten Reisenden. Eine kostenfreie Hotline steht bereit – vermutlich mit endlosen Warteschleifen, wie man es von der Bahn gewohnt ist.
Es bleibt die bittere Erkenntnis: Deutschland, einst Vorreiter in Sachen Ingenieurskunst und Infrastruktur, scheitert mittlerweile an ein paar Zentimetern Schnee. Ein Trauerspiel, das sich Jahr für Jahr wiederholt.
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