Telefonisch Mo–Fr 8–20 Uhr erreichbar
280.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
18.09.2026
05:44 Uhr
KI-generiert

Wettlauf zum Mond: NASA-Chef warnt — China könnte zuerst landen

Wettlauf zum Mond: NASA-Chef warnt — China könnte zuerst landen
Symbolbild: KI-generiert

NASA-Administrator Jared Isaacman hat am 15. September vor Angehörigen von US Air Force und Space Force eine unmissverständliche Warnung ausgesprochen: China werde Astronauten auf dem Mond absetzen — die entscheidende Frage sei nur, ob die USA vorher dort seien. Der Auftritt fand bei der Jahreskonferenz der Air and Space Forces Association statt.

Seine Formulierung ließ wenig Interpretationsspielraum: „Wir befinden uns mitten in einem sehr realen zweiten Weltraumrennen." Und: China werde schaffen, was die Sowjetunion nie geschafft habe.

Zwei Raketen gegen vier — der peinliche Vergleich

Besonders bemerkenswert war Isaacmans Eingeständnis eigener Schwächen. Laut seiner Darstellung habe Peking Wiederverwendbarkeit von Raketen bereits demonstriert und einen Plan vorgelegt, seine Taikonauten mit nur zwei Starts auf den Mond zu bringen. Die NASA brauche für dasselbe Manöver mindestens vier.

Dazu kommt der Faktor Russland: Gemeinsam mit Moskau strebe China eine nuklear betriebene Mondbasis am Südpol des Erdtrabanten an. Medienberichten zufolge ist dort die sogenannte International Lunar Research Station geplant — mit einer Basisstation in den 2030er Jahren.

„Die Geschichte hat gezeigt, dass sie sogar früher dran sein könnten und wir leicht zu spät."

Der Erfolg werde „in Monaten, nicht in Jahren" gemessen, sagte Isaacman. Peking nennt 2030 als Ziel für die erste bemannte Landung, die NASA will noch vor Ende 2028 zurück auf die Oberfläche.

Warum ein Krater über Weltmachtstatus entscheidet

Es geht nicht um Prestige-Fotos. Der lunare Südpol gilt als strategisch wertvollste Immobilie des Sonnensystems: In dauerhaft beschatteten Kratern wird Wassereis vermutet, benachbarte Hochpunkte bieten nahezu permanentes Sonnenlicht für Energieerzeugung. Wer dort zuerst Infrastruktur baut, setzt Standards — technisch, rechtlich, militärisch.

Isaacman brachte es auf den Punkt: Verbündete und Gegner schauten zu, ebenso jede Nation, die entscheide, wessen Technologie sie kaufe, wessen Standards sie übernehme und wessen Zukunftsvision sie folge. Auch die Kinder würden zuschauen — die Hoffnungen einer ganzen Generation stünden auf dem Spiel.

Selbstverschuldete Wunden — und eine bemerkenswerte Dankbarkeit

Erstaunlich offen sprach der NASA-Chef von „selbstverschuldeten Wunden": ineffiziente Startfrequenz beim Space Launch System, die Priorisierung einer Raumstation im Mondorbit statt einer Basis auf der Oberfläche, fehlender Fokus. Er sei dem chinesischen Ehrgeiz fast dankbar — er habe der NASA den Spielraum verschafft, endlich zu reparieren, was kaputt gewesen sei.

Unter der Raumfahrtpolitik von Präsident Donald Trump werde die Raketenproduktion nun standardisiert, ab 2027 sollen robotische Missionen fast monatlich zum Mond fliegen. Der Plan: eine dauerhafte menschliche Präsenz auf der Oberfläche. Nach Medienberichten flog die bemannte Mission Artemis II im April 2026 um den Mond, Artemis III soll 2027 Landesysteme im Erdorbit testen, die eigentliche Landung ist für Artemis IV Ende 2028 vorgesehen.

Und Europa? Beschäftigt mit anderem

Während zwei Großmächte um Rohstoffe, Energie und Technologieführerschaft auf einem anderen Himmelskörper ringen, debattiert Europa über Berichtspflichten, Lieferkettengesetze und Klimaziele im Grundgesetz. Aus Sicht unserer Redaktion ein Lehrstück darüber, wie man industrielle Zukunft verspielt: Wer Innovation reguliert statt ermöglicht, findet sich irgendwann als Kunde fremder Standards wieder — nicht als deren Setzer.

Und für Anleger? Geopolitische Machtverschiebungen dieser Größenordnung gehen historisch selten geräuschlos ab. Physische Edelmetalle bleiben in einem breit gestreuten Vermögen eine bewährte Ergänzung — unabhängig davon, welche Flagge zuerst am Südpol des Mondes steht.

Hinweis: Dieser Beitrag ist eine journalistische Einordnung und keine Anlageberatung. Wir erteilen keine Empfehlungen zum Kauf oder Verkauf von Finanzprodukten. Jeder Leser ist für seine Anlageentscheidungen selbst verantwortlich und sollte eigene Recherchen anstellen.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen