Kostenlose Beratung
07930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
02.02.2026
07:33 Uhr

Wenn Fleiß zur Dummheit wird: Deutschlands Abgabenlast treibt Millionen in die Teilzeit

Wenn Fleiß zur Dummheit wird: Deutschlands Abgabenlast treibt Millionen in die Teilzeit

Deutschland, einst das Land der Tüchtigen und Strebsamen, verkommt zusehends zur Nation der Kürzertreter. Die Zahlen sprechen eine unmissverständliche Sprache: kurze Wochenarbeitszeiten, eine Teilzeitquote von satten 40 Prozent und Krankheitstage, die sich zu einem besorgniserregenden Berg auftürmen. Doch wer trägt die Schuld an dieser Entwicklung? Die vermeintlich faule Generation Z? Oder vielleicht doch ein Staat, der seine Bürger mit einer erdrückenden Abgabenlast regelrecht zur Arbeitsverweigerung erzieht?

Der Staat als größter Demotivator

Es ist ein Paradoxon, das seinesgleichen sucht. Während der deutsche Fiskus mit immer neuen Steuern und Abgaben unerwünschtes Verhalten zu lenken versucht – sei es beim Fliegen, beim CO₂-Ausstoß oder beim Alkoholkonsum – sendet er ausgerechnet beim Thema Arbeit die völlig falschen Signale. Die Abgabenlast hat mittlerweile die Marke von 40 Prozent überschritten, ein historischer Rekordwert, der jeden Arbeitnehmer bei der Betrachtung seiner Gehaltsabrechnung in tiefe Resignation stürzen dürfte.

Was soll diese Botschaft bedeuten? Dass wir auch von der Arbeit besser die Finger lassen sollten? Die Mathematik ist jedenfalls eindeutig: Fünf Tage Arbeit lohnen sich finanziell schlicht nicht genug. Vier Tage tun es auch, dafür hat man weniger Stress und mehr Freizeit. Selbst kinderlose Unverheiratete, die ohnehin die höchste Steuerlast schultern müssen, finden dieses Kalkül verlockend.

Die Illusion der Work-Life-Balance

In den vergangenen Jahren wurde uns die Vier-Tage-Woche medial als Modell der Zukunft angepriesen. Ein glücklicheres, gesünderes, gar produktiveres Leben wurde versprochen. Die Diskussion erreichte dabei bisweilen groteske Ausmaße – man denke nur an die ernsthaft geführte Debatte über den sogenannten „Periodenurlaub" für Frauen. Gleichzeitig avancierte „Quiet Quitting" zum geflügelten Wort der sozialen Medien: Wer nicht pünktlich zum Feierabend den Stift fallen lässt, mit dem stimmt offenbar etwas nicht.

Arbeit mauserte sich in vielen Köpfen zum Störfaktor des eigentlichen Lebens. Möglichst wenig Einsatz, lautete die Devise – dafür Homeoffice und Workation aus der exotischen Ferne.

Mehr arbeiten für den Schuldenberg?

Wenn Politiker wie Bundeskanzler Friedrich Merz oder Wirtschaftsministerin Katherina Reiche mahnen, wir müssten mehr und länger arbeiten, haben sie damit durchaus recht. Doch sie verschweigen geflissentlich, wofür eigentlich: für den Staat und seinen gigantischen Schuldenberg. Und das motiviert nun wirklich niemanden. Wenn es ums Geld geht, ist der Mensch eben egoistisch – und das ist sein gutes Recht.

Die linke Traumvorstellung einer Post-Arbeitsgesellschaft, in der sich alle nur noch der eigenen Selbstverwirklichung widmen und ein bedingungsloses Grundeinkommen die Party finanziert, ist dabei nichts weiter als eine gefährliche Utopie. Wer soll das bezahlen? Die „Superreichen" natürlich, die dann nicht mehr superreich wären. Die Millionenerben, die dann nicht mehr viel erben würden. Links lebt man eben gern vom Geld anderer.

Abwanderung statt Aufbruch

Auch Unternehmer haben es hierzulande bekanntlich schwer. Viele wanderten in den letzten Jahren ins Ausland ab, weil man sie in Deutschland lieber ausnimmt, statt steuerlich ein wenig entgegenkommender zu sein. Hauptsache, man schröpft ein paar „böse Großkapitalisten" – selbst wenn der wirtschaftliche Niedergang der Preis dafür ist.

Wenn wir so weitermachen, landen wir tatsächlich in einer Post-Arbeitsgesellschaft – allerdings nicht als utopisches Zukunftsprojekt, sondern weil es schlicht nicht mehr genug Jobs gibt. Statt einer „Life-Work-Balance" haben wir dann eine „Life-Life-Balance". Dummerweise haben wir dann auch nur noch wenig zum Umverteilen, weil kaum einer mehr frisches Geld in die Kassen spült. Und was dann? Dann sind wir alle gleich – gleich arm.

Die versteckte Arbeitswut der Deutschen

Dabei schlummert in den Deutschen durchaus noch Arbeitswut. Eine junge Jurastudentin, Anfang zwanzig, erzählte kürzlich, dass sie beim Berufseinstieg richtig „hustlen" will. Brennen für den Job, etwas reißen. Doch wie viel von dieser Motivation wird übrig bleiben, wenn sie ihre erste Gehaltsabrechnung in der Hand hält und sieht, wie viel ihrer Mühe direkt ans Finanzamt weiterwandert?

Deutschland braucht keine neuen Steuern und keine weiteren Belastungen. Deutschland braucht eine Politik, die Leistung wieder belohnt statt bestraft. Solange der Staat jedoch weiterhin jeden zusätzlich verdienten Euro zur Hälfte einkassiert, wird sich an der Flucht in die Teilzeit nichts ändern. Die Bürger stimmen mit den Füßen ab – und der Staat wundert sich, warum niemand mehr rennen will.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen