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Kettner Edelmetalle
15.06.2026
11:46 Uhr

Wenn der Staat den Hinterbliebenen die Worte verbietet: Britische Geheimeinheit schreibt Familien-Statements um

Es ist eine Geschichte, die einem das Blut in den Adern gefrieren lässt – und sie spielt nicht in einem dystopischen Roman, sondern im Großbritannien des Jahres 2026. Eine staatliche Regierungseinheit, einst gegründet, um der Propaganda von Al-Qaida den Garaus zu machen, soll heute etwas ganz anderes tun: Sie soll trauernden Familien die Worte in den Mund legen und unliebsame Wahrheiten glattbügeln. Willkommen im modernen Meinungsmanagement von Staats wegen.

Vom Anti-Terror-Werkzeug zum Propaganda-Apparat

Wie die britische Daily Mail berichtet, soll die sogenannte Research, Information and Communications Unit – kurz RICU – ihren ursprünglichen Auftrag längst hinter sich gelassen haben. Statt islamistischer Hetze gilt der neue Feind jetzt dem angeblich „erstarkenden Rechtsextremismus“ im eigenen Land. Eine bemerkenswerte Verschiebung, die viel über die Prioritäten der politischen Klasse jenseits des Ärmelkanals verrät.

Im Zentrum der Vorwürfe steht der grausame Mordfall um den Briten Henry Nowak, der im vergangenen Dezember von dem Sikh Vickrum Digwa erstochen wurde. Eine anonyme Quelle ließ gegenüber der Daily Mail verlauten, die RICU habe in engem Schulterschluss mit der örtlichen Polizei gestanden und die Behörden im Umgang mit der Familie des Opfers „beraten“.

„Die RICU stellte sicher, dass das Verbindungsteam, das sich um die Familie kümmerte, gut informiert war“, so der Insider gegenüber der britischen Zeitung.

Die Handschrift des Staates in der Trauer der Familie

Doch damit nicht genug. Die Behörde soll sich aktiv in den Schreibprozess der Familien-Stellungnahme eingemischt haben – angeblich, um zu verhindern, dass die Hinterbliebenen mit „aufheizenden“ Äußerungen die gesellschaftlichen Spannungen weiter anfachen könnten. Man stelle sich das einmal vor: Ein Mensch wird ermordet, die Angehörigen sind am Boden zerstört – und der Staat sitzt am Schreibtisch und feilt an den Formulierungen, damit ja niemand auf falsche Gedanken kommt.

„Man kann ihre Handschrift in all den Erklärungen erkennen, die von den Familien der Opfer in diesen brisanten Situationen veröffentlicht werden – sie haben in der Regel einen ähnlichen Ton“, zitiert die Daily Mail ihre Quelle.

Belfast: Demonstranten als „unsympathische Schläger“

Auch im nordirischen Belfast soll die Einheit ihre Finger im Spiel gehabt haben. Nachdem ein sudanesischer Migrant versucht hatte, einen Mann auf offener Straße zu enthaupten, gingen Hunderte Bürger auf die Straße, um gegen die Migrationspolitik der Regierung zu protestieren. Teilweise schlugen die Proteste in Gewalt um, Gebäude und Fahrzeuge brannten.

Der RICU wird vorgeworfen, der nordirischen Polizei PSNI Empfehlungen gegeben zu haben, wie sich die öffentliche Meinung steuern lasse. Konkret soll geraten worden sein, die Demonstranten als „unsympathische Schläger“ statt als Aktivisten darzustellen. Ein Lehrstück in staatlicher Erzählungskontrolle, das aufmerksamen Beobachtern bekannt vorkommen dürfte.

Auch im Netz wird durchgegriffen

Selbst vor dem digitalen Raum macht der Apparat offenbar nicht halt. Eine Quelle berichtete, die Einheit arbeite mit der C3-Nachrichtendienststelle der nordirischen Polizei zusammen, um jene zu identifizieren, die online zu Protesten aufrufen. Wer also seine Meinung ins Netz schreibt, gerät ins Visier. Ein Gedanke, der jeden freiheitsliebenden Menschen alarmieren sollte.

Selbst aus Whitehall regt sich Widerstand

Bezeichnend ist, dass mittlerweile sogar im britischen Regierungsviertel Whitehall die Geduld zu schwinden scheint. Mehrere Entscheidungsträger sollen die RICU als „außer Kontrolle geraten“ bezeichnet haben. Besonders pikant: Die Behörde soll behauptet haben, die von pakistanischen Gemeinschaften ausgehenden sexuellen Missbrauchsfälle an Kindern würden von „extremen Rechten“ instrumentalisiert, um Hass gegen muslimische Gemeinschaften zu schüren. Eine Verdrehung der Tatsachen, die ihresgleichen sucht – und die Opfer ein zweites Mal verhöhnt.

Ein Blick in den Spiegel: Droht uns Ähnliches?

Wer nun glaubt, all das sei ein rein britisches Problem, der irrt womöglich gewaltig. Die Mechanismen, mit denen unliebsame Wahrheiten umgeschrieben, kritische Bürger diffamiert und Trauernde stillgestellt werden, sind keine Erfindung der Insel. Auch hierzulande wächst die Sorge, dass der Staat sich anmaßt, zu bestimmen, was gesagt werden darf und was nicht. Es ist nicht allein die Meinung unserer Redaktion, sondern die vieler Bürger, dass die zunehmende Verlagerung politischer Energie weg von der Bekämpfung echter Gewalt hin zur Kontrolle des Diskurses eine gefährliche Schieflage darstellt. Wenn nicht mehr die Täter, sondern die kritischen Stimmen zum eigentlichen Problem erklärt werden, dann läuft etwas grundlegend falsch.

Was bleibt, ist ein bitterer Nachgeschmack. In einer Demokratie sollte der Staat den Bürgern dienen – nicht ihre Worte zensieren und ihre Trauer instrumentalisieren. Die Vorgänge in Großbritannien sind ein Mahnmal dafür, wohin es führen kann, wenn der Apparat zum Selbstzweck wird und die Wahrheit dem politischen Wohlgefallen geopfert wird.

In solchen Zeiten der Unsicherheit, in denen das Vertrauen in staatliche Institutionen erodiert, besinnen sich viele Menschen wieder auf Beständiges. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben über Jahrhunderte hinweg ihre Funktion als wertstabiler Anker bewiesen – unabhängig davon, wie sehr Regierungen die Erzählungen verbiegen mögen. Als sinnvolle Beimischung zu einem breit gestreuten Vermögensportfolio bieten sie einen greifbaren Gegenwert in einer Welt, in der selbst Worte nicht mehr sicher sind.

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