Kostenlose Beratung
07930-2699
280.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
21.07.2026
05:45 Uhr

Wenn der Mob die Wissenschaft belagert: Düsseldorfer Professorin soll für kritische Vorlesung geopfert werden

Wenn der Mob die Wissenschaft belagert: Düsseldorfer Professorin soll für kritische Vorlesung geopfert werden

Die Freiheit von Forschung und Lehre – einst ein unantastbares Fundament der deutschen Universitäten – gerät zunehmend unter die Räder ideologischer Straßenkämpfer. Was sich derzeit an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf abspielt, liest sich wie ein Lehrstück über den moralischen Zerfall des akademischen Klimas in diesem Land. Eine Professorin, die es wagt, die sogenannte Transideologie wissenschaftlich kritisch zu hinterfragen, soll offenbar öffentlich abgestraft werden. Und mittendrin: ein Studentenverband, der eigentlich für konservative Werte stehen sollte, sich jedoch beinahe von der lautstarken Meute vor sich hertreiben ließ.

Der Skandal um die Vorlesung von Ute Johanna Bayen

Worum geht es? Die Professorin Ute Johanna Bayen kündigte an, in einer Vorlesung darzulegen, dass die Transideologie wissenschaftlich nicht haltbar sei, falsche Vorstellungen über die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen verbreite und diese dadurch gar gefährde. Ein Standpunkt, der noch vor wenigen Jahren als schlichte Selbstverständlichkeit gegolten hätte. Doch in der überhitzten Gegenwart deutscher Hochschulen genügt bereits der Zweifel an einer Ideologie, um zum Ziel eines regelrechten Feldzugs zu werden.

Prompt formierte sich ein Bündnis aus dem Sozialistisch-Demokratischen Studiverband, der Fachschaftenliste, der Juso-Hochschulgruppe und Campusgrün. Ihre Forderungen? Nichts weniger als die Absage der Vorlesung, ein Campusverbot und – man höre und staune – die Entlassung der Professorin. Dazu solle das Rektorat eine „klare Stellungnahme“ abgeben, sämtliche Aussagen der Dozentin auf ihre „wissenschaftliche Fundiertheit“ überprüft und eine „interne Antidiskriminierungsbeauftragte“ installiert werden.

Wenn Meinungen zum Berufsverbot führen

Man lasse sich diese Forderungen auf der Zunge zergehen: Eine Wissenschaftlerin soll ihren Arbeitsplatz verlieren, weil sie eine wissenschaftliche Position vertritt, die dem herrschenden Zeitgeist widerspricht. Ist das noch die Universität als Ort des freien Denkens – oder bereits ein Tribunal, in dem über Wohl und Wehe eines Menschen abgestimmt wird, sobald er die falsche Meinung äußert?

Transfeindlichkeit habe weder auf dem Campus noch in der Lehre einen Platz, hieß es im ursprünglichen Aufruf der linken Gruppen.

Bemerkenswert an dieser Wortwahl ist, wie geschmeidig aus wissenschaftlichem Widerspruch ein moralisches Verbrechen konstruiert wird. Wer die Biologie beim Namen nennt, wer auf Studien und Leitlinien verweist, der sei eben „menschenfeindlich“. Toleranz, so scheint es, wird ausschließlich in eine Richtung eingefordert – und endet abrupt dort, wo jemand nicht bereit ist, sich der Doktrin zu unterwerfen.

Der RCDS und sein peinlicher Eiertanz

Besonders entlarvend ist die Rolle des Rings Christlich-Demokratischer Studenten. Der CDU-nahe Verband hatte sich zunächst dem Boykott-Aufruf angeschlossen – „weil uns das gemeinsame Signal wichtig war“, wie es hieß. Erst als sich der Wind drehte, ruderte man zurück und distanzierte sich von der Kundgebung. Die „finale Fassung“ sei anders ausgefallen als besprochen, so die Rechtfertigung.

Ein Trauerspiel. Denn was hier sichtbar wird, ist das Grundproblem eines konservativen Milieus, das seine Prinzipien allzu bereitwillig auf dem Altar der Anpassung opfert. Man wollte dazugehören, wollte kein Störenfried sein – und merkte erst hinterher, dass man sich vor den Karren einer linksextremen Kampagne hatte spannen lassen. Immerhin: Am Ende lehnte der RCDS die radikalen Forderungen nach Entlassung und Campusverbot mit Verweis auf die Freiheit von Forschung und Lehre ab. Ein kleiner Lichtblick in einem ansonsten wenig rühmlichen Manöver.

Ein Klima der Angst an deutschen Hochschulen

Was dieser Fall offenbart, reicht weit über Düsseldorf hinaus. An den Universitäten dieses Landes hat sich ein Klima etabliert, in dem kritisches Denken zunehmend als Provokation gilt. Wer nicht in den vorgegebenen ideologischen Chor einstimmt, muss um seine Karriere fürchten. Anonyme Anzeigen, Verpetzerportale, Kampagnen im Netz – das Instrumentarium der Gesinnungswächter ist umfangreich und wird schamlos eingesetzt.

Es ist eine bittere Ironie der Geschichte, dass ausgerechnet jene Kräfte, die sich fortschrittlich und aufgeklärt wähnen, mit den Methoden der Repression operieren. Wissenschaft lebt vom Streit, vom Widerspruch, von der kontroversen These. Wo aber der „Konsens“ von oben verordnet und jede abweichende Stimme mundtot gemacht wird, dort ist es um die Freiheit geschehen. Man kennt derartige Mechanismen aus dunkleren Kapiteln der Geschichte – und sollte gewarnt sein.

Zeit für eine Rückbesinnung

Die eigentliche Frage ist nicht, ob man die Positionen der Professorin teilt oder nicht. Die entscheidende Frage lautet: Darf in Deutschland eine Wissenschaftlerin noch frei forschen und lehren, ohne um ihre Existenz bangen zu müssen? Wer diese Frage verneint, hat die Grundlagen einer freien Gesellschaft bereits aufgegeben. Es braucht wieder Rückgrat – an den Universitäten, in den Studentenverbänden und in der Politik. Denn die Gefahr für unsere Freiheit kommt nicht von jenen, die unbequeme Wahrheiten aussprechen, sondern von jenen, die sie zum Schweigen bringen wollen.

Und während sich die akademische Elite in ideologischen Grabenkämpfen verliert, stellt sich die Frage, welche Werte in diesem Land eigentlich noch Bestand haben. Wer sein Vermögen und seine Unabhängigkeit bewahren möchte, tut gut daran, nicht allein auf die Beständigkeit staatlicher und gesellschaftlicher Institutionen zu vertrauen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben über Jahrhunderte hinweg bewiesen, dass sie unabhängig von politischen Moden und ideologischen Verirrungen einen realen Wert bewahren – ein solider Baustein in einem breit gestreuten Vermögensportfolio.

Hinweis: Dieser Beitrag gibt die Meinung unserer Redaktion wieder und dient ausschließlich der allgemeinen Information. Er stellt keine Anlageberatung, Steuerberatung oder Rechtsberatung dar. Jeder Leser ist angehalten, eigenständig zu recherchieren und bei Bedarf einen fachkundigen Berater hinzuzuziehen. Für Anlageentscheidungen ist jeder selbst verantwortlich.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen