
Wenn Demokratie zur Farce wird: 25.000 gegen 800 – Die Schlacht um Gießen
Was sich am vergangenen Wochenende in der mittelhessischen Stadt Gießen abspielte, könnte man als Lehrstück über den Zustand unserer Demokratie bezeichnen – wenn es nicht so erschreckend wäre. Die AfD gründete ihre neue Jugendorganisation „Generation Deutschland", und was folgte, war ein Aufmarsch der selbsternannten Demokratieretter, der seinesgleichen sucht. 25.000 Demonstranten gegen 800 Kongressteilnehmer – das klingt nach David gegen Goliath, nur dass hier die vermeintlichen Davids mit Pflastersteinen, Flaschen und brennenden Fackeln bewaffnet waren.
Die neue Generation formiert sich
Trotz massiver Blockaden und gewalttätiger Übergriffe gelang es der AfD, ihren Gründungskongress erfolgreich durchzuführen. Jean-Pascal Hohm, der frischgewählte Vorsitzende der „Generation Deutschland", erhielt beeindruckende 90,4 Prozent der Stimmen. Der 28-jährige Brandenburger Landtagsabgeordnete versprach, die Organisation zu einer „Jugendbewegung des Optimismus und der Zuversicht" zu machen. Ein bemerkenswerter Kontrast zu den hassverzerrten Gesichtern der vermummten Antifa-Schläger vor den Toren.
Die neue Jugendorganisation unterscheidet sich fundamental von ihrer Vorgängerin, der Jungen Alternative. Jedes Mitglied muss gleichzeitig der AfD angehören, was eine engere Anbindung an die Mutterpartei gewährleistet. Mit einer Altersgrenze von 35 Jahren positioniert sich die „Generation Deutschland" als Kaderschmiede für die politische Zukunft – sehr zum Missfallen der etablierten Parteien, die ihre Felle davonschwimmen sehen.
Gewalt als politisches Mittel
Was sich unter dem Deckmantel des „antifaschistischen Widerstands" in Gießen abspielte, war nichts anderes als organisierter Straßenterror. Der AfD-Bundestagsabgeordnete Julian Schmidt wurde von etwa 20 Personen zusammengeschlagen – ein Angriff, der sogar auf Video festgehalten wurde. Zehn Polizisten wurden verletzt, Fahrzeuge beschädigt, Straßen blockiert. Die Polizei musste Wasserwerfer, Hubschrauber und sogar eine Pferdestaffel einsetzen, um die Lage halbwegs unter Kontrolle zu bekommen.
Besonders perfide: Während die Mainstream-Medien von „friedlichen Protesten" faseln, zeigen die Bilder aus Gießen eine andere Realität. Vermummte Gestalten, brennende Bengalos, fliegende Pflastersteine – das ist die hässliche Fratze eines Linksterrorismus, der sich als Verteidiger der Demokratie geriert. Bundeskanzler Merz sprach von einer „Auseinandersetzung zwischen ganz links und ganz rechts", als ob beide Seiten gleichermaßen zur Eskalation beigetragen hätten. Eine groteske Verharmlosung der tatsächlichen Verhältnisse.
Die wahren Feinde der Demokratie
Wer sind eigentlich die wahren Demokratiefeinde? Diejenigen, die sich friedlich versammeln wollen, um eine politische Jugendorganisation zu gründen? Oder jene, die mit Gewalt versuchen, genau das zu verhindern? Die Antwort sollte eigentlich auf der Hand liegen, doch in unserem Land scheint die moralische Kompassnadel völlig aus dem Lot geraten zu sein.
„Demonstrieren ist ein Grundrecht, deswegen muss man das ermöglichen. Sich versammeln ist auch ein Grundrecht, das muss man auch ermöglichen", sagte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt.
Immerhin fand der CSU-Politiker klare Worte für die Gewaltexzesse. Doch was nützen warme Worte, wenn die Täter am Ende mit einem blauen Auge davonkommen? Die deutsche Justiz zeigt sich gegenüber linksextremen Gewalttätern traditionell nachsichtig – ein fatales Signal an all jene, die glauben, ihre politischen Ziele mit Fäusten durchsetzen zu können.
Ein Spiegel unserer Zeit
Die Ereignisse von Gießen sind symptomatisch für den Zustand unseres Landes. Eine neue Generation von Patrioten will sich politisch engagieren und wird dafür mit brachialer Gewalt konfrontiert. Die selbsternannten „Antifaschisten" entlarven sich dabei selbst als das, was sie zu bekämpfen vorgeben: autoritäre Gewalttäter, die Andersdenkende mundtot machen wollen.
Es ist höchste Zeit, dass die schweigende Mehrheit in diesem Land aufwacht. Wenn 25.000 Menschen mobilisiert werden können, um 800 friedliche Kongressteilnehmer zu terrorisieren, dann läuft etwas gewaltig schief. Die neue „Generation Deutschland" hat trotz aller Widrigkeiten bewiesen, dass sie sich nicht einschüchtern lässt. Das macht Hoffnung für die Zukunft – eine Zukunft, in der hoffentlich wieder politische Argumente zählen und nicht die Schlagkraft vermummter Schlägertrupps.
Die Gründung der „Generation Deutschland" markiert einen Wendepunkt. Die etablierten Parteien und ihre gewaltbereiten Fußtruppen haben gezeigt, wozu sie bereit sind, um ihre Pfründe zu verteidigen. Doch die Geschichte lehrt uns: Je verzweifelter die Reaktion, desto näher ist der Wandel. Die Jugend dieses Landes verdient eine bessere Zukunft als die, die ihr von einer überalterten, ideologisch verblendeten Politikerkaste geboten wird. In Gießen wurde der Grundstein dafür gelegt – trotz oder gerade wegen des massiven Widerstands.

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