
Weihnachtsmärkte vor dem Aus: Wenn Terror-Angst und leere Kassen die Tradition bedrohen
Die deutsche Weihnachtsmarkt-Romantik steht vor dem Kollaps. Was einst als gemütlicher Treffpunkt bei Glühwein und gebrannten Mandeln galt, mutiert zunehmend zur Hochsicherheitszone mit Betonpollern und bewaffneten Sicherheitskräften. Der Städte- und Gemeindebund schlägt nun Alarm: Immer mehr Kommunen könnten sich die explodierenden Sicherheitskosten schlichtweg nicht mehr leisten.
Wenn aus Besinnlichkeit Belagerungszustand wird
André Berghegger, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, warnte gegenüber der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vor einer düsteren Zukunft für die traditionellen Weihnachtsmärkte. Die Gefahr vermehrter Absagen sei real, da die finanziellen Spielräume der Kommunen schwänden, während die Bedrohungslage konstant hoch bleibe. Ein bitteres Eingeständnis des Versagens deutscher Sicherheitspolitik.
Die Kostenspirale dreht sich unaufhaltsam: Massive Betonsperren gegen Amokfahrten, aufwendige Zugangskontrollen, Taschenkontrollen an jedem Eingang und ein Heer von Sicherheitspersonal. Was früher ein paar Buden mit Lichterketten waren, gleicht heute eher einem Hochsicherheitstrakt. Die Personalkosten für Sicherheitsdienste seien drastisch gestiegen, beklagt Berghegger – ein weiterer Sargnagel für die ohnehin klammen Kommunalkassen.
Das Versagen hat einen Namen: Fehlgeleitete Migrationspolitik
Die Ursachen für diese Entwicklung liegen auf der Hand, auch wenn sie von der politischen Elite gerne verschwiegen werden. Die Anschläge von Berlin 2016 und Magdeburg haben tiefe Wunden hinterlassen. Doch anstatt die Wurzel des Problems anzugehen – eine völlig aus dem Ruder gelaufene Migrationspolitik – werden die Symptome mit Millionenbeträgen bekämpft. Die Bürger zahlen doppelt: erst für die verfehlte Politik, dann für die Sicherheitsmaßnahmen gegen deren Folgen.
"Terrorabwehr ist in erster Linie eine polizeiliche Aufgabe. Wir sehen hier besonders die Länder in der Pflicht, für die zu diesem Zweck notwendigen Sicherheitsvorkehrungen aufzukommen."
Bergheggers Forderung nach mehr Unterstützung durch die Länder klingt wie ein Hilferuf. Doch während sich Bund und Länder den schwarzen Peter zuschieben, bluten die Kommunen aus. Ein Trauerspiel deutscher Bürokratie, das am Ende die Bürger ausbaden müssen.
Die schleichende Kapitulation vor dem Terror
Was hier geschieht, ist nichts anderes als eine schleichende Kapitulation. Wenn Weihnachtsmärkte – ein Kernstück deutscher Kultur und Tradition – aus Angst vor Terror und mangelnden Finanzmitteln abgesagt werden müssen, haben die Terroristen bereits gewonnen. Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz hatte versprochen, für mehr Sicherheit zu sorgen. Doch die Realität zeigt: Die Probleme verschärfen sich weiter.
Es ist ein Armutszeugnis für ein Land, das einst für seine Sicherheit und Ordnung bekannt war. Statt endlich eine konsequente Sicherheitspolitik zu betreiben und die unkontrollierte Zuwanderung zu stoppen, werden die Bürger mit immer mehr Sicherheitstheater abgespeist. Die Kosten explodieren, die Gefahr bleibt.
Ein Weckruf für die Politik
Die drohenden Absagen von Weihnachtsmärkten sollten ein Weckruf sein. Nicht nur für die Kommunalpolitiker, die mit leeren Kassen jonglieren müssen, sondern vor allem für die Bundespolitik. Wie lange will man noch zusehen, wie deutsche Traditionen dem Sicherheitswahn und der Angst geopfert werden? Wie viele Betonpoller müssen noch aufgestellt werden, bis endlich die wahren Ursachen angegangen werden?
Die Bürger haben ein Recht auf sichere Weihnachtsmärkte – ohne Festungscharakter. Sie haben ein Recht darauf, ihre Traditionen ohne Angst zu leben. Und sie haben vor allem ein Recht auf eine Politik, die nicht nur Symptome bekämpft, sondern Probleme an der Wurzel packt. Es ist höchste Zeit, dass die neue Bundesregierung liefert. Die Geduld der Bürger ist erschöpft – und das zu Recht. Dies ist nicht nur die Meinung unserer Redaktion, sondern entspricht auch der Stimmung eines Großteils des deutschen Volkes, das sich nach einer Politik sehnt, die wieder für Deutschland und nicht gegen Deutschland regiert.
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