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13.02.2026
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Washingtons verdeckte Hand im Iran: Tausende Starlink-Terminals als Werkzeug der Destabilisierung

Washingtons verdeckte Hand im Iran: Tausende Starlink-Terminals als Werkzeug der Destabilisierung

Was kritische Beobachter seit Wochen vermuteten, ist nun offiziell bestätigt: Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump hat während der iranischen Proteste im Januar heimlich rund 6.000 Starlink-Satellitenterminals in den Iran geschmuggelt. Eine Enthüllung, die das sorgsam gepflegte Narrativ von „spontanen und friedlichen Demonstrationen" wie ein Kartenhaus zusammenstürzen lässt.

Das Ende der Unschuldsmär

Wochenlang hatten westliche Leitmedien gebetsmühlenartig wiederholt, die Massenproteste im Iran seien rein organisch entstanden – ein Aufschrei der Bevölkerung gegen wirtschaftliches Missmanagement und eine schwächelnde Währung. Dass dabei möglicherweise eine unsichtbare Hand aus Washington mitmischte, wurde als Verschwörungstheorie abgetan. Teherans Vorwürfe, die USA würden die Unruhen gezielt schüren, seien „ohne Beweise" erhoben worden, hieß es noch in der Berichterstattung.

Doch nun offenbart sich ein bemerkenswertes Bild: Das US-Außenministerium hatte bereits in den Monaten zuvor fast 7.000 Starlink-Terminals eingekauft – den Großteil davon im Januar –, um sogenannten „regimekritischen Aktivisten" dabei zu helfen, die von iranischen Behörden verhängten Internetsperren zu umgehen. Man muss kein Geopolitik-Experte sein, um zu erkennen, dass die Lieferung von Tausenden hochentwickelter Kommunikationsgeräte in ein Land, dessen Sicherheitskräfte sich im Ausnahmezustand befinden, nicht ohne die Beteiligung westlicher Geheimdienste möglich gewesen sein dürfte.

Die Doppelmoral des „Internet-Freiheitsprogramms"

Besonders entlarvend ist die sprachliche Akrobatik, mit der diese Operation verkauft wird. Das State Department bezeichnet den Kauf der Starlink-Terminals als Teil einer „Initiative für Internetfreiheit". Ein hübsches Etikett für eine Operation, die in jedem anderen Kontext als verdeckte Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines souveränen Staates gewertet würde. Man stelle sich nur einmal das umgekehrte Szenario vor: Iran liefert massenhaft Kommunikationsausrüstung an Anti-Trump-Demonstranten in den Vereinigten Staaten. Der Aufschrei in Washington wäre ohrenbetäubend – und die Reaktion vermutlich weitaus drastischer als diplomatische Protestnoten.

Trump selbst hatte während der Proteste in Echtzeit mehrfach verkündet, dass „Hilfe unterwegs" sei. Eine Aussage, die damals noch als rhetorische Solidaritätsbekundung gedeutet werden konnte, nun aber in einem völlig anderen Licht erscheint. Unter den Toten und Verletzten befanden sich Dutzende, möglicherweise Hunderte Polizisten und Angehörige der Sicherheitskräfte – ein deutlicher Hinweis darauf, dass die Proteste keineswegs so friedlich waren, wie es die westliche Berichterstattung suggerierte.

Starlink-Geräte: Illegal, aber allgegenwärtig

Die von SpaceX hergestellten Satellitenterminals sind im Iran illegal. Dennoch belegen zahlreiche Fotos und Videos aus dem Protestgeschehen ihre weitverbreitete Präsenz. Die iranischen Behörden versuchen nach wie vor, die Schmugglernetzwerke aufzudecken, über die diese Geräte ins Land gelangten. Dass eine solche logistische Operation – der Transport von 6.000 technisch anspruchsvollen Geräten über streng bewachte Grenzen hinweg – ohne staatliche Unterstützung hätte gelingen können, erscheint mehr als fragwürdig.

Ein gefährliches Spiel mit dem Feuer

Die Enthüllung wirft grundsätzliche Fragen auf, die weit über den konkreten Fall hinausreichen. Wie glaubwürdig ist eine Supermacht, die einerseits jede Einmischung in fremde Angelegenheiten bestreitet und andererseits verdeckt Kommunikationsinfrastruktur an Aufständische liefert? Und wie verlässlich sind westliche Medien, die solche Operationen erst als Verschwörungstheorie abtun und dann, wenn die Fakten nicht mehr zu leugnen sind, die Tragweite herunterspielen?

Russische Medien haben die Geschichte bereits aufgegriffen und sprechen offen von „verdeckter Unterstützung für Randalierer". Auch wenn man russische Staatsmedien stets mit gebotener Skepsis betrachten sollte, liegt in diesem Fall eine gewisse Ironie darin, dass ausgerechnet sie näher an der Wahrheit zu liegen scheinen als so manches westliche Qualitätsmedium.

Für Europa – und insbesondere für Deutschland – sollte diese Episode ein Weckruf sein. In einer Zeit, in der die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten ohnehin auf einem gefährlichen Niveau sind und der Konflikt zwischen Israel und dem Iran im Juni 2025 bereits dramatisch eskalierte, birgt eine solche verdeckte Destabilisierungspolitik unkalkulierbare Risiken. Die Folgen einer weiteren Destabilisierung des Iran – Flüchtlingsströme, Energiepreisschocks, regionale Kriege – würden nicht zuletzt auch den deutschen Bürger treffen. Es wäre an der Zeit, dass die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz hier eine eigenständige Position entwickelt, statt blindlings jedem transatlantischen Abenteuer zu folgen.

In Zeiten geopolitischer Unsicherheit und verdeckter Machtspiele zwischen Großmächten erweist sich einmal mehr, wie wichtig es für den einzelnen Bürger ist, sein Vermögen breit aufzustellen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrtausende als krisenfester Wertspeicher bewährt – unabhängig davon, welche geopolitischen Verwerfungen die Welt gerade erschüttern.

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