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Kettner Edelmetalle
17.02.2026
06:56 Uhr

Volkswagen am Abgrund: Wie Deutschlands Vorzeigekonzern zum Mahnmal politischen Versagens wird

Was einst als stolzes Symbol deutscher Ingenieurskunst und wirtschaftlicher Stärke galt, verkommt zusehends zum Trümmerhaufen einer verfehlten Industrie- und Energiepolitik. Volkswagen, der größte Automobilhersteller Europas, hat ein beispielloses Sparprogramm angekündigt, das die konzernweiten Kosten bis Ende 2028 um satte 20 Prozent senken soll. 35.000 Stellen werden allein in Deutschland gestrichen. Werksschließungen stehen im Raum. Und die Produktion? Die wandert dorthin, wo man noch wirtschaften kann – nach Ungarn, China, Mexiko, Brasilien. Überall hin, nur nicht nach Deutschland.

Erschreckende Zahlen offenbaren das ganze Ausmaß der Krise

Die nackten Zahlen sprechen eine Sprache, die selbst der verbissenste Optimist nicht mehr schönreden kann. Das operative Ergebnis (EBIT) brach im vergangenen Jahr um voraussichtlich 48 Prozent ein – auf etwa 9,9 Milliarden Euro. Die EBIT-Marge, jener Gradmesser für die Rentabilität eines Unternehmens, sackte von 5,87 auf magere 3,05 Prozent ab. Die Umsätze stagnierten bei rund 324 Milliarden Euro, während der Absatz von neun Millionen Fahrzeugen leicht rückläufig war. Besonders dramatisch: Im Schlussquartal brach der Absatz um 4,9 Prozent ein, wobei die einst so lukrativen Märkte in China und Nordamerika besonders deutliche Einbußen verzeichneten.

Doch die vielleicht alarmierendste Kennzahl verbirgt sich hinter dem freien Cashflow. Dieser stürzte um 90 Prozent auf gerade einmal 514 Millionen Euro ab. Für einen Konzern dieser Größenordnung ist das nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein. Die Spielräume für Investitionen in Forschung, Entwicklung und Standortentwicklung schrumpfen damit auf ein Minimum. Was bleibt, ist die Kostenseite – und die wird nun mit dem Vorschlaghammer bearbeitet.

Der Kahlschlag trifft den Heimatstandort mit voller Wucht

Konzernchef Oliver Blume und Finanzvorstand Arno Antlitz präsentierten den internen Kahlschlag bereits Mitte Januar. Eine offizielle Stellungnahme zur Strategie ließ das Unternehmen bislang vermissen – was die Nervosität in den betroffenen Belegschaften kaum mindern dürfte. Von den derzeit rund 130.000 Mitarbeitern der Kernmarke VW sollen Zehntausende über Abfindungen und Altersteilzeitlösungen abgebaut werden. Betriebsbedingte Kündigungen seien nicht vorgesehen, heißt es. Noch nicht, möchte man hinzufügen.

Besonders unter Druck stehen die Werke in Wolfsburg und Zwickau. Das Einsparpotenzial am Heimatstandort scheint weitgehend erschöpft. Was folgt, sind strukturelle Produktionsverlagerungen an günstigere Standorte. Ungarn lockt mit niedrigeren Lohnkosten und einer wirtschaftsfreundlicheren Politik. China bietet Marktnähe und Skaleneffekte. In Chattanooga, Tennessee, rollen SUVs und Elektrofahrzeuge vom Band. Von einer signifikanten Ausweitung der Produktion in Deutschland hingegen – keine Rede mehr.

Der Mittelstand blutet mit

Was dabei gerne übersehen wird: Die Krise von Volkswagen ist längst keine isolierte Unternehmenskrise mehr. Sie ist eine Krise des gesamten deutschen Mittelstands. Denn VW bemüht sich, Einsparungen auch bei seinen Zulieferern durchzusetzen – und trifft damit das Rückgrat der deutschen Wirtschaft ins Mark. Tausende kleine und mittelständische Unternehmen, die als vorleistende Wertschöpfungskette für die industriellen Kernsektoren fungieren, stehen vor existenziellen Herausforderungen. Die klassischen Automobilregionen wie der Großraum Stuttgart oder Wolfsburg werden mit fiskalischen Problemen kämpfen müssen, die sich durch den Einbruch der Gewerbesteuereinnahmen ergeben. Ganze industrielle Ökosysteme drohen zu verschwinden.

Politisches Versagen als Wurzel des Übels

Man muss kein Wirtschaftsprofessor sein, um die Ursachen dieser Misere zu erkennen. Der deutsche energiepolitische Alleingang, die aggressive Klimaregulierung aus Brüssel, die weitreichende Bürokratie – all das hat einen Kostendruck entfacht, dem selbst ein Gigant wie Volkswagen nicht mehr standhalten kann. Jahrelang hat die deutsche Wirtschaft dem politischen Treiben von der Seitenlinie zugesehen. Zu lange, wie sich nun zeigt. Die Energiewende, die einst als Leuchtturmprojekt gefeiert wurde, entpuppt sich als Mühlstein um den Hals der deutschen Industrie.

Und was bietet die Politik als Antwort? Reformen wurden versprochen – im Herbst, dann im Winter, dann im Frühjahr. Gekommen ist wenig Substanzielles. Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz hat zwar ein 500 Milliarden Euro schweres Sondervermögen für Infrastruktur aufgelegt, doch dieses Schuldenpaket wird die Inflation weiter anheizen und kommende Generationen mit Zinszahlungen belasten. Ob es die strukturellen Probleme des Standorts Deutschland lösen kann, darf bezweifelt werden.

Es ist kaum nachvollziehbar, wie es die deutsche Wirtschaft zulassen konnte, den technologischen Vorsprung und die sichere Energieversorgung einer zerstörerischen politischen Ideologie zu opfern – bloß um hektisch die Wertschöpfung auf günstigere Standorte zu verlagern.

Die Illusion der Rüstungsproduktion als Rettungsanker

Besonders absurd mutet die Idee an, die frei werdenden Kapazitäten der deutschen Automobilindustrie mit Rüstungsproduktion aufzufüllen. Als ließe sich eine zivile Automobilproduktion ohne Weiteres auf Panzerfertigung umstellen. Ganz gleich, welche Mittel der Staat zur Errichtung einer Kriegswirtschaft mobilisiert: Der Produktionsverlust ziviler Güter mit hoher Wertschöpfung lässt sich auf diese Weise nicht im Ansatz kompensieren. Es ist eine Phantasie, die von der eigentlichen Tragödie ablenken soll.

Volkswagen, an dem das Land Niedersachsen beteiligt ist, wird damit zum weltweit sichtbaren Symbol des Niedergangs des Labels „Made in Germany". Wissen und Kapital wandern ab, folgen den Firmen ins Ausland. Was bleibt, sind leere Werkshallen, arbeitslose Fachkräfte und Kommunen am Rande der Zahlungsunfähigkeit.

Ein Weckruf, der nicht länger ignoriert werden darf

Der Niedergang von Volkswagen sollte endlich deutlich machen, welches Ausmaß die politischen Fehlentscheidungen der vergangenen Jahre erreicht haben. Die weitgehend gescheiterte Transformation zur E-Mobilität, der massive Druck der chinesischen Konkurrenz, die Nachwirkungen der Dieselkrise – all das kulminiert nun in einer Art Großsanierung, die weit über ein gewöhnliches Sparprogramm hinausgeht. Innerhalb des bestehenden ideologischen Rahmens, so scheint es, sind keine Reformen mehr ausreichend. Es bedarf einer grundlegenden Kurskorrektur – weg von klimapolitischen Sonderwegen, hin zu einer Politik, die den Wirtschaftsstandort Deutschland wieder wettbewerbsfähig macht.

Weniger junge Fachkräfte, weniger Dynamik, weniger Arbeitsplätze – das ist die bittere Bilanz einer Politik, die Ideologie über wirtschaftliche Vernunft gestellt hat. Die Zeche zahlen, wie so oft, nicht die Verantwortlichen in den Ministerien und Parteizentralen, sondern die Arbeitnehmer, die Zulieferer und die Kommunen. Es wird höchste Zeit, dass Deutschland aufwacht – bevor der letzte Volkswagen das Werk in Wolfsburg verlässt.

In Zeiten wie diesen, in denen industrielle Substanz schwindet und die Kaufkraft des Euro durch Inflation und Schuldenorgien erodiert, erweist sich einmal mehr der Besitz physischer Edelmetalle als kluger Baustein zur Vermögenssicherung. Gold und Silber haben über Jahrhunderte ihren Wert bewahrt – ganz im Gegensatz zu den Versprechungen einer Politik, die den Wohlstand ganzer Generationen aufs Spiel setzt.

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