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Kettner Edelmetalle
01.02.2026
12:35 Uhr

Versicherungsprämien für E-Autos explodieren: Die bittere Realität der grünen Mobilitätswende

Was jahrelang als Heilsversprechen der Energiewende gepriesen wurde, entpuppt sich nun als finanzielles Desaster für gutgläubige Käufer. Die Versicherungskosten für Elektrofahrzeuge steigen in Deutschland derart rasant, dass sie mittlerweile in fast der Hälfte aller Fälle teurer sind als für klassische Verbrenner. Ein Treppenwitz der Geschichte, der einmal mehr zeigt, wie weit Ideologie und Realität auseinanderklaffen.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache

Eine aktuelle Erhebung des Vergleichsportals Verivox offenbart das ganze Ausmaß der Misere. Bei 49 Prozent der verfügbaren Vollkasko-Tarife zahlen Stromer-Besitzer inzwischen mehr als Fahrer von Benzin- oder Dieselfahrzeugen. Lediglich bei 32 Prozent der Angebote ist die Versicherung für E-Autos noch günstiger – ein dramatischer Wandel gegenüber früheren Jahren, als die Politik mit vermeintlich niedrigeren Betriebskosten für die Elektromobilität warb.

Besonders pikant: Unter sonst gleichen Bedingungen können die Versicherungsbeiträge für Elektrofahrzeuge bis zu 44 Prozent teurer ausfallen als für vergleichbare Verbrennermodelle. Für die Berechnung wertete Verivox mehr als 400 Tarife von rund 70 Versicherern aus – ein repräsentatives Bild der deutschen Versicherungslandschaft.

Totalschaden als Normalfall: Die Achillesferse der E-Mobilität

Der Grund für diese Entwicklung liegt in der Natur der Elektrofahrzeuge selbst. Zwar sind Stromer statistisch seltener in Unfälle verwickelt, doch wenn es kracht, wird es richtig teuer. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft beziffert die Mehrkosten bei Schäden an Elektrofahrzeugen auf durchschnittlich 15 bis 20 Prozent gegenüber Verbrennern.

Das Herzstück des Problems ist die empfindliche Hochvolttechnik. Bei Unfällen werden Batterien und Hochvoltkabel nicht selten irreparabel beschädigt. Die Batterie – das teuerste Bauteil eines E-Autos – macht 35 bis 40 Prozent der Fahrzeugkosten aus. Ein Austausch schlägt in Deutschland durchschnittlich mit 8.400 Euro zu Buche, bei größeren Modellen können es schnell bis zu 20.000 Euro werden. Zum Vergleich: Motoren oder Getriebe bei Verbrennern sind deutlich günstiger zu ersetzen.

Fachkräftemangel verschärft die Lage

Hinzu kommen erhebliche Personalkosten. Werkstätten benötigen speziell geschulte Fachkräfte für die Hochvolt-Sicherheit, was höhere Stundensätze zur Folge hat. Während die deutsche Automobilwirtschaft auf mehr als ein Jahrhundert Erfahrung mit Verbrennungsmotoren zurückblicken kann, stehen bei modernen Elektrofahrzeugen gerade einmal rund zehn Jahre Praxis zu Buche. Fehlende Erfahrung führt zu Unsicherheiten und längeren Standzeiten – alles Faktoren, die sich in den Versicherungsprämien niederschlagen.

Gebrauchtwagenmarkt: Niemand will die alten Stromer

Die hohen Reparaturkosten haben noch eine weitere fatale Konsequenz: Der Gebrauchtwagenmarkt für Elektrofahrzeuge liegt praktisch brach. Eine aktuelle Dekra-Studie zeigt, dass sich mittlerweile 64 Prozent der Befragten die Anschaffung eines gebrauchten E-Autos „eher nicht" oder „überhaupt nicht" vorstellen können. Dieser Wert ist gegenüber 2023, als noch 59 Prozent ablehnend eingestellt waren, weiter gestiegen.

Lediglich 19 Prozent der Befragten gaben an, sich „auf jeden Fall" oder „sehr wahrscheinlich" für einen gebrauchten Stromer entscheiden zu wollen. Ein vernichtendes Urteil für eine Technologie, die angeblich die Zukunft der Mobilität darstellen soll.

Das Fazit: Ideologie trifft auf Realität

Die explodierende Versicherungsprämien für E-Autos sind ein weiterer Beweis dafür, dass die von der Politik forcierte Elektromobilitätswende an der Lebenswirklichkeit der Menschen vorbeigeht. Während Milliarden an Steuergeldern in Kaufprämien und Subventionen fließen, zahlen die Bürger am Ende doppelt und dreifach – beim Kauf, bei der Versicherung und beim Wertverlust.

Die Versicherungsbranche, bekannt für ihre nüchterne Kalkulation fernab jeder Ideologie, hat längst erkannt, was viele Politiker noch immer nicht wahrhaben wollen: Elektroautos sind in ihrer jetzigen Form weder wirtschaftlich noch praktisch ausgereift. Wer auf der Suche nach einer soliden Wertanlage ist, sollte sich vielleicht lieber auf bewährte Alternativen besinnen – physische Edelmetalle etwa haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Wertspeicher erwiesen und sind von politischen Modeerscheinungen unabhängig.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Leser ist selbst für seine Anlageentscheidungen verantwortlich und sollte vor einer Investition eigene Recherchen durchführen oder einen qualifizierten Finanzberater konsultieren.

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