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Kettner Edelmetalle
28.04.2026
11:02 Uhr

Vernichtendes Zeugnis für Merz: 80 Prozent der Unternehmen erwarten kein Wachstum mehr

Vernichtendes Zeugnis für Merz: 80 Prozent der Unternehmen erwarten kein Wachstum mehr

Es sollte der große Befreiungsschlag werden. Friedrich Merz trat im Frühjahr 2025 an, um Deutschland wieder zur „Wachstumslokomotive" zu machen – mit markigen Worten, schwarz-roter Mehrheit und einem 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen, das die Republik auf Jahre verschulden wird. Knapp ein Jahr später ist von dieser Lokomotive wenig zu sehen. Stattdessen liefert die deutsche Wirtschaft ein Urteil, das vernichtender kaum ausfallen könnte.

Ein Misstrauensvotum aus den Chefetagen

Eine aktuelle Civey-Umfrage im Auftrag des SPD-Wirtschaftsforums, über die die Funke-Mediengruppe berichtet, fördert ein desaströses Stimmungsbild zutage: Lediglich 18,3 Prozent der befragten Wirtschaftsentscheider glauben noch daran, dass die Bundesregierung das Wachstum durch Reformen spürbar ankurbeln könne. Demgegenüber stehen sage und schreibe 78,4 Prozent, die der Merz-Regierung diese Fähigkeit absprechen. Ein Vertrauensverlust, der seinesgleichen sucht – und der zeigt, wie weit Anspruch und Wirklichkeit der Berliner Politik auseinanderklaffen.

Die Präsidentin des SPD-Wirtschaftsforums, Ines Zenke, spricht von einem „Alarmsignal". Eine bemerkenswerte Wortwahl, kommt sie doch aus dem eigenen Lager der Regierung. Wenn selbst die Wirtschaftsvertreter der Sozialdemokraten den Stab über Merz brechen, dürfte klar sein, dass es um die Stimmung in den Vorstandsetagen wahrlich düster bestellt ist.

Die hausgemachten Fesseln der deutschen Wirtschaft

Was die Unternehmer als zentrale Hemmnisse benennen, liest sich wie eine Anklageschrift gegen die Berliner Regierungspraxis: Das ständige Taktieren der Koalitionspartner (52,9 Prozent), die fehlende Praxisnähe (39,8 Prozent), das Fehlen einer gemeinsamen Vision (36 Prozent) und mangelnde Kompromissbereitschaft (31,1 Prozent). Mit anderen Worten: Eine Regierung, die sich selbst im Weg steht, während draußen die Substanz des Industriestandorts erodiert.

Wer hätte das gedacht? Eine Koalition, die aus zwei strukturell unterschiedlichen Partnern zusammengezimmert wurde, deren einzige Gemeinsamkeit das Verhindern unliebsamer Mehrheiten zu sein scheint, liefert keine kohärente Wirtschaftspolitik. Eine Erkenntnis, die für die meisten Beobachter wenig überraschend kommen dürfte.

Die Energiepreise – das ungelöste Problem

Die Wunschliste der Wirtschaft ist eindeutig: 63 Prozent fordern niedrigere Energiepreise, dicht gefolgt vom Bürokratieabbau mit 62,4 Prozent. Dass ausgerechnet diese beiden Themen seit Jahren von wechselnden Regierungen als Priorität ausgerufen, aber kaum angegangen werden, sagt alles über die Reformfähigkeit dieses Landes aus. Während Frankreich seinen Industriestrom konsequent subventioniert und die USA mit dem Inflation Reduction Act Milliarden in die Reindustrialisierung pumpen, debattiert Berlin über die x-te Klimaabgabe.

Bei den konkreten Maßnahmen zur Senkung der Energiepreise dominieren naheliegende Forderungen: Senkung der Stromsteuer (46,4 Prozent), Reduzierung der Mehrwertsteuer auf Energie (43,9 Prozent) und sogar eine Übergewinnsteuer (27,3 Prozent). Maßnahmen also, die sofort umsetzbar wären – wenn der politische Wille vorhanden wäre.

Die teure Realität des Schuldenkanzlers

Besonders bemerkenswert ist die Diskrepanz zwischen Wahlkampfversprechen und Regierungshandeln. Merz hatte vollmundig erklärt, keine neuen Schulden machen zu wollen. Heute steht ein Sondervermögen von 500 Milliarden Euro im Raum, dazu die im Grundgesetz verankerte Klimaneutralität bis 2045 – ein Programm, das künftige Generationen zur Tilgung über Steuern und Abgaben zwingen wird. Die Inflation, ohnehin schon ein schleichendes Gift für den Mittelstand und die Sparer, dürfte durch diese Schuldenpolitik weiter angefacht werden.

Während Berlin dem Geld hinterherregiert, das es selbst nicht hat, schwindet das Vertrauen in die Substanz der Währung. Wer in solchen Zeiten allein auf staatliche Versprechen oder auf nominale Vermögenswerte setzt, dem droht das böse Erwachen. Generationen vor uns wussten, warum sie auf physische Werte setzten, die sich nicht durch Federstriche von Notenbankern entwerten lassen.

„Die Geduld geht langsam zu Ende"

Zenke fordert eine „gemeinsame Kraftanstrengung" und einen „konsequenten Kurs". Das klingt nach den üblichen Floskeln, die wir aus der politischen Sonntagsrhetorik zur Genüge kennen. Doch die Lage ist ernster, als das blutleere Politiker-Vokabular suggeriert. Die deutsche Industrie verliert an Boden, mittelständische Unternehmen verlagern Produktion ins Ausland, und die einst stolze Automobilbranche kämpft um ihr Überleben.

Die Frage, die sich der Wähler stellen muss, ist eine grundlegende: Reichen kosmetische Korrekturen noch aus, oder braucht es einen tiefgreifenden politischen Kurswechsel, der mit den ideologischen Lasten der Vergangenheit aufräumt? Die Mehrheit der Unternehmer scheint die Antwort bereits gegeben zu haben – sie traut der aktuellen Konstellation schlicht keinen Befreiungsschlag mehr zu.

Vermögenssicherung in unsicheren Zeiten

Wenn nahezu acht von zehn Wirtschaftslenkern der Regierung das wirtschaftspolitische Misstrauen aussprechen, dann sollte das auch für jeden privaten Anleger ein Weckruf sein. Politische Unsicherheit, fortgesetzte Schuldenpolitik und schleichende Geldentwertung sind Faktoren, die seit Jahrhunderten die Bedeutung physischer Edelmetalle als Vermögensanker bestätigen. Gold und Silber kennen keine Koalitionsstreitigkeiten, keine Wahlversprechen und keine ideologischen Verirrungen – sie sind, was sie sind: bewährter Werterhalt über Generationen hinweg. In einem ausgewogenen, breit gestreuten Portfolio sollten sie als Beimischung zur Vermögenssicherung daher nicht fehlen.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Die hier geäußerten Einschätzungen geben ausschließlich die Meinung der Redaktion auf Basis der vorliegenden Informationen wieder. Jeder Anleger ist verpflichtet, eigenständig zu recherchieren und trägt die Verantwortung für seine Anlageentscheidungen selbst. Bei Bedarf ziehen Sie bitte einen unabhängigen Finanzberater hinzu.

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