Kostenlose Beratung
07930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
02.07.2026
16:01 Uhr

Verdi ruft zum Streik – und die Inflation lacht sich ins Fäustchen

Verdi ruft zum Streik – und die Inflation lacht sich ins Fäustchen

Es ist ein bekanntes Ritual: Wenn die Preise steigen und die Löhne stagnieren, ruft die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi zum Warnstreik. So auch an diesem Freitag, wenn bundesweit Tausende Beschäftigte im Handel die Arbeit niederlegen sollen. Zentrale Kundgebungen sind in Dortmund, Berlin und Wiesbaden geplant. Doch hinter dem gewerkschaftlichen Säbelrasseln verbirgt sich eine viel unbequemere Wahrheit – eine, über die weder Arbeitgeber noch Politik gerne sprechen.

Die Wut der Verkäuferinnen und Kassierer

Nach eigenen Angaben hat Verdi bereits mehr als fünfundzwanzig Verhandlungstermine in allen sechzehn Tarifgebieten des Einzelhandels absolviert – und dennoch liege nur ein "minimal verbessertes Angebot" auf dem Tisch. Verdi-Bundesvorstandsmitglied Silke Zimmer, zuständig für den Handel, ließ keinen Zweifel an ihrer Position aufkommen.

"Die Arbeitgeber spielen in dieser Tarifrunde erneut auf Zeit – daher werden wir jetzt den Druck noch einmal erhöhen."

In Nordrhein-Westfalen hätten die Arbeitgeber zuletzt nach sechs sogenannten Nullmonaten – also Wartemonaten ohne jede Erhöhung – zum 1. November 2026 gerade einmal 2,4 Prozent geboten. Nach weiteren drei Nullmonaten sollen zum 1. August 2027 noch einmal 2,0 Prozent hinzukommen. Wer angesichts der real explodierenden Lebenshaltungskosten solche Zahlen als "Angebot" bezeichnet, so möchte man meinen, treibt Hohn mit den Betroffenen.

Reallohnverluste – das eigentliche Skandalon

Zimmer kritisierte, das Angebot beinhalte "nach wie vor Reallohnverluste". Und genau hier liegt der Kern des Problems, der in der öffentlichen Debatte gerne verschwiegen wird. Denn was nützen Lohnerhöhungen von zwei oder drei Prozent, wenn die Inflation die Kaufkraft der Menschen längst aufgefressen hat? Die Verkäuferin an der Kasse, so beklagt die Gewerkschaft, könne sich "kaum den eigenen Einkauf leisten" – eine bittere Ironie in einem Land, das sich einst als Wirtschaftswunder rühmte.

Wer trägt die eigentliche Verantwortung?

Man mag den Arbeitgebern ihre Blockadehaltung vorwerfen. Doch die eigentliche Wurzel des Übels liegt tiefer. Es ist die politisch verantwortete Geldentwertung, die den Menschen die Früchte ihrer Arbeit entreißt. Während die neue Große Koalition aus CDU/CSU und SPD ein Sondervermögen von 500 Milliarden Euro verkündet und damit weitere Schuldenberge auftürmt, zahlt der kleine Beschäftigte die Zeche in Form schwindender Kaufkraft. Friedrich Merz hatte einst versprochen, keine neuen Schulden zu machen. Man erinnere sich.

"Wer so unverantwortlich mit seinen Beschäftigten umgeht, verspielt die Zukunft der größten privatwirtschaftlichen Branche hierzulande."

Auch im Groß- und Außenhandel sehe es nicht besser aus, so Zimmer. An fünfunddreißig Verhandlungsterminen in zwanzig Tarifgebieten sei seit dem 18. Mai 2026 kein verbessertes Angebot vorgelegt worden. Die nächsten Runden stehen an: Am Montag wird in Hessen sowie in Niedersachsen-Bremen verhandelt, am 10. Juli in Baden-Württemberg.

Was Streiks nicht lösen können

So berechtigt der Unmut der Beschäftigten auch sein mag – Warnstreiks bekämpfen lediglich die Symptome, nicht die Ursache. Solange die Politik durch ausufernde Staatsausgaben und eine expansive Geldpolitik die Inflation befeuert, bleibt jede Lohnrunde ein Wettlauf gegen die eigene Währung. Ein Wettlauf, den die arbeitende Bevölkerung strukturell verliert.

Wer sein hart erarbeitetes Vermögen vor der schleichenden Enteignung durch die Geldentwertung schützen möchte, sollte über Alternativen zum Papiergeld nachdenken. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben über Jahrtausende bewiesen, dass sie ihren Wert bewahren – gerade dann, wenn Politik und Notenbanken die Kaufkraft des Ersparten aushöhlen. Als solide Beimischung eines breit gestreuten Vermögens bieten sie einen bewährten Schutz, den keine Tarifrunde ersetzen kann.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. Er gibt ausschließlich die Meinung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wieder. Jeder Leser ist angehalten, eigenständig zu recherchieren und Anlageentscheidungen in eigener Verantwortung zu treffen. Für etwaige Vermögensdispositionen wird keine Haftung übernommen.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen