Kostenlose Beratung
07930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
09.04.2026
18:46 Uhr

Vance attackiert Brüssel: „Schlimmste ausländische Wahleinmischung, die ich je gesehen habe"

Was sich am Dienstag in Budapest abspielte, war weit mehr als ein diplomatischer Höflichkeitsbesuch. US-Vizepräsident J.D. Vance nutzte seinen Auftritt an der Seite des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán für eine vernichtende Abrechnung mit der EU-Bürokratie – und sendete damit ein Signal, das in den Brüsseler Amtsstuben wie ein Donnerschlag eingeschlagen sein dürfte.

Brüssel als Wahlkampfhelfer wider Willen?

Vance wählte Worte, die an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig ließen. Die Bürokraten in Brüssel hätten versucht, „die Wirtschaft Ungarns zu zerstören", das Land energiepolitisch abhängiger zu machen und die Kosten für ungarische Verbraucher in die Höhe zu treiben. All dies geschehe, so der Vizepräsident, weil die EU-Funktionäre Orbán schlicht „hassen" und dessen Regierung vor den anstehenden Wahlen schwächen wollten. Es handele sich um „eines der schlimmsten Beispiele ausländischer Wahleinmischung", die er je erlebt habe.

Man muss kein glühender Orbán-Anhänger sein, um die Brisanz dieser Aussage zu erkennen. Wenn der zweitmächtigste Mann der Vereinigten Staaten einer supranationalen Organisation wie der EU offen vorwirft, in demokratische Prozesse eines Mitgliedstaates einzugreifen, dann ist das keine diplomatische Fußnote – es ist eine Kampfansage.

Eine „goldene Ära" zwischen Budapest und Washington

Orbán seinerseits sprach von einer neuen „goldenen Ära" in den Beziehungen zu Washington unter Präsident Donald Trump. Nach Jahren, in denen kein hochrangiger amerikanischer Regierungsvertreter Ungarn besucht hatte, habe sich die bilaterale Zusammenarbeit grundlegend gewandelt. Das Jahr 2025 sei ein Rekordjahr für die wirtschaftliche Kooperation gewesen, und 2026 bringe bereits weiteren Schwung – etwa durch erweiterte Zusammenarbeit in den Bereichen Verteidigung, Raumfahrttechnologie und neue US-Investitionen.

Beide Staatsmänner präsentierten sich als ideologische Verbündete. Und tatsächlich: Die Schnittmengen sind bemerkenswert. Orbán erklärte, man stehe in ständigem Austausch über Migration, „Gender-Ideologie", Familienpolitik und globale Sicherheit. Vance ging noch weiter und bezeichnete die Partnerschaft als eine „moralische Kooperation", die weit über rein wirtschaftliche Interessen hinausgehe.

„Was die Vereinigten Staaten und Ungarn unter Viktors Führung und unter Präsident Trumps Führung gemeinsam repräsentieren, ist die Verteidigung der westlichen Zivilisation."

Kinder sollten erzogen und nicht indoktriniert werden, Familien müssten sich ihre Energierechnungen leisten können, und der Westen müsse in der „christlichen Zivilisation und christlichen Werten" verwurzelt bleiben – so Vance. Worte, die in einer Zeit, in der europäische Regierungen sich gegenseitig mit immer absurderen Diversity-Programmen und Genderrichtlinien überbieten, wie ein Leuchtfeuer der Vernunft wirken.

Energiepolitik: Orbán als Vorbild, Europa als warnendes Beispiel

Besonders aufschlussreich waren Vances Ausführungen zur Energiepolitik. Er lobte Orbán als den „tiefgreifendsten Anführer in Europa in der Frage der Energiesicherheit und -unabhängigkeit". Andere europäische Regierungen zahlten nun den Preis dafür, dass sie einen ähnlichen Weg nicht eingeschlagen hätten. Ungarns Energiepreisbelastung sei immer noch geringer als in weiten Teilen des restlichen Europas.

Ein Seitenhieb, der vor allem Deutschland treffen dürfte. Denn während Budapest pragmatisch seine Energieversorgung diversifizierte und dabei auch russische Quellen nicht ideologisch verdammte, hat die deutsche Politik unter grüner Federführung eine Energiewende vorangetrieben, deren Kosten die Bürger und die Industrie gleichermaßen erdrücken. Die Ergebnisse sprechen für sich: explodierende Strompreise, abwandernde Unternehmen und eine Deindustrialisierung, die ihresgleichen sucht.

Ukraine-Konflikt: Schuldzuweisungen in alle Richtungen

Auch beim Thema Ukraine nahmen beide Politiker kein Blatt vor den Mund. Orbán wiederholte seine seit langem vertretene These, der Krieg hätte niemals begonnen, wäre Trump bereits 2022 im Amt gewesen. Ungarn lebe seit vier Jahren „im Schatten eines Krieges". Hätten die europäischen Staats- und Regierungschefs die Friedensbemühungen des US-Präsidenten nicht blockiert, so Orbán, würde in der Ukraine bereits Frieden herrschen.

Darüber hinaus beschuldigte der ungarische Ministerpräsident Kiew, gezielt Schritte unternommen zu haben, um Ungarn vor der Wahl zu schaden. Die Ukraine habe zunächst eine Gaspipeline-Route blockiert und nun auch eine Ölpipeline lahmgelegt, die Orbán als „Nabelschnur der ungarischen Wirtschaft" bezeichnete. Ungarn habe seine Reserven anzapfen müssen, doch nach dem Wahlsieg der „nationalen Kräfte" werde man die Ukrainer zwingen, die Pipeline wieder zu öffnen.

Vance schlug in dieselbe Kerbe und behauptete, es gebe „Elemente innerhalb der ukrainischen Geheimdienste", die versucht hätten, sowohl amerikanische als auch ungarische Wahlen zu beeinflussen. Das sei schlicht „ihre Art zu handeln", wenngleich er einräumte, dass es in der Ukraine – wie überall – „gute und schlechte Menschen" gebe.

Vance prophezeit Orbáns Wahlsieg

Auf die Frage, ob Washington auch mit einem anderen ungarischen Regierungschef zusammenarbeiten würde, falls Orbán abgewählt werden sollte, antwortete Vance diplomatisch, man liebe „das ungarische Volk" und werde mit jedem gewählten Führer kooperieren. Doch dann fügte er mit einem Lächeln hinzu: „Viktor Orbán wird die nächste Wahl in Ungarn gewinnen."

Was bleibt von diesem bemerkenswerten Auftritt? Zunächst die Erkenntnis, dass sich in der westlichen Welt zunehmend ein konservatives Gegengewicht zum linksliberalen Mainstream formiert. Die Achse Washington-Budapest steht für eine Politik, die nationale Souveränität, traditionelle Werte und wirtschaftlichen Pragmatismus über ideologische Experimente stellt. Dass dies den Brüsseler Technokraten nicht schmeckt, liegt auf der Hand. Doch vielleicht sollten sie sich fragen, warum immer mehr Bürger in Europa genau diese Alternative herbeisehnen – statt reflexhaft jeden, der sie vertritt, zum Feind der Demokratie zu erklären.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen