
Trumps Rohstoff-Offensive: USA sichern sich Zugriff auf Usbekistans Bodenschätze
Während Europa noch über Gendersternchen und Klimakleber debattiert, schafft Washington Fakten. Die Vereinigten Staaten haben mit Usbekistan ein weitreichendes Abkommen über kritische Mineralien unterzeichnet – ein strategischer Schachzug, der Chinas Dominanz bei lebenswichtigen Rohstoffen brechen soll und einmal mehr zeigt, wie entschlossen die Trump-Administration geopolitische Interessen durchsetzt.
Ein Joint Venture gegen Pekings Rohstoff-Monopol
Das sogenannte „Joint Investment Framework" zwischen der US International Development Finance Corporation (DFC) und der zentralasiatischen Republik zielt auf nichts Geringeres als die vollständige Erschließung der usbekischen Rohstoffkette ab – von der Exploration über die Förderung bis hin zur Verarbeitung. Herzstück des Abkommens sei die Gründung einer gemeinsamen Investmentholding für künftige Bergbau- und Infrastrukturprojekte, wie aus den Planungsunterlagen der DFC hervorgehe.
Usbekistan ist kein unbeschriebenes Blatt in der Welt der Bodenschätze. Das Land mit seinen knapp 40 Millionen Einwohnern verfügt über bedeutende Reserven an Gold, Uran und Kupfer sowie über bislang weitgehend unerschlossene Vorkommen dutzender kritischer Mineralien wie Lithium und Wolfram – Rohstoffe, die das Rückgrat moderner Technologien bilden. Die Muruntau-Mine in Usbekistan gilt als die zweitgrößte Goldmine der Welt. Ein Schatz, der bisher vor allem unter russischem und chinesischem Einfluss schlummerte.
Zentralasien: Das neue Schlachtfeld der Großmächte
Seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus hat Donald Trump die fünf ehemaligen Sowjetrepubliken Zentralasiens systematisch umworben. Im November empfing er den usbekischen Präsidenten Shavkat Mirziyoyev gemeinsam mit den Staatschefs Kasachstans, Kirgisistans, Tadschikistans und Turkmenistans in Washington. Anfang des Monats folgte ein Rohstoffgipfel, der in ersten Absichtserklärungen über kritische Mineralienlieferungen mit elf Ländern mündete – Usbekistan eingeschlossen.
Man muss kein Geostratege sein, um zu erkennen, was hier geschieht: Die USA treiben einen Keil in eine Region, die Russland und China traditionell als ihren Hinterhof betrachten. Während Moskau mit seinem Ukraine-Abenteuer beschäftigt ist und Peking seine Seidenstraßen-Projekte vorantreibt, nutzt Washington das Machtvakuum geschickt aus. Pragmatismus statt Ideologie – eine Lektion, die sich mancher europäische Politiker hinter die Ohren schreiben sollte.
Usbekistans Reformkurs als Türöffner
Dass ausgerechnet Usbekistan zum bevorzugten Partner avanciert, kommt nicht von ungefähr. Seit Mirziyoyev 2016 die Macht übernahm, hat das Land einen ambitionierten Wirtschaftsreformkurs eingeschlagen. Die zentralasiatische Republik, immerhin die zweitgrößte Volkswirtschaft der Region, hat kürzlich eine 2,6 Milliarden Dollar schwere Initiative zur Stärkung ihres Rohstoffsektors gestartet. Mirziyoyev befand sich am Mittwoch in Washington zur Inauguralsitzung von Trumps „Board of Peace", dem er beigetreten ist.
Die DFC als Speerspitze amerikanischer Rohstoffpolitik
Das Abkommen unterstreicht die wachsende Bedeutung der DFC in Trumps geopolitischer Strategie. Die Entwicklungsfinanzierungsgesellschaft spiele bereits eine Schlüsselrolle beim Rohstoffdeal mit der Ukraine und führe Projekte in zahlreichen ressourcenreichen afrikanischen Ländern an. Die Kooperation mit Usbekistan solle „gemeinsame wirtschaftliche Interessen fördern und gemeinsame Investitionen in strategischen Sektoren einschließlich kritischer Mineralien, Infrastruktur und Energie vorantreiben", so die DFC in einer offiziellen Erklärung.
Für den aufmerksamen Beobachter offenbart sich hier ein Muster: Während die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz ein 500 Milliarden Euro schweres Sondervermögen für Infrastruktur beschließt und damit kommende Generationen mit Schulden belastet, sichern sich die Amerikaner handfeste Rohstoffzugänge. Deutschland hingegen hat es versäumt, eine eigenständige Rohstoffstrategie zu entwickeln, und macht sich damit noch abhängiger von globalen Lieferketten, die andere kontrollieren.
Gold bleibt der sichere Hafen
Die geopolitischen Verwerfungen im Rohstoffsektor sollten jeden Anleger aufhorchen lassen. Wenn Großmächte um den Zugang zu kritischen Mineralien ringen, wenn Gold-Futures bei über 5.000 Dollar je Feinunze notieren und Silber-Futures bei rund 78 Dollar stehen, dann zeigt dies unmissverständlich: Physische Edelmetalle bleiben der ultimative Wertspeicher in einer Welt, die zunehmend von geopolitischen Spannungen und Währungsunsicherheiten geprägt ist. Wer sein Vermögen langfristig sichern möchte, kommt an Gold und Silber als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio kaum vorbei.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, gründlicher Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden. Konsultieren Sie bei Bedarf einen qualifizierten Finanzberater.
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