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Kettner Edelmetalle
10.03.2026
05:54 Uhr

Trumps kühne Kriegserklärung: „So gut wie beendet" – doch der Iran sieht das ganz anders

Während israelische Kampfjets ihre verheerenden Angriffe auf iranische Stellungen fortsetzen und der Nahe Osten einmal mehr in Flammen steht, überrascht US-Präsident Donald Trump die Weltöffentlichkeit mit einer Einschätzung, die man wahlweise als strategisches Kalkül oder als gefährlichen Optimismus deuten kann: Der Krieg sei „so gut wie beendet". Eine Aussage, die in ihrer Tragweite kaum zu überschätzen ist – und die in Teheran auf blanke Empörung stößt.

Trumps triumphale Bilanz

In einem Telefoninterview mit dem US-Sender CBS News zeichnete der 47. Präsident der Vereinigten Staaten ein Bild der nahezu vollständigen militärischen Überlegenheit. Der Iran verfüge über keine Marine mehr, keine funktionierenden Kommunikationssysteme, keine einsatzfähige Luftwaffe. Der Krieg verlaufe „weit vor dem Zeitplan", so Trump wörtlich. Das Hauptrisiko sei überstanden. Einen konkreten Zeitpunkt für ein tatsächliches Ende der Kampfhandlungen nannte er allerdings nicht – ein Detail, das bei genauerer Betrachtung mehr verrät als alle triumphalen Worte zuvor.

Man kennt diese Rhetorik. Sie erinnert fatal an das berüchtigte „Mission Accomplished"-Banner, das George W. Bush im Mai 2003 auf dem Flugzeugträger USS Abraham Lincoln entrollte – nur um danach noch Jahre in einem blutigen Irak-Krieg zu versinken. Die Geschichte lehrt uns, dass Kriege selten dann enden, wenn eine Seite sie für beendet erklärt.

Teherans trotzige Antwort

Die iranischen Revolutionsgarden ließen denn auch nicht lange auf sich warten. Über die Nachrichtenagentur Tasnim verbreiteten sie eine unmissverständliche Botschaft: „Wir sind diejenigen, die über das Ende des Krieges entscheiden." Die Bedingungen auf dem Schlachtfeld und der Zeitpunkt des Kriegsendes lägen allein in den Händen der Islamischen Republik. Eine Ansage, die man in Washington offenbar nicht sonderlich ernst zu nehmen scheint – die aber das enorme Eskalationspotenzial dieser Krise schonungslos offenlegt.

Denn eines darf man bei aller berechtigten Kritik am iranischen Regime nicht vergessen: Ein in die Enge getriebener Staat mit nichts mehr zu verlieren ist unberechenbar. Und unberechenbar ist das Letzte, was die ohnehin fragile Weltordnung derzeit gebrauchen kann.

Die Börsen jubeln – aber wie lange noch?

Die internationalen Finanzmärkte reagierten zunächst euphorisch auf Trumps Äußerungen. Japans Leitindex Nikkei 225 legte zum Handelsstart um rund drei Prozent zu. Südkoreas Kospi schoss sogar um beeindruckende 5,5 Prozent nach oben. Selbst in China zeigten sich der Hang Seng Index in Hongkong mit 1,3 Prozent und der CSI-300-Index mit 0,8 Prozent im Plus. Die Ölpreise fielen deutlich – ein Umstand, der die asiatischen Aktienmärkte zusätzlich beflügelte.

Doch wer sein Vermögen allein auf die Hoffnung baut, dass ein US-Präsident mit seiner Kriegsprognose richtigliegt, der spielt ein gefährliches Spiel. Die Volatilität an den Märkten ist enorm, und ein einziger iranischer Vergeltungsschlag könnte die Kurse binnen Stunden wieder in den Keller schicken. In Zeiten derartiger geopolitischer Unsicherheit zeigt sich einmal mehr, warum physische Edelmetalle wie Gold und Silber als Krisenwährung und Vermögensanker unverzichtbar sind. Während Aktienkurse im Sekundentakt schwanken, bewahrt das gelbe Metall seit Jahrtausenden seinen Wert – unabhängig davon, welcher Machthaber gerade das Ende welches Krieges verkündet.

Was bedeutet das für Deutschland?

Für die Bundesrepublik hat der Konflikt bereits jetzt spürbare Konsequenzen. Die Spritpreise steigen, die Energiekosten belasten Verbraucher und Industrie gleichermaßen. Die deutsche Automobilindustrie, ohnehin durch die verfehlte Transformationspolitik der vergangenen Jahre geschwächt, sieht ihre lukrativen Margen in Gefahr. Und die neue Große Koalition unter Bundeskanzler Friedrich Merz? Sie steht vor der Herausforderung, Deutschland durch eine Krise zu navigieren, auf die sie praktisch keinen Einfluss hat – während gleichzeitig das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen die Staatsverschuldung in schwindelerregende Höhen treibt.

Es bleibt die bittere Erkenntnis: Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren durch ideologiegetriebene Energiepolitik und sträfliche Vernachlässigung seiner Verteidigungsfähigkeit in eine Position der Abhängigkeit manövriert, aus der es keinen schnellen Ausweg gibt. Ob der Iran-Krieg tatsächlich bald endet, wie Trump behauptet, oder ob er sich zu einem langwierigen Flächenbrand ausweitet – der deutsche Bürger wird in jedem Fall die Zeche zahlen.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, gründlicher Recherche basieren. Wir empfehlen, vor jeder Anlageentscheidung einen qualifizierten Finanzberater zu konsultieren. Für etwaige Verluste, die aus der Umsetzung der in diesem Artikel genannten Informationen resultieren, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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