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Trumps Grönland-Ambitionen: Warum eine hemisphärische Verteidigungsachse die bessere Strategie wäre

Trumps Grönland-Ambitionen: Warum eine hemisphärische Verteidigungsachse die bessere Strategie wäre

Die geopolitischen Schachzüge der Trump-Administration sorgen einmal mehr für hitzige Debatten in Washington und darüber hinaus. Während der amerikanische Präsident seinen Blick unverdrossen auf Grönland richtet, warnen strategische Denker vor einer fatalen Fehlallokation politischen Kapitals. Die eigentliche Chance, so argumentieren Experten, liege nicht in der Übernahme dänischen Territoriums, sondern in der Schaffung einer kontinentübergreifenden Verteidigungsarchitektur von Grönland bis Patagonien.

Grönlands strategischer Wert – und seine politischen Fallstricke

Aus rein militärischer Perspektive lässt sich der Wert Grönlands für die amerikanische Verteidigung kaum überschätzen. Betrachtet man die Erde aus polarer Perspektive, offenbart sich die arktische Insel als idealer Standort für weitreichende Bodenradaranlagen und Abfangraketen. Diese könnten russische und teilweise auch chinesische nuklear bestückte Interkontinentalraketen abschießen, noch bevor diese den Nordpol überqueren und kanadisches oder amerikanisches Territorium erreichen.

Doch hier beginnt das Dilemma. Weder Dänemark noch die grönländische Regierung zeigen sich bereit, ihr Territorium an die Vereinigten Staaten zu verkaufen. Ein Verteidigungsabkommen aus dem Jahr 1951 gewährt Washington zwar weitreichende Rechte für militärische Bauvorhaben, und die ehemalige Thule Air Base – heute Pituffik Space Base – liefert bereits kritische Frühwarndaten über russische Raketenaktivitäten. Doch ein aggressives Vorgehen birgt explosive Risiken.

Das NATO-Dilemma und Chinas lauernde Bedrohung

Was geschähe, sollte ein amerikanischer Alleingang die NATO dazu zwingen, Washington auszuschließen? Die Konsequenzen wären verheerend. Russland könnte sich ermutigt fühlen, seine Aggression gegen die Ukraine zu eskalieren und anschließend Polen sowie die baltischen Staaten ins Visier zu nehmen. Noch bedrohlicher erscheint das Szenario einer europäisch-russischen Annäherung, die Moskau und Peking ausnutzen würden, um signifikante russische Streitkräfte zur Unterstützung eines chinesischen Angriffs auf Taiwan zu verlegen.

Die Defense Intelligence Agency veröffentlichte im Mai 2025 eine seltene Zukunftsprognose über chinesische und russische nukleare Raketenbedrohungen. Die Analyse unterstreicht die Dringlichkeit von Trumps "Golden Dome"-Initiative zur nationalen Raketenabwehr. Bis 2035, so die Prognose, werde China über 60 sogenannte Fractional Orbital Bombardment Systems verfügen – Nuklearraketen, die orbitale Höhen erreichen und Flugbahnen über den Südpol nutzen, in der Erwartung, dass die südlichen Zugänge zu amerikanischen Zielen weniger verteidigt sein werden.

Die unterschätzte Gefahr wiederverwendbarer Trägerraketen

Noch beunruhigender ist die rasant wachsende Bedrohung durch chinesische wiederverwendbare Trägerraketen. Etwa 15 chinesische Unternehmen – staatliche wie vermeintlich kommerzielle – entwickeln derzeit solche Systeme. Was diese Firmen bauen und tun, wird letztlich von der Zentralen Militärkommission der Kommunistischen Partei Chinas kontrolliert. Im Dezember 2025 testeten zwei chinesische Unternehmen erstmals wiederverwendbare Erststufen-Raketen. Beide Versuche scheiterten zwar bei der Bergung, doch weitere Tests sind für dieses Jahr geplant.

Mindestens zwei chinesische Unternehmen beabsichtigen, wiederverwendbare Trägerraketen zu entwickeln, die nahezu so groß sind wie die Starship von SpaceX – mit der Kapazität, Nutzlasten von bis zu 100 Tonnen in eine niedrige Erdumlaufbahn zu befördern.

Patagonien als Schlüssel zur hemisphärischen Sicherheit

Die strategisch klügere Verwendung amerikanischen politischen Kapitals wäre es, wichtige NATO-Mitglieder – beginnend mit Dänemark und Großbritannien – für eine Erweiterung des Golden Dome-Programms zu gewinnen. Grönland würde Teil eines hemisphärischen Verteidigungsnetzwerks, während die großen Demokratien Patagoniens – Argentinien und Chile – eingebunden würden, um Frühwarn- und Raketenabwehrbasen auf ihrem Territorium zu errichten.

Diese Basen könnten chinesische Raketen mit südpolaren Flugbahnen abfangen. Es liegt im Interesse aller lateinamerikanischen Staaten, dass chinesische nukleare oder konventionelle Angriffsladungen nicht über oder nahe ihrem Territorium fliegen. Chile und Argentinien sind bereits Unterzeichner der Artemis-Abkommen, die transparentes und friedliches Verhalten auf dem Mond fördern – eine solide Grundlage für erweiterte Verteidigungskooperation.

Die Falkland-Dimension und Chinas Störmanöver

Besonders brisant erscheint die Einbeziehung der Falklandinseln. Großbritannien könnte dort Frühwarnsysteme und möglicherweise Raketenabwehrstellungen errichten, die ein größeres Gebiet des Südatlantiks und sogar des südlichen Afrikas abdecken würden. China verbrachte die letzten 15 Jahre damit, linken peronistischen Regierungen in Argentinien Waffen anzubieten, die für einen zweiten Falklandkrieg benötigt würden. Eine verstärkte "patagonische" Verteidigungskooperation böte Großbritannien und Argentinien die Chance, größeres Vertrauen aufzubauen und wirtschaftliche Zusammenarbeit in der Falkland-Region zu fördern.

Im Januar 2025 begannen China, Russland und Iran eine dritte gemeinsame Marineübung mit Südafrika – eine Aktivität, die wahrscheinlich von Peking finanziert wurde. Die Kommunistische Partei Chinas hegt Ambitionen, ihre Weltraumkooperation in Afrika auszubauen und möglicherweise Basen für chinesische Trägerraketenfirmen zu errichten, die militärischen Befehlen aus Peking gehorchen müssten.

Ein realistischer Ansatz für die Zukunft

Zunächst wäre es denkbar, dass die Vereinigten Staaten große Raketenabwehrschiffe bauen, die mit entsprechenden Vereinbarungen in chilenischen, argentinischen und Falkland-Häfen stationiert werden könnten. Dies würde die Notwendigkeit umgehen, Basen auf fremdem Territorium zu errichten. Selbst ein solcher minimaler Ansatz sollte jedoch die Beteiligung der Streitkräfte Chiles, Argentiniens und Großbritanniens an der gemeinsamen Besetzung künftiger Raketenabwehreinrichtungen berücksichtigen.

Die Förderung einer hemisphärischen Verteidigung gegen aktuelle und künftige chinesische Raketenbedrohungen – und die Verweigerung von Gelegenheiten für chinesische Störmanöver wie einen zweiten Falklandkrieg – könnte lateinamerikanische Staaten nachhaltig davon abhalten, der Kommunistischen Partei Chinas und der Volksbefreiungsarmee weiteren Zugang zu gewähren, der die hemisphärische Sicherheit gefährdet.

In Zeiten, in denen die geopolitischen Karten neu gemischt werden, wäre es für die westliche Welt ratsam, nicht auf symbolische Territorialgewinne zu setzen, sondern auf strategische Partnerschaften, die den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gewachsen sind. Gold und andere physische Edelmetalle bleiben dabei für den einzelnen Bürger eine bewährte Möglichkeit, das eigene Vermögen gegen die Unwägbarkeiten einer zunehmend instabilen Weltordnung abzusichern.

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