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Trumps Griff nach Kuba: US-Präsident droht offen mit „Übernahme" der sozialistischen Insel

Trumps Griff nach Kuba: US-Präsident droht offen mit „Übernahme" der sozialistischen Insel

Was wie ein Relikt aus dem Kalten Krieg klingt, ist bittere geopolitische Realität im Jahr 2025: US-Präsident Donald Trump hat vor Journalisten im Weißen Haus unverhohlen eine „Übernahme" Kubas ins Spiel gebracht. „Ich glaube, ich könnte damit machen, was ich will", so der Republikaner mit jener Mischung aus Selbstbewusstsein und Provokation, die seine Außenpolitik seit jeher kennzeichnet. Die Worte mögen manchen erschrecken – doch wer Trumps bisherige zweite Amtszeit verfolgt hat, den dürfte diese Eskalation kaum überraschen.

Ein gescheiterter Staat am Rande des Kollapses

Die Fakten sprechen eine unmissverständliche Sprache. Kuba ist wirtschaftlich am Ende. Das marode Stromnetz der Insel brach am Montag zum dritten Mal innerhalb weniger Monate landesweit zusammen – zehn Millionen Menschen saßen im Dunkeln. „Es ist ein gescheiterter Staat", konstatierte Trump nüchtern. „Sie haben kein Geld, sie haben kein Öl, sie haben gar nichts. Sie haben schönes Land." Und fügte mit fast poetischer Ironie hinzu: „Es ist eine wunderschöne Insel."

Tatsächlich hat sich die Lage auf der Karibikinsel in den vergangenen Monaten dramatisch verschärft. Das veraltete Energienetz, das seit Jahrzehnten nur notdürftig geflickt wird, sorgt mittlerweile für tägliche Stromausfälle. Die kubanische Regierung macht dafür eine US-Energieblockade verantwortlich – nicht ganz zu Unrecht, denn Trump hatte bereits im Januar Strafzölle gegen jedes Land angedroht, das Öl an Kuba verkauft oder liefert. Ein wirtschaftlicher Würgegriff, der seine Wirkung nicht verfehlt.

Venezuela fällt als Lebensader weg

Was die Situation für Havanna vollends prekär macht: Mit der Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro im Januar und dessen Auslieferung nach New York – wo ihm die US-Justiz wegen „Drogenterrorismus" den Prozess macht – ist Kubas wichtigster Verbündeter und Öllieferant weggebrochen. Venezuela hatte die sozialistische Bruderinsel über Jahre hinweg mit dringend benötigtem Erdöl versorgt. Diese Lebensader ist nun gekappt. Man muss kein Geostratege sein, um zu erkennen, dass Trump hier systematisch die Dominosteine fallen lässt.

Washington will offenbar Regimewechsel an der Spitze

Besonders brisant sind Berichte der „New York Times", wonach die US-Regierung kubanischen Vertretern hinter verschlossenen Türen zu verstehen gegeben habe, dass Washington eine Entmachtung des kubanischen Präsidenten Miguel Díaz-Canel wünsche. Gleichzeitig solle der kommunistischen Regierung jedoch ermöglicht werden, grundsätzlich an der Macht zu bleiben. Eine bemerkenswerte Gratwanderung: Regime-Chirurgie statt Regime-Change, wenn man so will. Beide Seiten führen derzeit formelle Gespräche miteinander – ein Umstand, der zeigt, dass hinter der martialischen Rhetorik durchaus diplomatische Kanäle offen gehalten werden.

Historische Parallelen und eine neue Ära der Machtpolitik

Die Spannungen zwischen Havanna und Washington reichen bekanntlich bis zur sozialistischen Revolution unter Fidel Castro im Jahr 1959 zurück. Schweinebucht-Invasion, Kubakrise, jahrzehntelanges Embargo – die Geschichte dieser Feindschaft füllt Bibliotheken. Unter Barack Obama gab es eine kurze Phase der Annäherung, die Trump bereits in seiner ersten Amtszeit wieder zurückdrehte. Nun geht er einen gewaltigen Schritt weiter.

Trumps Worte – „Kuba befindet sich in den letzten Augenblicken seines bisherigen Bestehens. Es wird ein neues Leben beginnen" – klingen wie ein Nachruf auf ein System, das sich seit über sechs Jahrzehnten gegen den übermächtigen Nachbarn im Norden behauptet hat. Ob dieser Nachruf verfrüht ist oder nicht, wird die Geschichte zeigen. Fest steht: Die Monroe-Doktrin, jenes alte amerikanische Prinzip, wonach der gesamte amerikanische Kontinent zur Einflusssphäre der USA gehöre, erlebt unter Trump eine Renaissance, wie sie selbst Hardliner im Pentagon kaum für möglich gehalten hätten.

Für Europa und insbesondere für Deutschland sollte diese Entwicklung ein weiteres Warnsignal sein. Ein US-Präsident, der offen mit der „Übernahme" souveräner Staaten kokettiert – ob Grönland, den Panamakanal oder nun Kuba –, demonstriert eine Machtpolitik, die an vergangene Jahrhunderte erinnert. In einer solchen Welt wird physisches Gold und Silber als krisensicherer Wertspeicher wichtiger denn je. Denn wenn geopolitische Verwerfungen dieser Größenordnung zur neuen Normalität werden, sind Edelmetalle als Absicherung im Portfolio nicht nur sinnvoll, sondern geradezu unverzichtbar.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, gründlicher Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Beitrags getroffen werden.

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