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Kettner Edelmetalle
30.03.2026
07:29 Uhr

Trumps dreiste Ölgier: US-Präsident will sich Irans Rohstoffe unter den Nagel reißen

Was wie das Drehbuch eines dystopischen Polit-Thrillers klingt, ist bittere Realität im Frühjahr 2026: Der Iran-Krieg tobt seit über einem Monat, die Ölpreise explodieren, und US-Präsident Donald Trump gibt in einem Interview mit der „Financial Times" unverblümt zu, worum es ihm wirklich geht. Nicht um Demokratie. Nicht um Menschenrechte. Sondern um Öl.

„Am liebsten würde ich mir das Öl nehmen"

Man muss Trump eines lassen: An Ehrlichkeit mangelt es dem 79-Jährigen nicht. „Um ehrlich zu sein, am liebsten würde ich mir das Öl im Iran nehmen", erklärte der Republikaner freimütig. Kritiker dieses Vorhabens bezeichnete er kurzerhand als „dumme Leute". Eine bemerkenswerte Rhetorik für den mächtigsten Mann der Welt, der gerade einen Krieg führt, dessen Konsequenzen die gesamte Weltwirtschaft in Atem halten.

Konkret gehe es um die iranische Insel Charg im Persischen Golf, über die rund 90 Prozent der iranischen Erdölexporte abgewickelt werden. Das Pentagon habe bereits die Entsendung von etwa 10.000 Bodentruppen angeordnet, die für die Eroberung und Sicherung von Territorium ausgebildet seien. „Vielleicht nehmen wir die Insel Charg ein, vielleicht auch nicht. Wir haben viele Optionen", ließ sich Trump zitieren. Eine Aussage, die in ihrer kalkulierten Ambiguität kaum zu überbieten ist.

Ölpreis nähert sich der 120-Dollar-Marke – Europa zahlt die Zeche

Während Trump seine geopolitischen Machtspiele betreibt, spüren die Bürger diesseits des Atlantiks die Konsequenzen mit voller Wucht. Der Preis für ein Barrel Brent-Öl stieg zum Wochenbeginn um bis zu vier Prozent auf fast 117 Dollar und näherte sich damit dem Zwischenhoch von 119,50 Dollar. Die Blockade der Straße von Hormus – jener Meerenge, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports fließt – treibt die Energiepreise in schwindelerregende Höhen.

Für Deutschland, das ohnehin unter einer fragilen Wirtschaftslage leidet, könnte dies zum nächsten Sargnagel werden. Die neue Große Koalition unter Bundeskanzler Friedrich Merz hat mit dem 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen bereits die Weichen für eine massive Staatsverschuldung gestellt. Explodierende Energiekosten dürften die Inflation weiter anheizen – eine toxische Mischung für den deutschen Mittelstand und jeden Bürger, der an der Tankstelle oder beim Heizen tief in die Tasche greifen muss.

Trumps Verhandlungstaktik: Bomben als Diplomatie

Besonders aufschlussreich ist Trumps Verhandlungsphilosophie. Einerseits verkündete er, der Iran habe zugestimmt, 20 mit Öl beladenen Schiffen die Passage durch die Straße von Hormus zu ermöglichen – ein „Zeichen des Respekts", wie er es nannte. Andererseits ließ er im selben Atemzug durchblicken: „Wir verhandeln mit ihnen, und am Ende müssen wir sie doch wieder in die Luft jagen." Von den ursprünglich 16.000 Zielen seien bereits 13.000 bombardiert worden, einige Tausend stünden noch aus. Ein Abkommen könne „ziemlich schnell zustande kommen", so Trump.

Parallel dazu prüfe der US-Präsident einem Bericht des „Wall Street Journal" zufolge einen hochriskanten Militäreinsatz zur Bergung von rund 400 Kilogramm hochangereichertem Uran aus iranischen Atomanlagen. Das Material befinde sich nach Einschätzung von IAEA-Chef Rafael Grossi hauptsächlich in unterirdischen Tunneln der Anlagen Isfahan und Natans, die bereits im vergangenen Juni bombardiert worden waren. Ein solcher Einsatz würde Bodentruppen über mehrere Tage im Land erfordern – eine Operation mit unkalkulierbaren Risiken.

Der Flächenbrand weitet sich aus

Der Krieg beschränkt sich längst nicht mehr auf den Iran und Israel. Die Vereinigten Arabischen Emirate meldeten, seit Kriegsbeginn insgesamt über 410 Raketen, 1.900 Drohnen und 15 Marschflugkörper abgewehrt zu haben. Elf Menschen seien getötet, rund 180 verletzt worden. In Kuwait starb ein indischer Arbeiter bei einem iranischen Angriff auf eine Energie- und Wasserentsalzungsanlage. Saudi-Arabien fing fünf Marschflugkörper ab. Im Libanon wurde ein UN-Blauhelmsoldat durch ein Geschoss getötet.

Irans Schwerwasserreaktor Chondab – früher als Arak bekannt – ist nach Erkenntnissen der IAEA durch Beschuss nicht mehr betriebsfähig. In Teheran selbst kam es nach israelischen Angriffen zu großflächigen Stromausfällen. Der neue iranische Machthaber Modschtaba Chamenei, der nach der Tötung seines Vaters Ajatollah Ali Chamenei an die Staatsspitze gerückt war, ist seit seiner Ernennung nicht öffentlich in Erscheinung getreten – was Spekulationen über seinen Gesundheitszustand nährt.

Bolton warnt Europa: „Iran ist auch euer Problem"

Trumps ehemaliger Nationaler Sicherheitsberater John Bolton mahnte Europa zu einer aktiveren Rolle. Irans Raketen reichten offenbar weiter als erwartet und könnten beinahe den gesamten Kontinent erreichen. Seine Warnung hatte es in sich: „Wenn die Europäer sagen, Iran ist nicht unser Krieg, dann erlaubt das Trump zu sagen, nun, die Ukraine ist nicht Amerikas Krieg." Eine Drohung, die angesichts des andauernden Ukraine-Konflikts in europäischen Hauptstädten für Nervosität sorgen dürfte.

Pakistan kündigte derweil an, Gastgeber für Gespräche zwischen den USA und dem Iran zu sein. Zusammen mit Ägypten, Saudi-Arabien und der Türkei wolle man vermitteln. Ob diese diplomatischen Bemühungen Früchte tragen, bleibt abzuwarten – zumal Trump selbst wenig Interesse an einer schnellen Deeskalation erkennen lässt.

Gold als sicherer Hafen in unsicheren Zeiten

Was bedeutet das alles für den deutschen Bürger? Die Antwort ist so simpel wie beunruhigend: steigende Energiepreise, wachsende Inflation und eine zunehmend instabile Weltordnung. In Zeiten, in denen Großmächte offen über die Aneignung fremder Rohstoffe fabulieren und die Straße von Hormus als geopolitische Waffe eingesetzt wird, zeigt sich einmal mehr der unschätzbare Wert physischer Edelmetalle. Gold und Silber haben in jeder Krise der Menschheitsgeschichte als verlässlicher Wertspeicher gedient – und die aktuelle Eskalation im Nahen Osten unterstreicht diese Funktion eindrucksvoll. Wer sein Vermögen langfristig schützen möchte, sollte physische Edelmetalle als festen Bestandteil eines breit diversifizierten Portfolios in Betracht ziehen.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die dargestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Information. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener Recherche und gegebenenfalls nach Rücksprache mit einem qualifizierten Finanzberater getroffen werden. Für etwaige Verluste, die aus der Nutzung der hier bereitgestellten Informationen resultieren, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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