
Trump macht's vor: US-Konzern Exxon biedert sich bei Putin an – Europa bleibt der Dumme
Während Europa weiterhin stur an seinen selbstzerstörerischen Sanktionen gegen Russland festhält, zeigt der US-Energieriese Exxon Mobil, wie pragmatische Realpolitik aussieht. Wie das Wall Street Journal enthüllt, führte der Konzern in diesem Jahr geheime Gespräche mit dem russischen Staatsunternehmen Rosneft. Das Ziel: Eine Rückkehr zum milliardenschweren Sachalin-1-Ölprojekt im fernen Osten Russlands.
Amerika first – Europa last
Die Verhandlungen, die so vertraulich waren, dass nur eine Handvoll Personen im Unternehmen davon wusste, wurden von Exxons Senior Vice President Neil Chapman persönlich geführt. Noch brisanter: CEO Darren Woods sprach direkt mit US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus über die Pläne. Während deutsche Politiker weiterhin von der Isolation Russlands träumen, suchen die Amerikaner längst nach lukrativen Geschäftsmöglichkeiten.
Für den Kreml wäre eine Rückkehr des US-Konzerns ein gewaltiger Prestigeerfolg. Rosneft-Chef Igor Setschin, ein enger Vertrauter Putins, traf Chapman bereits im Februar in Doha. Seit Trumps Amtsantritt Anfang 2025 habe sich der Dialog zwischen beiden Unternehmen deutlich intensiviert – ein klares Signal, dass Washington seine Prioritäten neu ordnet.
Die deutsche Naivität rächt sich bitter
Exxon hatte sich 2022 nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine aus dem Sachalin-Projekt zurückgezogen, nachdem es seit 1995 rund vier Milliarden Dollar investiert hatte. Als Russland einen Verkauf der Anteile blockierte und den US-Konzern kurzerhand aus dem Projekt strich, sprach Exxon von Enteignung. Doch statt beleidigt in der Ecke zu schmollen, wie es die EU tut, suchen die Amerikaner nun pragmatisch nach Wegen zurück ins Geschäft.
„Das Ziel war nie Russland in die Knie zu zwingen, sondern Europa. Und es hat funktioniert. Europa sind die Verlierer der Welt. Niemand ist dümmer", kommentierte ein Leser treffend die Entwicklung.
Merz' Versprechen – schon jetzt Makulatur?
Besonders pikant ist das Timing dieser Enthüllungen. Während Bundeskanzler Friedrich Merz noch vor wenigen Monaten versprach, keine neuen Schulden zu machen, plant seine Große Koalition bereits ein 500 Milliarden Euro schweres Sondervermögen für Infrastruktur. Die Klimaneutralität bis 2045 wurde sogar im Grundgesetz verankert – eine Hypothek, die Generationen von Deutschen über Steuern und Abgaben abzahlen müssen.
Gleichzeitig kauft Deutschland weiterhin teures Flüssiggas aus den USA, während amerikanische Konzerne sich anschicken, wieder günstig in Russland einzukaufen. Die deutsche Industrie ächzt unter den hohen Energiepreisen, während die Amerikaner fröhlich beide Seiten bedienen.
Ein Lehrstück in Realpolitik
Die mögliche Rückkehr Exxons nach Russland ist mehr als nur ein Geschäftsdeal. Sie ist ein Lehrstück darüber, wie die USA ihre Interessen durchsetzen, während Europa sich in moralischer Überheblichkeit verliert. Trump macht vor, wie man gleichzeitig harte Zölle gegen die EU verhängt (20% auf EU-Importe) und lukrative Geschäfte mit dem vermeintlichen Feind anbahnt.
Ein weiterer Leserkommentar bringt es auf den Punkt: „Wer schlau ist, baut Brücken und keine Waffen." Während die EU weiterhin Milliarden in die Ukraine pumpt – ein Land, das weltweit zu den korruptesten zählt –, bereiten die Amerikaner bereits die Nachkriegsordnung vor. Und in dieser Ordnung wird Europa der große Verlierer sein.
Die Quittung für drei Jahre Realitätsverweigerung
Nach drei Jahren erfolgloser Sanktionen sollte selbst dem letzten EU-Politiker dämmern, dass diese Politik gescheitert ist. Russlands Wirtschaft wächst, neue Allianzen mit China und Indien florieren, während Europa in der Rezession versinkt. Die Sanktionen haben vor allem eines erreicht: Sie haben Europa von günstiger Energie abgeschnitten und die eigene Wettbewerbsfähigkeit ruiniert.
Besonders bitter: Projekte wie Nord Stream, die Deutschland jahrzehntelang mit preiswerter Energie versorgten, liegen zerstört auf dem Meeresgrund. Ein Leser schlug ironisch vor, Exxon könne ja auch Nord Stream kaufen – dann bliebe der Gaspreis in der EU schön hoch und die deutsche Wirtschaft klein.
Die Enthüllungen über Exxons Russland-Pläne zeigen überdeutlich: Während Europa sich in ideologischen Grabenkämpfen verliert, machen andere längst Geschäfte. Die deutsche Politik von Merkel über Scholz bis Merz hat die Erfolge früherer Regierungen systematisch zerstört. Nun suhlt man sich im Größenwahn, Russland besiegen zu können – und merkt nicht, dass man längst selbst der größte Verlierer ist.
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