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12.08.2025
16:56 Uhr

Trump-Korridor im Südkaukasus: Washingtons Meisterstück gegen Russland und Iran

Was auf den ersten Blick wie ein simpler Landstreifen von gerade einmal 30 Kilometern Breite in der armenischen Provinz Sjunik erscheint, könnte sich als geopolitischer Paukenschlag erweisen. Mit dem am Freitag in Washington unterzeichneten Abkommen zur „Trump Route for International Peace and Prosperity" (TRIPP) demonstriert der 47. US-Präsident einmal mehr seine Fähigkeit, internationale Deals zu schmieden – und dabei die Interessen Amerikas geschickt zu wahren.

Ein Deal, der Geschichte schreibt

Dass ausgerechnet Donald Trump es schafft, die verfeindeten Nachbarn Armenien und Aserbaidschan an einen Tisch zu bringen, dürfte seinen Vorgängern Biden und Obama die Schamesröte ins Gesicht treiben. Jahrzehntelang galten die beiden postsowjetischen Staaten als unversöhnlich – nun unterzeichnen sie im Weißen Haus ein Abkommen, das den gesamten Südkaukasus umkrempeln könnte.

Der geplante Transitkorridor zwischen Aserbaidschan und seiner Exklave Nachitschewan mag offiziell nur Infrastrukturprojekte umfassen – Eisenbahnlinien, Ölpipelines und Glasfaserkabel. Doch wer genauer hinschaut, erkennt den wahren Coup: Die USA sichern sich exklusiven Zugang zu einer der strategisch wichtigsten Regionen zwischen Europa und Asien.

Moskaus Albtraum wird wahr

Für den Kreml ist TRIPP ein doppelter Schlag ins Kontor. Nicht nur verliert Russland seine jahrzehntelange Rolle als Vermittler im Kaukasus-Konflikt – auch der militärische und politische Einfluss in Armenien schwindet rapide. Ministerpräsident Nikol Paschinjan macht keinen Hehl daraus, dass er von Moskaus „gescheiterten Schutzgarantien" enttäuscht ist. Stattdessen sucht Jerewan nun die Nähe zu „neuen Freunden" wie Indien.

„Mit der Umsetzung dieses Plans wird die Sicherheit des Südkaukasus gefährdet"

So warnte Ali Akbar Welajati, Berater des iranischen Oberhauptes Ajatollah Ali Chamenei. Die Mullahs in Teheran sehen in TRIPP einen amerikanischen Keil, der den Iran von seinen nördlichen Partnern isolieren soll. Welajati kündigte sogar an, das Projekt „mit oder ohne Russland" zu verhindern – eine kaum verhüllte Drohung, die zeigt, wie sehr der Deal die regionalen Machtverhältnisse erschüttert.

Die Türkei als lachender Dritter

Während Moskau und Teheran vor Wut schäumen, reibt sich Präsident Erdoğan die Hände. Außenminister Hakan Fidan bezeichnete den Korridor als „neue Lebensader zwischen Europa und Asien". Für die Türkei bedeutet TRIPP eine weitere Stärkung ihrer Position als Drehscheibe zwischen Ost und West – und eine noch engere Bindung zu Aserbaidschan.

Besonders pikant: Ausgerechnet in einer Zeit, in der sich die globale Ordnung angeblich zugunsten multipolarer Formate wie der BRICS verschiebt, wendet sich Aserbaidschan demonstrativ dem Westen zu. Präsident Ilham Alijew spielt dabei ein riskantes Spiel – die Analyse der Konrad-Adenauer-Stiftung warnt bereits, dass sowohl Russland als auch der Iran Schritte unternehmen könnten, um die Trump-Route zu sabotieren.

Trumps Vermächtnis im Kaukasus

Was lehrt uns dieser Deal? Während die deutsche Ampel-Koalition sich in ideologischen Grabenkämpfen verlor und die neue Große Koalition unter Friedrich Merz bereits neue Schulden in Höhe von 500 Milliarden Euro plant, zeigt Trump, wie Realpolitik funktioniert. Keine endlosen Debatten, keine moralischen Belehrungen – stattdessen knallharte Interessenpolitik, die Amerika wieder zur bestimmenden Macht in einer strategisch wichtigen Region macht.

Der Trump-Korridor ist mehr als nur eine Transitroute. Er ist ein Symbol dafür, dass die USA unter Trump wieder bereit sind, ihre Interessen durchzusetzen – notfalls auch gegen den erbitterten Widerstand von Russland und Iran. Während Europa sich in Klimaneutralität und Gender-Debatten verliert, schafft Washington Fakten. Man mag von Trump halten, was man will – aber seine Fähigkeit, Deals zu machen und dabei amerikanische Interessen zu wahren, ist beeindruckend.

Ob der Korridor tatsächlich „Frieden und Wohlstand" bringt, wie sein Name verspricht, bleibt abzuwarten. Sicher ist nur: Die geopolitische Landkarte des Südkaukasus wurde neu gezeichnet – und diesmal hält Washington den Stift in der Hand.

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