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30.08.2025
08:47 Uhr

Trump in der Sackgasse: Warum der Friedensstifter zum Gefangenen seiner eigenen Politik wird

Die jüngsten Äußerungen des ehemaligen CIA-Analysten Paul Craig Roberts werfen ein grelles Licht auf die prekäre Lage, in der sich Donald Trump befindet. In einem ausführlichen Interview bei Dialogue Works zeichnet Roberts ein düsteres Bild von den massiven Zwängen, denen der US-Präsident unterliegt – Zwänge, die seine vollmundigen Friedensversprechen zur Farce werden lassen könnten.

Der militärisch-industrielle Komplex als unüberwindbare Mauer

Was Roberts hier aufzeigt, ist nichts weniger als die systematische Entmachtung des mächtigsten Mannes der Welt. Trump mag zwar im Oval Office sitzen, doch die wahre Macht liegt offenbar woanders. Der militärisch-industrielle Komplex hat seine Tentakel so tief in das amerikanische System gegraben, dass selbst ein Präsident mit dem Ego eines Donald Trump zum zahnlosen Tiger wird.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: In nahezu jedem Bundesstaat befinden sich Militärbasen oder Rüstungsunternehmen. Gouverneure, Senatoren, Kongressabgeordnete – sie alle hängen am Tropf dieser Kriegsmaschinerie. Arbeitsplätze, Steuereinnahmen, Wahlkampfspenden – ein perfides System der Abhängigkeit, das jeden Friedensversuch im Keim erstickt.

Die Hegemonie-Doktrin: Amerikas selbstgewählte Zwangsjacke

Besonders pikant ist Roberts' Hinweis auf die amerikanische Hegemonie-Doktrin. Trump, der große Dealmaker, der sich als Friedensstifter inszeniert, klebt selbst an dieser aggressiven Außenpolitik wie die Fliege am Honig. Seine zahllosen Drohungen gegenüber anderen Staaten – man denke nur an die jüngsten Zollkriege – zeigen, dass er die Doktrin der amerikanischen Vorherrschaft nicht nur nicht aufgegeben hat, sondern sie mit Inbrunst zelebriert.

"Die außenpolitische Doktrin der USA verlangt von den Vereinigten Staaten ein aggressives Vorgehen gegenüber Ländern, die den Unilateralismus der USA einschränken könnten."

Diese Worte entlarven die fundamentale Widersprüchlichkeit der Trump'schen Politik. Wie soll jemand Frieden stiften, der gleichzeitig die Welt mit wirtschaftlichen Sanktionen und militärischen Drohungen überzieht?

Die Ukraine als Symptom eines größeren Problems

Roberts' Analyse geht noch tiefer. Der Ukraine-Konflikt sei lediglich ein Symptom, nicht die Ursache des Problems. Die wahre Wurzel des Übels liege in der fehlenden gegenseitigen Sicherheitsvereinbarung zwischen Russland und dem Westen. NATO-Raketenbasen an Russlands Grenzen – ein Pulverfass, das jederzeit explodieren könnte.

Die historische Dimension dieser Problematik wird deutlich, wenn man sich an die gebrochenen Versprechen erinnert. George H. W. Bush hatte Gorbatschow zugesichert, die NATO würde sich nicht nach Osten ausdehnen. Was daraus geworden ist, wissen wir alle. Ein weiteres Beispiel dafür, wie westliche Politik Vertrauen verspielt und Konflikte schürt.

Trumps zynischer Ausweg?

Besonders beunruhigend ist Roberts' Spekulation über Trumps mögliche Strategie. Könnte es sein, dass der US-Präsident sowohl Putin als auch Netanjahu signalisiert hat, ihre jeweiligen Konflikte schnell zu beenden – koste es, was es wolle? Ein zynisches Spiel mit Menschenleben, nur um das eigene Gesicht zu wahren?

Die Vorstellung, dass Trump aus reiner Verlegenheit über die Fortsetzung der Kriege zu solchen Mitteln greifen könnte, wirft ein verheerendes Licht auf die moralische Bankrotterklärung der amerikanischen Außenpolitik. Hier geht es nicht um Frieden, sondern um PR. Nicht um Menschenleben, sondern um Machterhalt.

Die deutsche Perspektive: Gefangen im transatlantischen Würgegriff

Was bedeutet all das für Deutschland? Die Bundesrepublik, einst stolze Wirtschaftsmacht, hat sich unter der Ampel-Koalition und nun unter der Großen Koalition immer tiefer in die Abhängigkeit von amerikanischen Interessen manövriert. Die Sanktionen gegen Russland schaden unserer Wirtschaft mehr als der russischen. Die Energiepreise explodieren, die Industrie wandert ab – und unsere Politiker applaudieren noch dazu.

Es wird Zeit, dass Deutschland seine eigenen Interessen wieder in den Vordergrund stellt. Die blinde Gefolgschaft gegenüber einer amerikanischen Politik, die selbst in den USA auf massive Widerstände stößt, ist nicht nur naiv – sie ist selbstzerstörerisch.

Roberts' Analyse zeigt überdeutlich: Der Kaiser ist nackt. Trump mag große Töne spucken, doch er ist ein Gefangener des Systems, das er zu bekämpfen vorgibt. Für echten Frieden bräuchte es einen radikalen Bruch mit der Hegemonie-Doktrin, ein Ende der NATO-Expansion und vor allem: den Mut, dem militärisch-industriellen Komplex die Stirn zu bieten. Doch genau daran mangelt es – nicht nur in Washington, sondern leider auch in Berlin.

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