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Kettner Edelmetalle
15.04.2026
12:36 Uhr

Trump fordert Xi zum Waffenstopp an Iran auf – Peking dementiert Lieferungen

Inmitten des eskalierenden Konflikts mit dem Iran hat US-Präsident Donald Trump in einem bemerkenswerten diplomatischen Schachzug den chinesischen Staatschef Xi Jinping schriftlich aufgefordert, keine Waffen an Teheran zu liefern. In einem Interview mit Fox Business Network, das am Mittwoch ausgestrahlt wurde, enthüllte Trump den Briefwechsel zwischen den beiden mächtigsten Männern der Welt – und lieferte damit einen faszinierenden Einblick in die Mechanismen der Großmachtdiplomatie im Jahr 2026.

Briefwechsel zwischen Washington und Peking

„Ich habe ihm einen Brief geschrieben und ihn gebeten, das nicht zu tun, und er hat mir einen Brief geschrieben, in dem er im Wesentlichen sagt, dass er das nicht tut", erklärte Trump in dem bereits am Dienstag aufgezeichneten Gespräch. Wann genau die Briefe ausgetauscht wurden, ließ der Präsident offen. Erst vergangene Woche hatte er Ländern, die den Iran mit Waffen beliefern, mit sofortigen Strafzöllen von 50 Prozent gedroht – eine Eskalation, die selbst für Trump'sche Verhältnisse beachtlich ist.

Dass Xi Jinping die Waffenlieferungen schlicht abstreitet, dürfte in Washington kaum jemanden überraschen. Peking hat in der Vergangenheit wiederholt Vorwürfe zurückgewiesen, autoritäre Regime militärisch zu unterstützen – während die Beweislage häufig eine andere Sprache sprach. Ob Trumps Brief tatsächlich mehr bewirkt als ein diplomatisches Feigenblatt, bleibt abzuwarten.

Die Straße von Hormus – Nadelöhr der Weltwirtschaft

Besonders brisant ist Trumps Ankündigung auf seiner Plattform Truth Social, er werde die Straße von Hormus „dauerhaft öffnen". China sei darüber sehr erfreut, schrieb er und fügte in seiner unnachahmlichen Art hinzu: „Präsident Xi wird mir eine große, fette Umarmung geben, wenn ich in ein paar Wochen dort ankomme." Was genau Trump damit meinte, blieb zunächst unklar – das Weiße Haus reagierte nicht auf Nachfragen.

Die Realität sieht nämlich deutlich düsterer aus. 45 Tage nachdem Irans Revolutionsgarden die strategisch bedeutsame Meerenge für geschlossen erklärten, ist der Schiffsverkehr trotz eines zweiwöchigen Waffenstillstands nur ein Bruchteil der ehemals über 130 täglichen Durchfahrten. Rund 20 Prozent der weltweiten Öl- und Flüssiggaslieferungen sind damit faktisch blockiert. Eine Situation, die die globalen Energiemärkte in Atem hält und die Preise für Rohstoffe weiter nach oben treibt.

Blockade und gescheiterte Verhandlungen

Parallel zu den diplomatischen Bemühungen hat die US-Marine eine Seeblockade gegen iranische Häfen verhängt, die nach Angaben des Militärs den gesamten Seehandel des Landes zum Erliegen gebracht habe. Trump deutete an, dass die Gespräche mit Teheran über ein Ende des Konflikts noch in dieser Woche wieder aufgenommen werden könnten – nachdem sie am Wochenende ohne Ergebnis abgebrochen worden waren.

Bemerkenswert ist Trumps Einschätzung, dass weder der Iran-Krieg noch die Veränderungen in Venezuela das geplante Treffen mit Xi im kommenden Monat beeinflussen würden. „Er ist jemand, der Öl braucht. Wir nicht", sagte Trump lakonisch – eine Aussage, die Chinas Abhängigkeit von Energieimporten schonungslos offenlegt und gleichzeitig Amerikas gewachsene Energieunabhängigkeit unterstreicht.

Was bedeutet das für Deutschland und Europa?

Für Deutschland und Europa sind diese Entwicklungen von enormer Tragweite. Die Blockade der Straße von Hormus trifft eine ohnehin angeschlagene europäische Wirtschaft ins Mark. Während die USA dank ihrer eigenen Öl- und Gasförderung vergleichsweise gelassen auf die Krise blicken können, steht Europa – und insbesondere Deutschland – vor massiven Versorgungsrisiken. Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz wird sich fragen lassen müssen, welche Strategie sie für eine solche Eskalation in der Hinterhand hat.

In Zeiten geopolitischer Unsicherheit, explodierender Energiepreise und einer zunehmend fragilen Weltwirtschaftsordnung zeigt sich einmal mehr, wie wichtig physische Edelmetalle als Absicherung im Portfolio sind. Gold und Silber haben sich in jeder großen Krise der Menschheitsgeschichte als verlässlicher Wertspeicher bewährt – und die aktuelle Lage liefert keinen Grund, daran zu zweifeln. Wer sein Vermögen schützen will, sollte gerade jetzt über eine Beimischung physischer Edelmetalle nachdenken.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf eigener, sorgfältiger Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für individuelle Investitionsentscheidungen. Konsultieren Sie im Zweifelsfall einen qualifizierten Finanzberater.

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