
Tödlicher Angriff in Essen: 13-Jähriger erschlägt Rentner – und bleibt straffrei
Ein 81-jähriger Mann ist tot. Erschlagen auf einem Spielplatz in Essen. Sein Vergehen? Er wagte es, einen Jugendlichen darauf hinzuweisen, dass Rauchen auf dem Spielplatz verboten ist. Der Täter: ein 13-Jähriger mit deutscher Staatsangehörigkeit. Die Konsequenz für den jungen Gewalttäter: keine. Denn in Deutschland gilt man erst ab 14 Jahren als strafmündig. Ein Fall, der exemplarisch für den Zustand unserer Gesellschaft steht – und für das eklatante Versagen der Politik.
Der Hergang einer unfassbaren Tat
Am 3. November vergangenen Jahres, gegen 13 Uhr mittags, befand sich der damals 80-jährige Rentner auf einem Spielplatz zwischen der Münsterschule und der Frida-Levy-Gesamtschule in Essen. Eine Gruppe Jugendlicher hatte sich dort versammelt und rauchte – wohlgemerkt auf einem Spielplatz, wo dies ausdrücklich verboten ist. Der alte Herr tat das, was früher als selbstverständlich galt: Er sprach die jungen Leute höflich an und wies sie auf das Rauchverbot hin.
Was folgte, lässt jeden zivilisierten Menschen fassungslos zurück. Es kam zu einer verbalen Auseinandersetzung, und dann schlug der 13-Jährige dem betagten Mann auf den Kopf. Der Rentner stürzte zu Boden. Doch anstatt Hilfe zu leisten, anstatt auch nur einen Funken menschlichen Anstands zu zeigen, verschwanden der Täter und seine Begleiter einfach vom Tatort. Sie ließen den schwer verletzten Mann liegen wie einen Gegenstand, der ihnen lästig geworden war.
Wochenlanger Todeskampf im Krankenhaus
Ein Passant fand den Rentner schließlich und alarmierte den Rettungsdienst. Im Krankenhaus stellten die Ärzte eine schwere Hirnblutung infolge des Sturzes fest. Wochenlang kämpfte der alte Mann um sein Leben. Er wurde sogar noch 81 Jahre alt – im Krankenhausbett, gezeichnet von den Folgen einer sinnlosen Gewalttat. Einem Angehörigen konnte er noch von dem Vorfall berichten, bevor er seinen Verletzungen erlag.
Die Polizei erfuhr erst durch ein Todesermittlungsverfahren von der Körperverletzung. Ein solches Verfahren wird eingeleitet, wenn die Todesursache unklar ist oder ein Fremdverschulden vermutet wird. Wie die Ermittler den 13-Jährigen als alleinigen Täter identifizierten, darüber schweigen sich die Behörden aus. Bekannt ist lediglich, dass der Jugendliche nicht Schüler der nahegelegenen Frida-Levy-Gesamtschule ist.
Keine Strafe, keine Konsequenzen – nur das Jugendamt
Gegen den Jugendlichen läuft nun ein Verfahren wegen Körperverletzung mit Todesfolge. Doch was bedeutet das in der Praxis? Absolut nichts. „Dem Jungen wird nicht unterstellt, dass der Tod des Rentners Absicht war", erklärte ein Polizeisprecher. Und weiter: „Dem Jugendlichen droht keine Strafe, weil er strafunmündig ist."
Man muss sich diese Worte auf der Zunge zergehen lassen. Ein Mensch ist tot. Erschlagen von einem 13-Jährigen, der sich laut Medienberichten anschließend sogar vor seinen Klassenkameraden mit der Tat gebrüstet haben soll. Und die einzige Konsequenz? Das Jugendamt wurde verständigt und soll nun „die Verhältnisse in der Familie überprüfen". Das ist alles. Das ist die Antwort unseres Rechtsstaates auf einen gewaltsamen Tod.
Ein Symptom des gesellschaftlichen Verfalls
Dieser Fall ist kein Einzelfall. Er reiht sich ein in eine erschreckende Serie von Gewalttaten, die Deutschland in den letzten Jahren heimgesucht haben. Die Kriminalität befindet sich auf einem Rekordniveau, Messerangriffe und brutale Übergriffe gehören mittlerweile zum traurigen Alltag. Und immer häufiger sind die Täter erschreckend jung – so jung, dass unser Rechtssystem schlicht kapituliert.
Die Frage, die sich aufdrängt: Wie konnte es so weit kommen? Wie konnte eine Gesellschaft, die einst für ihre Ordnung und ihren Respekt vor dem Alter bekannt war, derart verwahrlosen? Die Antwort liegt in einer jahrzehntelangen Fehlpolitik, die traditionelle Werte systematisch demontiert hat. Eine Politik, die Autorität als Feindbild stilisierte, die Erziehung zur Beliebigkeit verkommen ließ und die konsequente Ahndung von Fehlverhalten als „repressiv" brandmarkte.
Die Strafmündigkeit: Ein Relikt aus anderen Zeiten
Die Grenze der Strafmündigkeit bei 14 Jahren stammt aus einer Zeit, in der 13-Jährige noch Kinder waren – im besten Sinne des Wortes. Heute sieht die Realität anders aus. Jugendliche sind früher körperlich entwickelt, haben durch das Internet Zugang zu allen erdenklichen Informationen und wissen sehr genau, was sie tun. Die Vorstellung, ein 13-Jähriger könne nicht begreifen, dass man einen alten Mann nicht totschlagen darf, ist geradezu absurd.
In anderen Ländern hat man längst reagiert. In der Schweiz beginnt die Strafmündigkeit bereits mit 10 Jahren. Doch in Deutschland klammert man sich an überholte Regelungen, während die Opfer dieser Untätigkeit auf der Strecke bleiben. Ein 81-jähriger Mann, der nichts weiter wollte, als für Ordnung zu sorgen, bezahlte diese Untätigkeit mit seinem Leben.
Was bleibt, ist Fassungslosigkeit
Die Botschaft, die von diesem Fall ausgeht, ist verheerend. Sie lautet: Wer in Deutschland unter 14 ist, kann praktisch alles tun – ohne ernsthafte Konsequenzen befürchten zu müssen. Sie lautet auch: Wer als älterer Bürger noch wagt, Jugendliche auf Fehlverhalten hinzuweisen, tut dies auf eigene Gefahr. Und sie lautet schließlich: Der Staat ist nicht mehr in der Lage, seine Bürger zu schützen.
Es ist nicht nur die Meinung unserer Redaktion, sondern entspricht dem Empfinden eines Großteils der deutschen Bevölkerung: So kann und darf es nicht weitergehen. Deutschland braucht eine grundlegende Kurskorrektur. Es braucht Politiker, die wieder für dieses Land regieren und nicht gegen seine Bürger. Es braucht eine Rückbesinnung auf Werte wie Respekt, Anstand und Verantwortung. Und es braucht ein Rechtssystem, das diesen Namen auch verdient – eines, das Täter zur Rechenschaft zieht, unabhängig von ihrem Alter, wenn sie zu solch abscheulichen Taten fähig sind.
Der 81-jährige Rentner aus Essen wird nicht zurückkehren. Sein Tod bleibt ungesühnt. Aber sein Schicksal sollte uns allen eine Mahnung sein: Wenn wir nicht handeln, wenn wir nicht endlich aufwachen, dann wird dieser Fall nur einer von vielen bleiben – in einer langen, traurigen Reihe von Opfern einer gescheiterten Politik.

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