
Teherans langer Arm: Mullah-Spione planten Mordanschläge auf deutschem Boden
Was sich wie das Drehbuch eines Politthrillers liest, ist bittere Realität in der Bundesrepublik: Ein mutmaßlicher Agent des iranischen Regimes soll im Auftrag der berüchtigten Revolutionsgarden Mordanschläge auf prominente Persönlichkeiten des jüdischen Lebens in Deutschland vorbereitet haben. Elf Monate nach seiner Festnahme hat die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe nun Anklage gegen den dänischen Staatsbürger Ali S. erhoben. Die Vorwürfe wiegen schwer – und werfen ein grelles Schlaglicht auf die sicherheitspolitische Verwahrlosung unseres Landes.
Wer ins Visier der Mullahs geriet
Im Fadenkreuz der Auftragsmörder aus Teheran standen ausgerechnet jene Personen, die das jüdische Leben in Deutschland repräsentieren: Der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, und der Grünen-Politiker Volker Beck, Vorsitzender der Deutsch-Israelischen Gesellschaft. Zusätzlich sollten zwei jüdische Lebensmittelhändler in Berlin ausspioniert werden. Der Auftrag, den Ali S. Anfang 2025 erhalten haben soll, war unmissverständlich: Informationen sammeln, Strukturen erkunden, Gelegenheiten ausloten – als Vorarbeit für Mord- und Brandanschläge mitten in Deutschland.
Im Frühjahr 2025 habe der Beschuldigte sich in Berlin umgesehen, Orte ausgekundschaftet und nach Komplizen für künftige Bluttaten gefahndet. Spätestens im Mai sei er auf den Afghanen Tawab M. zugegangen, der sich offenbar bereiterklärt habe, eine Waffe zu beschaffen und einen Dritten zum Mordanschlag auf Beck zu bewegen. Im Juni 2025 schnappten die dänischen Behörden Ali S., im November folgte die Festnahme von M. Beide sitzen mittlerweile in deutscher Untersuchungshaft.
Ein Regime, das Europa zum Jagdrevier erklärt
Die Bundesanwaltschaft wirft dem Hauptangeschuldigten geheimdienstliche Agententätigkeit, Sabotage und den versuchten Beitrag zu Mord und Brandstiftung vor. Sein mutmaßlicher Komplize muss sich wegen der versuchten Beteiligung an einem Mord verantworten. Über die Zulassung der Anklage entscheidet das Oberlandesgericht Hamburg.
Dass das iranische Regime Europa längst als Operationsgebiet für seine Geheimdienste nutzt, ist kein Geheimnis mehr. Die Konferenz der Europäischen Rabbiner schlägt Alarm: Generalsekretär Gady Gronich forderte, sämtliche Finanzierungs-, Tarn- und Einflussstrukturen des Mullah-Regimes auf europäischem Boden müssten kompromisslos offengelegt und zerschlagen werden. Eine Forderung, die längst überfällig ist – und die in den vergangenen Jahren von einer politisch handlungsschwachen Bundesregierung sträflich vernachlässigt wurde.
Politik im Reaktionsmodus statt vorne dran
Marc Henrichmann (CDU), Vorsitzender des Parlamentarischen Kontrollgremiums im Bundestag, gab gegenüber dem „Tagesspiegel“ zu Protokoll, derlei Pläne überraschten leider nicht. Man wisse seit Längerem, dass der Iran in Deutschland aktiv sei und Menschen anwerbe. Es handle sich nicht um eine fassbare Organisation, sondern um diffuse Strömungen ohne feste Strukturen, die jedoch regional binnen kürzester Frist Anschlagsnetzwerke bilden könnten. „Da müssen wir vor die Welle kommen“, mahnte Henrichmann.
Doch genau das ist die Crux: Deutschland kommt seit Jahren nicht „vor die Welle“. Es schwimmt hinterher – und säuft dabei sicherheitspolitisch immer tiefer ab. Wer Grenzen offen lässt, wer Geheimdienste schwächt, wer islamistische Tarnvereine gewähren lässt und wer mit dem Mullah-Regime weiter diplomatischen Smalltalk pflegt, statt es konsequent zu isolieren, der trägt eine Mitverantwortung für jedes Anschlagsszenario, das im Geheimen ausgebrütet wird. Während andernorts iranische Botschafter geschlossen, Diplomaten ausgewiesen und Revolutionsgarden als Terrororganisation eingestuft werden, drückt Berlin sich seit Jahren um klare Kante.
Wenn der Staat sein Schutzversprechen einlöst – oder eben nicht
Dass auf deutschem Boden überhaupt jüdische Bürger ausgespäht werden können, ohne dass dies frühzeitig auffliegt, ist ein Armutszeugnis für die deutschen Sicherheitsbehörden – und ein Schlag ins Gesicht jedes Versprechens, das Politiker bei Sonntagsreden zum Schutz jüdischen Lebens abgegeben haben. „Nie wieder“ verkommt zur Phrase, wenn die Strukturen, die solche Anschläge planen, nicht mit aller Härte ausgehoben werden.
Der Fall zeigt einmal mehr: Die innere Sicherheit der Bundesrepublik ist brüchig geworden. Geheimdienste fremder Mächte agieren auf deutschem Territorium, als wäre Deutschland ein selbstbedienungsfreundlicher Bahnhof. Politische Verantwortung wird zwischen Karlsruhe, Berlin und Brüssel hin- und hergeschoben. Und der Bürger, der Steuerzahler, der jüdische Mitbürger – sie bleiben mit ihren berechtigten Sorgen allein.
Was bleibt: Krisenvorsorge in unsicheren Zeiten
Ein Land, in dem ausländische Geheimdienste Anschläge auf prominente Bürger planen können, ein Land mit zerfallender innerer Sicherheit, ein Land mit explodierender Staatsverschuldung und einer Inflation, die durch das 500-Milliarden-Sondervermögen weiter befeuert wird, ist kein stabiles Land mehr. Die Verlässlichkeit staatlicher Strukturen erodiert vor unseren Augen – politisch, wirtschaftlich, sicherheitspolitisch.
In solchen Zeiten gewinnen Werte, die nicht von politischen Launen, geopolitischen Verwerfungen oder Notenbankentscheidungen abhängig sind, an Bedeutung. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben über Jahrhunderte hinweg ihre Funktion als stabiler Anker in turbulenten Phasen bewiesen. Sie sind kein Allheilmittel, aber eine sinnvolle Beimischung zu einem breit aufgestellten, krisenfesten Vermögensportfolio – gerade dann, wenn das Vertrauen in den Staat und seine Schutzfähigkeit erschüttert wird.
Hinweis: Die vorliegenden Ausführungen geben die Einschätzung unserer Redaktion auf Basis der uns vorliegenden Informationen wieder und stellen ausdrücklich keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung erfordert eine eigenverantwortliche Recherche und gegebenenfalls die Konsultation eines unabhängigen Beraters. Für Anlageentscheidungen ist jeder Leser selbst verantwortlich.

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