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18.01.2026
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Teheran droht mit Krieg: Irans Führung reagiert scharf auf Trumps Provokation

Teheran droht mit Krieg: Irans Führung reagiert scharf auf Trumps Provokation

Die Spannungen zwischen Washington und Teheran erreichen einen neuen Siedepunkt. Der iranische Präsident Massud Peseschkian hat unmissverständlich klargestellt, dass jeglicher Angriff auf das geistliche Oberhaupt Ayatollah Ali Chamenei als Kriegserklärung gewertet würde. Eine Drohung, die angesichts der ohnehin explosiven Lage im Nahen Osten aufhorchen lässt.

Trumps verbale Attacke als Zündstoff

Was hat diese scharfe Reaktion aus Teheran ausgelöst? US-Präsident Donald Trump hatte dem Nachrichtenportal „Politico" gegenüber erklärt, es sei „an der Zeit, einen neuen Anführer im Iran zu suchen". Mit Blick auf den 86-jährigen Chamenei setzte Trump noch einen drauf: „Dieser Mann ist ein kranker Mann, der sein Land richtig führen und aufhören sollte, Menschen zu töten."

Peseschkian konterte prompt über den Onlinedienst X: „Ein Angriff auf den großen Führer unseres Landes ist gleichbedeutend mit einem umfassenden Krieg gegen die iranische Nation." Deutlicher kann man eine rote Linie kaum ziehen.

Fast vier Jahrzehnte eiserner Herrschaft

Ayatollah Chamenei regiert die Islamische Republik seit Juni 1989 – also seit nahezu 37 Jahren – als geistliches und politisches Oberhaupt. Ein autoritäres Regime, das jede Opposition mit brutaler Gewalt niederschlägt und dessen Menschenrechtsbilanz international scharf kritisiert wird.

Blutige Niederschlagung der Proteste

Die jüngsten Proteste im Iran, die am 28. Dezember begonnen hatten, verdeutlichen einmal mehr die Brutalität des Regimes. Was als Aufbegehren gegen die katastrophale Wirtschaftslage begann, entwickelte sich rasch zu einer Massenbewegung gegen die gesamte religiöse und politische Führung. Die Antwort der Machthaber? Blanke Gewalt.

Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Iran Human Rights wurden mindestens 3.428 Protestteilnehmer getötet. Einige Schätzungen gehen sogar von mehreren tausend Todesopfern aus. Am 8. Januar verhängten die Behörden zudem eine umfassende Kommunikationssperre: Internet, Festnetz, Mobilfunk – nahezu alles wurde gekappt. Ein digitaler Blackout, um die Wahrheit über das Massaker zu verschleiern.

Die Welt schaut zu – und schweigt weitgehend

Während in Berlin rund 2.000 Menschen ihre Solidarität mit den unterdrückten Iranern bekundeten, bleibt die internationale Reaktion insgesamt erschreckend verhalten. Die europäischen Regierungen, allen voran die deutsche, üben sich in diplomatischer Zurückhaltung – man möchte ja niemanden verärgern.

Trump hingegen wählt den direkten Konfrontationskurs. Ob dies klug ist oder lediglich Öl ins Feuer gießt, darüber lässt sich trefflich streiten. Fest steht: Die Lage im Nahen Osten war selten so angespannt wie heute. Nach den israelischen Angriffen auf iranische Atomanlagen im vergangenen Jahr und den iranischen Vergeltungsschlägen auf Israel schwebt die Region am Rande eines Flächenbrandes.

Geopolitisches Pulverfass

Die Frage, ob die USA tatsächlich Flugzeugträger Richtung Iran verlegen, bleibt vorerst unbeantwortet – eine Bestätigung vom Pentagon steht noch aus. Doch allein die Möglichkeit zeigt, wie ernst die Lage ist. Ein militärischer Konflikt zwischen den USA und dem Iran hätte unabsehbare Folgen für die gesamte Weltwirtschaft und würde die ohnehin fragile Stabilität der Region endgültig zerstören.

In Zeiten solcher geopolitischer Unsicherheiten zeigt sich einmal mehr der Wert stabiler Vermögenswerte. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich historisch als verlässlicher Schutz in Krisenzeiten bewährt – eine Tatsache, die angesichts der aktuellen Weltlage mehr denn je Beachtung verdient.

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