Kostenlose Beratung
07930-2699
280.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
24.08.2026
06:08 Uhr
KI-generiert

Teheran am Abgrund: Irans Präsident fleht um Kriegsende

Teheran am Abgrund: Irans Präsident fleht um Kriegsende
Symbolbild: KI-generiert

Irans Präsident Masoud Pezeshkian hat am Freitag öffentlich das Ende des Krieges mit den USA gefordert. Die amerikanische Blockade würgt die Ölexporte des Landes ab, die Inflation frisst die Ersparnisse der Bevölkerung. Der Konflikt steuert auf den sechsten Monat zu – und Washington bereitet Berichten zufolge bereits die nächste Eskalationsstufe vor.

„Wir haben gewonnen" – ein Ausweg mit Gesichtswahrung

Pezeshkian wählte laut Staatsmedien Worte, die weniger nach Triumph als nach Erschöpfung klingen. Ein Zustand des ewigen Schwebens zwischen Krieg und Frieden sei für sein Land nicht länger tragbar.

„Der Krieg muss irgendwann enden. Es ist besser, wir zeigen heute unsere Stärke und Würde und sagen der Welt, dass wir gewonnen haben und den Krieg beenden."

Übersetzt heißt das: Teheran sucht eine Formel, die den Rückzug wie einen Sieg aussehen lässt. Kapitulieren will die Führung nicht – kämpfen kann sie sich offenbar auch nicht mehr leisten.

Ein Regime, das sich selbst im Weg steht

Denn hinter den Kulissen tobt ein Machtkampf. Pezeshkian beruft sich auf Ayatollah Mojtaba Khamenei, der seit der Eskalation nicht mehr öffentlich aufgetreten ist. Vor seinem Verschwinden habe der geistliche Führer allerdings ausgerechnet jene Hardliner gestärkt, die auf militärische Konfrontation setzen.

Unterstützung erhält der Präsident von Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf. Ohne wirtschaftlichen Kreislauf und Wachstum nütze auch die größte Militärmacht nichts, erklärte dieser sinngemäß; als jemand, der den Krieg erlebt habe, kenne er den Wert des Friedens.

Irans Generalstabschef Ali Abdollahi wiederum drohte Medienberichten zufolge mit einer „vernichtenden" Antwort auf jeden neuen Angriff. Ein Staat, zwei Botschaften – das ist keine Verhandlungsposition, das ist ein Offenbarungseid.

Bessents „ökonomischer D-Day"

US-Finanzminister Scott Bessent will diese Woche ein Sanktionspaket vorstellen, das Präsident Trump als „ökonomischen D-Day" bezeichnet hat. Erwartet werden umfassende Sekundärsanktionen gegen jeden Staat, der noch Geschäfte mit Teheran macht. Iran spricht von „Wirtschaftsterrorismus", China mahnt eine diplomatische Lösung an.

Trump selbst betrachtet die Straße von Hormus inzwischen faktisch als amerikanisch kontrolliertes Gewässer, wie er bei einem Auftritt in South Carolina sagte. Das US-Zentralkommando meldet, 68 Handelsschiffe umgeleitet zu haben. Irans Vize-Außenminister Kazem Gharibabadi nannte Trumps Territorialansprüche schlicht „Wahnvorstellungen".

Warum das jeden deutschen Haushalt betrifft

Durch Hormus fließt rund ein Fünftel des seewärts transportierten Öls der Welt. Aktuell passieren nach Angaben der US-Regierung acht bis neun Millionen Barrel täglich die Meerenge – vor dem Krieg waren es etwa 20 Millionen.

Die Folge: Brent notierte zuletzt Medienberichten zufolge um die 93 Dollar je Barrel, nachdem der Preis im Frühjahr zeitweise auf fast 120 Dollar gesprungen war. Für ein Industrieland, das seine Energieversorgung ohnehin an teure Importe gekettet hat, ist das eine bittere Rechnung.

Berlin bleibt in diesem Machtspiel Zuschauer. Während Washington mit Flotten und Sanktionen die Regeln des Welthandels neu schreibt, bleibt der deutschen Wirtschaft nur, die Preise zu bezahlen. Wer Vermögen über solche Verwerfungen retten will, erinnert sich in Zeiten geopolitischer Brüche traditionell an physische Edelmetalle – Gold und Silber kennen weder Blockaden noch Sekundärsanktionen.

Hinweis: Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung. Er gibt die Einschätzung unserer Redaktion auf Basis der uns vorliegenden Informationen wieder. Jeder Anleger muss eigenständig recherchieren und trägt die Verantwortung für seine Entscheidungen selbst.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen