
Stuttgart: 84-Jähriger soll Kinder hundertfach missbraucht haben – ein Sittenverfall mit Ansage
Es sind Nachrichten, bei denen einem das Blut in den Adern gefriert. Ein 84 Jahre alter Mann wurde von der Stuttgarter Polizei festgenommen. Der Vorwurf: sexueller Missbrauch von Kindern in mehreren hundert Fällen. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart bestätigte die Festnahme am Donnerstag. Was sich hinter dieser nüchternen Behördenmitteilung verbirgt, ist ein Albtraum, der sich offenbar über viele Jahre hinweg unbemerkt – oder geduldet – abgespielt hat.
Familiäres Umfeld und Schwimmbad als Tatorte
Nach Angaben der Ermittler soll der Mann seine schutzlosesten Opfer über einen langen Zeitraum hinweg zu sexuellen Handlungen gezwungen haben. Die Tatorte? Sowohl im familiären Umfeld als auch in einem Schwimmbad. Orte also, an denen Kinder eigentlich Geborgenheit, Vertrauen und unbeschwerte Stunden erleben sollten. Stattdessen wurden sie nach derzeitigem Ermittlungsstand in genau diesen Räumen zu Opfern eines Mannes, der mit seinem Alter eigentlich der Generation der Großväter angehört.
Erst im Februar dieses Jahres hatte die Polizei einen öffentlichen Zeugenaufruf gestartet. Daraufhin meldeten sich weitere Personen, der Verdacht verdichtete sich, der Mann geriet endgültig ins Visier. Am Dienstag schlugen die Beamten zu, der Beschuldigte – ein deutscher Staatsangehöriger – wurde noch am selben Tag dem Haftrichter vorgeführt. Dieser setzte den Haftbefehl in Vollzug. Der Tatverdächtige sitzt nun in einer Justizvollzugsanstalt.
Wie konnte das so lange unentdeckt bleiben?
Mehrere hundert Fälle. Diese Zahl muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Wir sprechen hier nicht von einem einmaligen Übergriff, nicht von einer Verfehlung, sondern von einem mutmaßlich jahrelangen, systematischen Verbrechen an Kindern. Wo waren die Aufsichtspersonen? Wo waren die Bademeister? Wo waren jene Erwachsenen, die hätten hinsehen müssen, statt wegzuschauen? In einer Gesellschaft, die sich tagtäglich um Gendersternchen, Pronomen und ideologische Sprachpolizei dreht, scheint für den realen Schutz der Kinder oft kein Platz mehr zu sein.
Der Schutz der Kinder muss endlich Priorität haben
Während Politiker in Berlin sich mit Klimaplänen, Sondervermögen und ideologischen Steckenpferden beschäftigen, bröckelt das Fundament unserer Gesellschaft. Die innere Sicherheit ist über Jahre vernachlässigt worden, die Kriminalität klettert auf Rekordniveau, Messerangriffe sind zur traurigen Tagesordnung geworden, und nun dieser Fall, der zeigt, wie tief die Risse in unserem Schutzsystem für die Schwächsten reichen. Es ist nicht allein die Meinung unserer Redaktion, sondern die Überzeugung eines Großteils des deutschen Volkes: Wir brauchen wieder eine Politik, die für die Bürger und insbesondere für die Kinder dieses Landes regiert – und nicht gegen sie.
Konsequenzen, die diesen Namen verdienen
Was bleibt, ist die berechtigte Forderung nach einer harten, kompromisslosen Strafverfolgung. Wer Kindern derart Gewalt antut, hat in einer freiheitlichen Gesellschaft sein Recht auf Nachsicht verwirkt. Es darf keine Kuschelurteile geben, keine ideologischen Relativierungen, keine pseudo-therapeutischen Ausreden. Die Justiz muss endlich wieder mit voller Härte zuschlagen, wenn es um den Schutz unserer Kinder geht. Alles andere wäre ein weiterer Schlag ins Gesicht der Opfer und ein fatales Signal an die Täter.
Der Fall aus Stuttgart ist mehr als eine Polizeimeldung. Er ist ein Mahnmal. Ein Mahnmal dafür, dass eine Gesellschaft, die ihre Kinder nicht schützt, ihre eigene Zukunft verspielt. Und dass es höchste Zeit ist, die Prioritäten in diesem Land grundlegend neu zu sortieren.
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