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Kettner Edelmetalle
06.02.2026
20:44 Uhr

Stromfresser Rechenzentren: US-Senator will Verbraucher vor explodierenden Energiekosten schützen

Während Deutschland unter einer ideologisch verblendeten Energiepolitik ächzt und die Bürger mit immer höheren Stromrechnungen konfrontiert werden, zeigt ein amerikanischer Senator, wie pragmatischer Verbraucherschutz aussehen kann. Josh Hawley, republikanischer Senator aus Missouri, hat einen Gesetzentwurf in Umlauf gebracht, der die Tech-Giganten endlich in die Pflicht nehmen soll.

Das Problem: Rechenzentren als Energievampire

Die Dimension des Problems ist gewaltig. Moderne Rechenzentren – jene digitalen Kathedralen, die unsere Cloud-Dienste, künstliche Intelligenz und Social-Media-Plattformen am Laufen halten – verschlingen Unmengen an Strom. Hunderte Megawatt pro Anlage sind keine Seltenheit mehr. Und wer zahlt die Zeche? Der kleine Mann, der brave Steuerzahler, dessen Stromrechnung in die Höhe schießt, während die Tech-Konzerne Milliarden scheffeln.

Mehrere Studien haben in den vergangenen Monaten dokumentiert, was viele Amerikaner längst am eigenen Geldbeutel spüren: In der Nähe neuer Rechenzentren explodieren die Strompreise regelrecht. Die Logik dahinter ist simpel – und brutal. Ein neuer Großverbraucher taucht auf und saugt das Netz leer, während der Ausbau neuer Kraftwerkskapazitäten Jahre dauert. Das klassische Angebot-Nachfrage-Dilemma, nur dass hier die Verbraucher die Leidtragenden sind.

Die texanische Lösung als Vorbild

Der Lone Star State macht vor, wie es gehen kann. Texas verlangt von Rechenzentren, dass sie ihre eigene Stromerzeugung mitbringen – sogenannte "Behind-the-Meter"-Lösungen. Das bedeutet: Der Stromerzeuger ist direkt mit der Anlage verbunden, ohne das öffentliche Netz zu belasten. Dominion Energy, einer der größten Energieversorger der USA, bringt es auf den Punkt: Rechenzentren sollten die vollen Kosten ihrer Stromversorgung selbst tragen.

Die Forderung ist so einleuchtend wie überfällig: Wer Strom im industriellen Maßstab verbraucht, soll gefälligst auch für dessen Erzeugung sorgen.

Zwei Wege zum Ziel

Der Gesetzentwurf von Senator Hawley favorisiert die Behind-the-Meter-Variante, doch es gibt auch Alternativen. Bei der sogenannten Front-of-the-Meter-Lösung bringen die Betreiber zwar ebenfalls ihre eigene Stromerzeugung mit, speisen diese aber ins lokale Netz ein. Der Vorteil: Das Stromnetz wird gestärkt, nicht nur entlastet. Netzwerk-Experten bevorzugen diese Variante, weil sie den maximalen Nutzen für alle Haushalte verspricht.

Was Deutschland daraus lernen könnte

Während amerikanische Politiker pragmatische Lösungen diskutieren, verharrt die deutsche Politik in ideologischen Grabenkämpfen. Hierzulande werden Kernkraftwerke abgeschaltet, Kohlekraftwerke stillgelegt und gleichzeitig energieintensive Industrien hofiert – ohne dass jemand fragt, woher der Strom eigentlich kommen soll. Die Rechnung zahlt der deutsche Michel, dessen Strompreis bereits zu den höchsten weltweit gehört.

Der amerikanische Ansatz zeigt: Es geht auch anders. Statt die Kosten des digitalen Fortschritts auf die Allgemeinheit abzuwälzen, können Unternehmen in die Pflicht genommen werden. Eine Lektion, die auch in Berlin dringend gehört werden sollte – wenn dort denn jemand zuhören würde.

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