Kostenlose Beratung07930-2699
280.000
Kunden
Sicherer
Versand
22.10.2026
16:44 Uhr
KI-generiert

Strom-Schock im Herbst: Zehn Prozent teurer in nur einem Monat!

Strom-Schock im Herbst: Zehn Prozent teurer in nur einem Monat!
Symbolbild: KI-generiert

Der Strompreis in Deutschland zieht wieder kräftig an. Laut einer tagesaktuellen Auswertung des Vergleichsportals StromAuskunft zahlen Neukunden im Oktober 2026 im Schnitt 30,64 Cent pro Kilowattstunde, gut zehn Prozent mehr als im September. Wer noch in der teuren Grundversorgung steckt, verschenkt dabei jedes Jahr Hunderte Euro.

Vom Hoffnungsschimmer zum Preisschub

Dabei hatte das Jahr gut angefangen. Im Januar kostete die Kilowattstunde im günstigsten Neukundentarif nur 23,84 Cent. Den Rückenwind brachten gesunkene Netzentgelte. Der Bund schießt 2026 nämlich 6,5 Milliarden Euro an Steuergeld zu den Übertragungsnetzentgelten zu. Nach Angaben der Bundesnetzagentur fielen die Entgelte für Haushalte bei den 15 größten Netzbetreibern dadurch um knapp zwei Cent je Kilowattstunde.

Gehalten hat die Entlastung allerdings nicht lange. Nach einem Zwischenhoch von 27,24 Cent im April und einem Rückgang auf 23,47 Cent im Juni steigt die Kurve seit dem Sommer wieder steil an: 27,03 Cent im August, 27,78 Cent im September und jetzt 30,64 Cent. Im Vergleich zum Vorjahr sind das 13,6 Prozent mehr.

Der Iran-Krieg kommt in deutschen Wohnzimmern an

Der Grund für den Anstieg liegt im Nahen Osten. Der Iran-Krieg und die Blockade der Straße von Hormus haben den europäischen Gaspreis zeitweise auf 59 Euro pro Megawattstunde getrieben. Das liegt rund 64 Prozent über dem Niveau vom Jahresanfang.

Dass das Gas den Strompreis mitbestimmt, liegt am sogenannten Merit-Order-Prinzip. An der Börse setzt das teuerste Kraftwerk, das gerade noch gebraucht wird, den Preis für alle. Sehr oft ist das ein Gaskraftwerk. Kritiker der deutschen Energiepolitik sehen darin die Rechnung für Jahre, in denen grundlastfähige Kraftwerke abgeschaltet wurden, ohne dass verlässlicher Ersatz bereitstand.

Lindau zahlt 54 Prozent mehr als Ringelai

Wie viel ein Haushalt zahlt, hängt stark vom Wohnort ab. Am günstigsten ist Strom laut der Auswertung im bayerischen Ringelai mit 26,39 Cent. In Lindau am Bodensee werden dagegen 40,66 Cent fällig. Im Ländervergleich liegen Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Bayern vorn. Am meisten zahlen Kunden in Hamburg, Nordrhein-Westfalen und im Saarland.

Die Grundversorgung als Kostenfalle

Richtig teuer wird es in der Grundversorgung. Dort kostet die Kilowattstunde bundesweit im Schnitt 40,39 Cent. Bei 3.500 Kilowattstunden im Jahr sind das rund 1.414 Euro statt 1.072 Euro im günstigsten Tarif. Ein Wechsel spart damit etwa 341 Euro. In Thüringen sind es sogar mehr als 751 Euro, denn dort liegt die Grundversorgung im Schnitt bei 51,73 Cent. Ökostrom kostet übrigens nur 0,54 Cent mehr pro Kilowattstunde, bei diesem Verbrauch also etwa 19 Euro im Jahr.

Und die versprochene Stromsteuer-Senkung?

Die Stromsteuer bleibt das politische Dauerthema. Die Koalition hatte versprochen, sie für alle zu senken, doch private Haushalte warten bis heute darauf. Medienberichten zufolge hat Kanzler Merz am 12. Oktober angekündigt, dass die Senkung nun auch für Privathaushalte kommen soll. Vor der Ministerpräsidentenkonferenz drängten NRW-Regierungschef Hendrik Wüst und sein Amtskollege Gordon Schnieder aus Rheinland-Pfalz auf ein schnelles Handeln.

Nach einer Berechnung von StromAuskunft könnten Familien damit bis zu 280 Euro im Jahr sparen, Singles etwa 35 Euro. Wann die Senkung kommt, ist aber offen. Steuern, Abgaben und Umlagen machen zusammen 25 bis 30 Prozent des Strompreises aus. Der Staat hätte es also selbst in der Hand, die Bürger zu entlasten.

Was Verbraucher jetzt tun können

  • Auf der Jahresabrechnung nachsehen, ob man noch in der Grundversorgung ist
  • Auf eine Preisgarantie von mindestens zwölf Monaten achten
  • Vertragslaufzeiten von höchstens zwölf Monaten wählen und Tarife mit Vorkasse oder Kaution meiden
  • Grundgebühren und Boni in den effektiven Kilowattstundenpreis einrechnen

Die Lage zeigt, wie schnell geopolitische Krisen die Kaufkraft der Bürger schmälern. Wer sein Erspartes schützen will, sollte breit aufstellen. Physisches Gold und Silber haben sich in solchen Zeiten als sinnvolle Beimischung zur Vermögenssicherung bewährt.

Hinweis: Dieser Beitrag ist keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Er gibt die Meinung unserer Redaktion auf Grundlage der uns vorliegenden Informationen wieder. Jeder Leser sollte selbst recherchieren und trägt die Verantwortung für seine Anlageentscheidungen selbst.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“