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Kettner Edelmetalle
20.05.2026
05:00 Uhr

Steuergeld für Sexspiele mit Kindern: Ministerium rudert nach öffentlichem Druck zurück

Steuergeld für Sexspiele mit Kindern: Ministerium rudert nach öffentlichem Druck zurück

Es ist einer jener Skandale, die man eigentlich für unmöglich halten möchte – und der dennoch mitten in der Bundesrepublik des Jahres 2026 stattfindet. Eine sozialistische Jugendorganisation namens "Die Falken" verteilt mit staatlicher Förderung eine Broschüre, in der Sexspiele für Acht- und sogar Sechsjährige propagiert werden. Erst nach hartnäckigem Nachhaken eines konservativen Medienhauses sieht sich das Bundesfamilienministerium unter Leitung von Karin Prien (CDU) genötigt, zumindest eine "Anpassung" einzufordern. Von einem klaren Stopp dieser ideologischen Frühsexualisierung ist allerdings keine Rede.

Wenn der Staat zur Frühsexualisierung Beihilfe leistet

Was sich in der besagten Broschüre findet, lässt selbst gestandene Beobachter sprachlos zurück. Ein "Beutelspaß" genanntes Spiel für Kinder ab acht Jahren sieht vor, dass die Mädchen und Jungen aus einem Beutel Gegenstände wie Gleitgel, Vibratoren, Holzpenisse oder sogenannte "Lecktücher" ziehen sollen, um anschließend etwas dazu zu erzählen. Für Sechsjährige – man lese und staune – ist der "Sex-Salat" gedacht, eine Adaption des harmlosen Kinderspiels "Obstsalat", bei der die Kleinen nun Begriffe wie "Penis", "Vagina", "Lesbe" oder "Trans-Frau" als Namensschilder zugewiesen bekommen.

Dass derartige Inhalte überhaupt Eingang in eine staatlich geförderte Publikation finden konnten, wirft fundamentale Fragen auf. 2.700 Euro mögen im Bundeshaushalt eine vernachlässigbare Größe sein – doch es geht um das Prinzip. Steuerzahler finanzieren eine Organisation, die Kinder im Grundschulalter mit Materialien konfrontiert, die ihrer kindlichen Entwicklungsstufe diametral entgegenstehen.

Das zögerliche Lavieren des Ministeriums

Bemerkenswert ist die Reaktion des Hauses Prien. Anfänglich verwies man auf die Verantwortung des Trägers und hüllte sich in das übliche bürokratische Schweigen. Erst nach erneuter journalistischer Nachfrage räumte ein Sprecher ein, dass "einzelne methodische Darstellungen und Altersgrenzen aus fachlicher Sicht kritisch gesehen werden können". Eine sprachliche Verrenkung, die ihresgleichen sucht. "Können kritisch gesehen werden" – nicht etwa "sind inakzeptabel", "müssen sofort gestoppt werden" oder "stellen einen Vertrauensbruch dar".

Die "Falken" selbst wollen die Broschüre nun "gemeinsam mit Fachkräften erneut prüfen" und sich bei Bedarf an das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit wenden. Mit anderen Worten: Man wird ein paar Formulierungen umschreiben, vielleicht Altersgrenzen verschieben – und ansonsten weitermachen wie bisher. Das Ministerium betonte ausdrücklich, dass "Angebote der Sexualaufklärung zu begrüßen" seien. Die grundsätzliche Linie bleibt also unangetastet.

Ein Muster mit System

Wer glaubt, es handle sich um einen bedauerlichen Einzelfall, irrt gewaltig. Bereits Mitte April war bekannt geworden, dass Vertreterinnen der "Falken" in einer sächsischen neunten Klasse Hefte mit homosexueller Pornographie verteilt hatten. Kurz darauf kam ans Licht, dass Kindertagesstätten dieser Organisation in Bielefeld "Rollenspiele mit sexuellem Inhalt" für Kleinkinder fördern. Es zeichnet sich ein Muster ab, das nicht mehr mit pädagogischer Naivität erklärt werden kann.

Die Frage, die sich stellt: Wie konnte eine Organisation, deren Methoden bei jedem normal denkenden Eltern Alarmglocken schrillen lassen, jahrelang unbehelligt staatliche Mittel beziehen? Wo waren die Kontrollinstanzen? Wo war die Aufsicht? Und vor allem: Wer im Ministerium hat all diese Förderbescheide unterschrieben, ohne auch nur einen Blick auf die Inhalte zu werfen?

Eltern in Sorge – und der Staat schaut weg

Während die politischen Verantwortlichen in Berlin sich in Allgemeinplätzen über die Wichtigkeit von Sexualaufklärung ergehen, wachsen die Sorgen besorgter Eltern. Sie fragen sich zu Recht, ob ihre Kinder in Kitas und Schulen noch sicher sind vor ideologisch motivierten Übergriffen auf die kindliche Unschuld. Das Vertrauen in staatliche Bildungs- und Betreuungseinrichtungen erodiert in atemberaubendem Tempo – und die Politik scheint dies entweder nicht zu bemerken oder schlichtweg nicht zu interessieren.

Die Erinnerung an den Odenwaldschulskandal, an Jahrzehnte des Missbrauchs unter dem Deckmantel reformpädagogischer Ideologie, müsste eigentlich Mahnung genug sein. Stattdessen erleben wir, wie unter dem Banner der "Sexualaufklärung" erneut Grenzen verschoben werden, deren Überschreitung vor wenigen Jahren noch undenkbar gewesen wäre. Wer hier "Anpassungen" für ausreichend hält, hat den Kern des Problems nicht verstanden – oder will ihn nicht verstehen.

Eine politische Bankrotterklärung

Dass ausgerechnet eine CDU-Ministerin in dieser Sache derart zaghaft agiert, ist symptomatisch für den Zustand der Union. Die Christdemokraten, die einst für Familie, traditionelle Werte und den Schutz der Kindheit standen, haben in der Großen Koalition mit der SPD offenbar jede Bereitschaft verloren, klare Kante zu zeigen. Statt die Förderung sofort einzustellen und eine grundlegende Überprüfung sämtlicher von den "Falken" betreuter Einrichtungen anzuordnen, wird taktiert, geprüft und beraten.

Dabei wäre die Lösung denkbar einfach: Steuermittel haben in den Händen einer Organisation, die Kinder derart instrumentalisiert, nichts verloren. Punkt. Doch dazu bräuchte es politischen Mut – eine Eigenschaft, die in Berlin offenbar zur aussterbenden Spezies gehört. Während ehrliche Familienunternehmer pleite gehen und der Staat in Schulden versinkt, fließt das hart erarbeitete Geld der Bürger in Projekte, die ein Großteil der Bevölkerung mit Fassungslosigkeit zur Kenntnis nimmt.

Es ist höchste Zeit, dass nicht nur ein paar Seiten einer Broschüre, sondern die gesamte Förderpraxis solcher Organisationen grundlegend hinterfragt wird. Andernfalls bleibt der Eindruck bestehen, dass in Deutschland der Schutz der Kinder hinter ideologischen Zielen zurückstehen muss – ein Befund, der nicht nur die Redaktion, sondern einen erheblichen Teil der deutschen Bevölkerung mit blankem Entsetzen erfüllt.

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