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Kettner Edelmetalle
19.04.2026
10:04 Uhr

Steuererhöhungen trotz Rekordeinnahmen: Merz bricht sein wichtigstes Wahlversprechen

Es ist eine politische Bankrotterklärung, die sich derzeit hinter den verschlossenen Türen des Koalitionsausschusses abspielt. Die Große Koalition aus CDU/CSU und SPD debattiert nicht mehr darüber, ob die Steuern steigen werden – sondern nur noch darüber, wie viel mehr der deutsche Bürger künftig abdrücken muss. Willkommen in der Realität der Merz-Regierung, die einst mit dem Versprechen antrat, die Steuerlast nicht zu erhöhen.

Die SPD wittert Morgenluft – und greift in die Taschen der Leistungsträger

Die Sozialdemokraten unter Lars Klingbeil und Bärbel Bas machen keinen Hehl aus ihren Plänen. Der Spitzensteuersatz, der aktuell bei 42 Prozent liegt und bereits ab einem Jahresbruttoeinkommen von rund 70.000 Euro greift, soll nach oben geschraubt werden. Auch die sogenannte Reichensteuer – jene 45 Prozent, die ab 278.000 Euro Jahresbrutto fällig werden – soll steigen. Man fragt sich unwillkürlich: Wann ist ein Bürger in den Augen der SPD eigentlich „reich" genug, um noch stärker zur Kasse gebeten zu werden?

Die Union hingegen gibt sich als Anwalt der kleinen und mittleren Einkommen. Man wolle diese entlasten, heißt es. Klingt gut. Das Problem? Der Koalitionspartner besteht auf einer Gegenfinanzierung. Und genau hier liegt der Hund begraben. Denn „Gegenfinanzierung" ist in der politischen Sprache Berlins nichts anderes als ein Euphemismus für: Jemand anderes muss dafür bluten.

Rekordeinnahmen – und trotzdem kein Geld da?

Was diese Debatte besonders grotesk macht, ist der Umstand, dass der deutsche Staat Rekord-Steuereinnahmen verzeichnet. Noch nie floss so viel Geld in die Staatskassen. Und trotzdem kämpft man mit einem Defizit. Wie ist das möglich? Ganz einfach: Das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur, das die neue Bundesregierung auf den Weg gebracht hat, kommt obendrauf. Schulden, die Generationen von Deutschen durch Steuern und Abgaben werden finanzieren müssen. Ein fiskalisches Fass ohne Boden.

Statt den aufgeblähten Staatsapparat zu verschlanken, statt bürokratische Wahnsinnsprojekte zu streichen, statt endlich einmal den Mut aufzubringen, an den richtigen Stellschrauben zu drehen, greift man zum einfachsten aller Mittel: Man erhöht die Steuern. Es ist die intellektuelle Kapitulation einer politischen Klasse, die offenbar nicht in der Lage ist, mit dem Geld auszukommen, das ihr die fleißigen Bürger dieses Landes bereits in historischem Ausmaß zur Verfügung stellen.

Feiertage als Verhandlungsmasse – ein unwürdiges Schauspiel

Als wäre die Steuerdebatte nicht schon absurd genug, wird nun auch noch über die Abschaffung von Feiertagen diskutiert. Die SPD liebäugelt damit, den Pfingstmontag zu streichen. Die Union kontert mit dem Vorschlag, ausgerechnet den 1. Mai – den heiligen Gral der Arbeiterbewegung – als Feiertag abzuschaffen. Ein taktisches Spielchen, das den Ernst der Lage nur noch deutlicher macht. Statt struktureller Reformen werden kulturelle Traditionen zur Verhandlungsmasse degradiert.

Merz widerspricht sich selbst – und die Bürger schauen in die Röhre

Besonders bitter schmeckt diese Entwicklung, wenn man sich an die Worte erinnert, die Friedrich Merz noch im vergangenen Sommer – nur wenige Monate nach der Bundestagswahl – in die Kameras sprach. Im Gespräch mit dem ZDF erklärte der Bundeskanzler unmissverständlich:

„Wir haben einen Koalitionsvertrag, und wir haben uns in diesem Koalitionsvertrag darauf verständigt, dass die Steuern nicht erhöht werden – und dieser Koalitionsvertrag gilt."

Dieser Koalitionsvertrag gilt also. Oder galt. Oder gilt vielleicht nur dann, wenn es gerade opportun erscheint. Die Realität sieht jedenfalls anders aus. Nach Informationen der Bild-Zeitung sollen sich die Verhandler der Union sogar bereits mit einer Erhöhung der Reichensteuer einverstanden gezeigt haben. So schnell kann es gehen mit kategorischen Ausschlüssen in der deutschen Politik.

Wer Friedrich Merz gewählt hat, weil er einen Politikwechsel versprach – weniger Steuern, weniger Bürokratie, mehr wirtschaftliche Freiheit –, der dürfte sich dieser Tage fragen, ob er nicht einer Fata Morgana aufgesessen ist. Der Tankrabatt kommt erst ab Mai, die viel beschworene 12-Uhr-Regel verpufft wirkungslos, und sämtliche Reformpläne, etwa bei der Einkommenssteuer, stecken fest wie ein Containerschiff im Suezkanal.

Ein Land, das seine Leistungsträger vergrault

Deutschland steht an einem Scheideweg. Die Wirtschaft schwächelt, die Deindustrialisierung schreitet voran, und die Antwort der Politik lautet: höhere Steuern. Es ist ein Rezept, das in der Geschichte noch nie funktioniert hat. Wer die Leistungsträger einer Gesellschaft immer stärker belastet, darf sich nicht wundern, wenn diese irgendwann ihre Koffer packen. Die Schweiz, Österreich und andere Länder stehen bereit, jene aufzunehmen, die Deutschland mit seinen fiskalischen Zumutungen vertreibt.

In Zeiten wie diesen, in denen das Vertrauen in die Stabilität des Finanzsystems und die Verlässlichkeit politischer Versprechen rapide schwindet, suchen immer mehr Bürger nach Wegen, ihr Vermögen zu sichern. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrtausende als verlässlicher Wertspeicher bewährt – unabhängig von politischen Launen und steuerlichen Experimenten. Als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio können sie einen wichtigen Beitrag zur Vermögenssicherung leisten.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener Recherche und gegebenenfalls nach Rücksprache mit einem qualifizierten Finanzberater getroffen werden. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der dargestellten Informationen übernehmen wir keine Haftung. Jeder Anleger handelt auf eigenes Risiko.

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