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Kettner Edelmetalle
11.02.2026
06:30 Uhr

Stellantis vollzieht milliardenschwere Kehrtwende: Der E-Auto-Traum platzt mit 22-Milliarden-Knall

Was viele kritische Beobachter der Automobilbranche seit Jahren prophezeien, wird nun in einer gewaltigen Bilanzbereinigung Realität: Stellantis, der viertgrößte Autokonzern der Welt, verabschiedet sich vom ideologisch aufgeladenen Elektro-Kurs und schreibt dabei sage und schreibe 22 Milliarden Euro ab. Eine Summe, die man sich auf der Zunge zergehen lassen muss – und die einmal mehr beweist, wie teuer es wird, wenn Konzernlenker dem Zeitgeist hinterherlaufen, statt auf die Wünsche ihrer Kunden zu hören.

Ein Eingeständnis des Scheiterns

Konzernchef Antonio Filosa findet erstaunlich klare Worte für das Desaster, das sein Vorgänger hinterlassen hat. Das „Tempo der Energiewende" sei überschätzt worden, man habe sich „von den realen Bedürfnissen, Möglichkeiten und Wünschen vieler Autokäufer entfernt". Welch eine Erkenntnis! Während Politiker und grüne Ideologen jahrelang das Ende des Verbrennungsmotors beschworen und die Industrie mit immer schärferen Regulierungen vor sich hertrieben, hat der Markt – also der mündige Bürger – schlicht anders entschieden. Die Menschen wollen keine überteuerten Elektrofahrzeuge mit fragwürdiger Reichweite und einer Ladeinfrastruktur, die bestenfalls als lückenhaft bezeichnet werden kann.

Filosa korrigiert nun die gesamte Produktlogik des Konzerns. Weniger reine Elektroautos, mehr Hybride – so lautet die neue Marschrichtung. Plug-in-Hybride, einst als Brückentechnologie gefeiert, werden zunehmend durch klassische Vollhybride ohne Steckdosenladung ersetzt. Der elektrische Pick-up Ram 1500 fällt dem Rotstift zum Opfer, ebenso wie die Plug-in-Varianten des Jeep Wrangler, des Jeep Grand Cherokee und des Chrysler Pacifica Hybrid.

Die bittere Rechnung der Realitätsverweigerung

Die 22 Milliarden Euro Abschreibung sind dabei keineswegs nur ein buchhalterischer Trick. Hinter den Zahlen verbergen sich echte Zahlungsverpflichtungen in Milliardenhöhe. Allein in den Vereinigten Staaten entfallen von den knapp 14,7 Milliarden Euro an Belastungen rund 5,8 Milliarden auf Barzahlungen innerhalb der nächsten vier Jahre – ein Großteil davon an Zulieferer und Vertragspartner, die auf Basis der alten Elektro-Strategie investiert hatten. Weltweit summieren sich diese Barzahlungen auf 6,5 Milliarden Euro. Um die Liquidität zu sichern, plant Stellantis die Aufnahme von bis zu fünf Milliarden Euro an zusätzlichen Schulden über Hybridanleihen.

Man kaufe sich Zeit, damit der Umbau nicht an Liquidität scheitere, heißt es aus der Konzernzentrale. Eine bemerkenswert ehrliche Formulierung, die offenbart, wie nah am Abgrund der blinde Elektro-Kurs den Konzern geführt hat.

Nordamerika gewinnt, Europa schaut zu

Besonders aufschlussreich ist die geographische Neuausrichtung. Stellantis investiert in den kommenden vier Jahren 13 Milliarden Dollar in die USA, stellt dort über 2.000 Ingenieure ein und schafft 5.000 neue Arbeitsplätze. Fünf neue Modelle sind angekündigt. Nordamerika wird zum strategischen Schwerpunkt – während Europa einmal mehr das Nachsehen hat. Opel beschwichtigt zwar, die Ankündigungen hätten „keine Auswirkungen auf die Marken und auf unsere Werke", doch wer zwischen den Zeilen liest, erkennt die tektonische Verschiebung. Die Musik spielt künftig jenseits des Atlantiks, wo unter Präsident Trump die regulatorischen Rahmenbedingungen für die Automobilindustrie deutlich pragmatischer gestaltet werden als im bürokratischen Brüssel.

Ein Lehrstück für die gesamte Branche – und die Politik

Der Fall Stellantis sollte jedem Politiker, der noch immer das Verbrenner-Aus ab 2035 als alternativlos verkauft, als Warnung dienen. Hier zeigt sich in aller Deutlichkeit, was geschieht, wenn ideologische Wunschvorstellungen auf die harte Realität des Marktes treffen. Die Kunden haben gesprochen – und sie wollen Wahlfreiheit, bezahlbare Mobilität und verlässliche Technik. Keine Zwangsbeglückung durch Regulierungswut.

Dass ausgerechnet ein europäischer Konzern nun massiv in die USA investiert, während die europäische Automobilindustrie unter dem Joch immer absurderer CO₂-Vorgaben ächzt, ist ein Treppenwitz der Geschichte. Die EU-Kommission und die deutsche Bundesregierung – die mit ihrem 500-Milliarden-Sondervermögen ohnehin bereits die Schuldenspirale in schwindelerregende Höhen treibt – täten gut daran, aus diesem Milliarden-Debakel die richtigen Schlüsse zu ziehen. Doch die Erfahrung lehrt: In Berlin und Brüssel ist man traditionell resistent gegen Lektionen, die der Markt erteilt.

Die 22 Milliarden Euro, die Stellantis nun abschreibt, sind letztlich nichts anderes als der Preis für politisch motivierte Fehlsteuerung. Und man darf getrost davon ausgehen, dass dies erst der Anfang ist. Weitere Konzerne werden folgen – die Frage ist nur, wann.

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Wer ist: Dr. Markus Krall 

Der Ökonom, Autor und Unternehmensberater Dr. Markus Krall ist mittlerweile ein in ganz Deutschland bekannter Kämpfer für die Freiheit. Seine kritische Ansichten zur Fiskalpolitik der EZB, der Rating…
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