
Stalin-Verehrung und Mauertote als „Opfer der Revolution“: Die Linksjugend zeigt ihr wahres Gesicht

Es ist ein bezeichnendes Datum, an dem diese Enthüllung ans Licht kommt. Ausgerechnet am 17. Juni – jenem Tag, an dem im Jahr 1953 mutige Arbeiter in der DDR gegen das sozialistische Unrechtsregime aufbegehrten und dafür mit Panzern niedergewalzt wurden – offenbart sich, mit welchem Geist sich die Jugendorganisation der Partei Die Linke umgibt. Recherchen des Bayerischen Rundfunks zeichnen das Bild einer Organisation, in der Massenmörder verklärt und die Opfer der DDR-Diktatur zynisch abgetan werden.
Wachsende Reihen, verblendete Köpfe
Die Linksjugend Solid wächst rasant. Seit 2024 hat sich die Mitgliederzahl nahezu verdoppelt, mittlerweile zählt man rund 14.300 Köpfe. Doch was treibt diese jungen Menschen an? Wer einen Blick in die internen Chats wirft, dem dürfte angesichts des Inhalts der Atem stocken. Im Fokus steht der Bundesarbeitskreis mit dem klangvollen Namen „Agitationspropaganda“ – ein Begriff, der schon für sich allein an dunkelste Zeiten erinnert.
Dieser Arbeitskreis hat sich pünktlich zum 1. Juni aufgelöst. Ein Schelm, wer dabei an Schadensbegrenzung denkt. Auf der Webseite hatte es zuvor unverblümt geheißen, man wolle Jugendliche „radikalisieren“. Man stelle sich nur einen Moment vor, ein vergleichbarer Verein des konservativen oder gar rechten Spektrums würde solche Worte wählen – die Republik stünde Kopf, der Verfassungsschutz wäre binnen Stunden vor der Tür.
„Die Revolution fordert Opfer“ – eine Kampfansage an die Menschlichkeit
Doch hier handelt es sich nicht um Worte am rechten Rand. Sprecher des sogenannten Zentralkomitees lobten gegenüber dem BR ausgerechnet Josef Stalin, einen der größten Massenmörder der Menschheitsgeschichte. Er habe die „Modernisierung vorangebracht“ und „Kapitalisten bestraft“. Auf die Gulags angesprochen – jene tödlichen Arbeitslager, in denen Millionen Menschen elendig zugrunde gingen – wolle man sich lieber auf die „positiven Aspekte“ konzentrieren. Es habe eben „Fehler“ gegeben.
Zu den Mauertoten der DDR fand man laut den Recherchen nur einen kalten Satz: „Die Revolution fordert Opfer.“
Man lasse sich diese Worte auf der Zunge zergehen. Menschen, die nichts weiter wollten, als in Freiheit zu leben, wurden an der innerdeutschen Grenze von Minen zerfetzt, von Selbstschussanlagen niedergestreckt und von den Schergen der Nationalen Volksarmee erschossen. Und die geistigen Erben dieses Systems tun dieses Leid mit einer Floskel ab, als handle es sich um eine bedauerliche Lieferverzögerung.
Honecker, Mao und das Wappen der Diktatur
Es bleibt nicht beim ehemaligen sowjetischen Diktator. Der Landessprecher der Linksjugend Hamburg, im fraglichen Arbeitskreis aktiv, soll in einem internen Forum „Lang lebe Stalin!“ und „Lang lebe Honecker“ geschrieben haben. Über Mao Zedong, unter dessen Herrschaft Dutzende Millionen Menschen starben, heißt es, man könne von ihm „lernen“. Auf dem Bundeskongress der Organisation prangte das Staatswappen der DDR an der Wand. Geschichtsvergessenheit? Oder doch eher Geschichtsverherrlichung?
Die Bundessprecher der Linksjugend teilten brav mit, man werde die Vorfälle „intern prüfen“ und distanziere sich von „stalinistischen und maoistischen Gruppen“. Solche Beteuerungen erinnern an einen Brandstifter, der nach dem Feuer beteuert, er habe doch nur ein wenig mit Streichhölzern gespielt.
Antiisraelische Hetze bis in die Spitze
Doch das Sittenbild reicht noch weiter. Der Bundessprecher Limes Schäfer soll es laut BR für „wirklich peinlich“ gehalten haben, die Terrororganisation Hamas als „islamistisch“ zu bezeichnen. Im März nahmen zwölf Mitglieder an einer pro-palästinensischen Demonstration teil, die von einem Komitee organisiert wurde, das laut Verfassungsschutz auch Hamas-Mitgliedern zur Organisation dient. Ein Landessprecher aus Rheinland-Pfalz soll Israel gar unterstellt haben, 10.000 Palästinenser in „Konzentrationslagern“ festzuhalten, und ein Bild mit brennender Israelflagge sowie der Aufschrift „Israel verrecke“ verbreitet haben.
Wo bleibt der Verfassungsschutz?
Hier drängt sich die eine, alles entscheidende Frage geradezu auf: Wo bleibt eigentlich der Aufschrei? Wo die morgendlichen Hausbesuche, die nächtlichen Razzien, das geballte Engagement jener Behörden, die sonst mit Hingabe Internet-Memes verfolgen und harmlose Bürger ins Visier nehmen? Wer den Verdacht hegt, dass der deutsche Staat auf dem linken Auge mehr als nur erblindet ist, dem wird durch diese Affäre kaum widersprochen werden können.
Ein wesentlicher Teil des Problems liegt im Bildungssystem. Während die NS-Zeit – zu Recht – ausführlich aufgearbeitet wird, fallen die Verbrechen des Kommunismus, die Gulags, der Archipel des Schreckens, die Mauertoten oft unter den Tisch. Ein verzerrtes Geschichtsbild ist die Folge, das junge Menschen anfällig macht für die Verklärung mörderischer Ideologien.
Dass eine Partei, deren Nachwuchs solch ein Gedankengut hegt, weiterhin in deutschen Parlamenten sitzt und mancherorts sogar als möglicher Bündnispartner der Union gehandelt wird, ist ein Skandal eigener Güte. Es ist nicht allein die Meinung unserer Redaktion, sondern jene eines großen Teils des deutschen Volkes, dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird – und dass es höchste Zeit ist für eine Politik, die das Land wieder ehrlich vor seinen tatsächlichen Feinden schützt, statt brave Bürger zu drangsalieren.
Beständige Werte in unbeständigen Zeiten
In einer Zeit, in der ideologische Verirrungen an Boden gewinnen und politische Verlässlichkeit schwindet, lohnt der Blick auf das, was Bestand hat. Wer das Auf und Ab politischer Moden und die Wankelmütigkeit von Regierungen erlebt, der weiß traditionelle Werte und die zeitlose Stabilität physischer Edelmetalle wie Gold und Silber zu schätzen. Sie haben Diktaturen, Währungsreformen und Revolutionen überdauert – und können als sinnvolle Beimischung zu einem breit gestreuten Vermögen einen verlässlichen Anker gegen den Sturm der Zeit bilden.

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