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Kettner Edelmetalle
17.02.2026
13:04 Uhr

Spaniens „Wirtschaftswunder" entpuppt sich als statistisches Kartenhaus – eine Warnung auch für Deutschland

Während europäische Regierungen nicht müde werden, ihre vermeintlichen wirtschaftspolitischen Erfolge zu feiern, offenbart ein nüchterner Blick auf die Zahlen ein ganz anderes Bild. Spanien unter der sozialistischen Regierung von Pedro Sánchez liefert derzeit ein Paradebeispiel dafür, wie man mit interventionistischer Politik, aufgeblähten Statistiken und einer Flut öffentlicher Ausgaben ein ganzes Volk systematisch ärmer machen kann – und dabei noch den Anschein von Wohlstand wahrt.

Kaufkraftverlust als bittere Realität

Die Fakten sind ernüchternd. Spanien schloss das Jahr 2025 mit einer Inflationsrate ab, die über dem Durchschnitt der Eurozone liegt – und höher als in allen großen Volkswirtschaften Europas. Die kumulierte Inflation während der Amtszeit von Sánchez habe mittlerweile 24,8 Prozent erreicht. Doch diese Zahl erzählt nur die halbe Wahrheit. Denn bei den Gütern des täglichen Bedarfs – Lebensmittel, Wohnen, Energie – seien die Preise nahezu doppelt so stark gestiegen wie der offizielle Verbraucherpreisindex suggeriert.

Immobilienpreise hätten um mehr als 38 Prozent zugelegt, wohnungsbezogene Ausgaben wie Miete, Nebenkosten und Instandhaltung um über 30 Prozent, und Lebensmittel ebenfalls um rund 38 Prozent. Studien zum „realen Warenkorb" kämen sogar auf Steigerungen zwischen 40 und 60 Prozent bei Grundbedarfsgütern zwischen 2019 und 2025. Man muss kein Ökonom sein, um zu verstehen, was das für den einfachen Bürger bedeutet: schleichende Verarmung.

Das BIP-Wachstum – eine statistische Fata Morgana

Besonders perfide sei die Art und Weise, wie die spanische Regierung ihr angebliches Wirtschaftswachstum inszeniere. Der Trick ist so simpel wie durchschaubar: Man nehme den pandemiebedingten Wirtschaftseinbruch als Ausgangspunkt und feiere anschließend die bloße Erholung als „Wachstum". Da Spanien während der Corona-Krise stärker eingebrochen sei als die meisten anderen EU-Staaten, erscheinen die Erholungszahlen naturgemäß beeindruckender. Doch Aufholen ist nicht Wachsen.

Die Arbeitsproduktivität pro Beschäftigtem sei im Vergleich zum EU-Durchschnitt von 99,8 Prozent im Jahr 2018 auf nur noch 97 Prozent gefallen. Das reale BIP pro Kopf werde laut IWF zwischen 2017 und 2026 um magere 1,1 Prozent wachsen. In Kaufkraftstandards gemessen lag Spaniens BIP pro Kopf 2019 bei 91 Prozent des EU-27-Durchschnitts – und liege nun bei etwa 90 Prozent. Trotz aller Wachstumspropaganda habe sich die relative Position also sogar verschlechtert.

Ein Viertel des realen Netto-BIP-Zuwachses zwischen 2019 und 2025 lasse sich direkt auf höhere Staatsausgaben zurückführen. Rechne man EU-finanzierte öffentliche Investitionen und Subventionen hinzu, werde der Anteil noch größer. Das ist kein organisches Wachstum – das ist ein schuldenfinanziertes Strohfeuer.

Versteckte Arbeitslosigkeit: Der Taschenspielertrick mit den Statistiken

Doch der vielleicht dreisteste Aspekt der spanischen Wirtschaftspolitik betrifft den Arbeitsmarkt. Mit der sogenannten Arbeitsmarktreform von 2021 wurden befristete und saisonale Verträge in „diskontinuierliche Dauerverträge" umgewandelt. Das klingt harmlos, hat aber eine verheerende statistische Konsequenz: Personen mit solchen Verträgen werden selbst dann nicht als arbeitslos gezählt, wenn sie gerade nicht arbeiten – ja, selbst dann nicht, wenn sie Arbeitslosengeld beziehen.

Das Ergebnis dieser statistischen Kosmetik ist grotesk. In neun spanischen Provinzen gebe es mittlerweile mehr Empfänger von Arbeitslosengeld als offiziell registrierte Arbeitslose. Die Arbeitslosenquote von 100 Prozent wird dort also überschritten – ein statistisches Paradoxon, das die ganze Absurdität des Systems offenlegt. Im Januar 2019 lag die Zahl der Arbeitssuchenden „mit Beschäftigungsverhältnis" bei 280.389. Im Dezember 2025 seien es 892.933 gewesen – mehr als das Dreifache.

Die tatsächliche effektive Arbeitslosenquote liege demnach bei etwa 13,6 Prozent statt der offiziell ausgewiesenen 9,9 Prozent. Die Erwerbsquote stagniere seit 2019 bei 59 Prozent. Insgesamt seien Ende Dezember 2025 rund 3,85 Millionen Menschen beim spanischen Arbeitsamt als arbeitssuchend registriert gewesen – das sind 1,45 Millionen mehr als die offizielle Arbeitslosenzahl vermuten lässt.

Ein Modell auf Pump – und eine Warnung für ganz Europa

Was Spanien hier vorführt, ist ein Wirtschaftsmodell, das auf drei Säulen ruht: Schulden, Immigration und Propaganda. Mit einer jährlichen Nettoneuverschuldung von über 50 Milliarden Euro werde ein Wachstum simuliert, das bei genauerer Betrachtung keines ist. Die realen Nettolöhne seien seit 2019 gefallen – und zwar deutlich stärker als die offiziellen Zahlen nahelegen, weil die Regierung es versäumt habe, Steuerfreibeträge an die Inflation anzupassen, und stattdessen die Abgabenlast für Familien und Unternehmen massiv erhöht habe.

Kommt einem das bekannt vor? Es sollte. Denn auch in Deutschland erleben wir seit Jahren eine Politik, die auf schuldenfinanzierte Staatsausgaben setzt, die Bürger mit immer höheren Abgaben belastet und gleichzeitig die wahren wirtschaftlichen Probleme hinter geschönten Statistiken versteckt. Das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen der neuen Bundesregierung lässt grüßen. Auch hierzulande wird die Rechnung am Ende der Bürger bezahlen – durch Inflation, Kaufkraftverlust und eine erdrückende Steuerlast, die Generationen belasten wird.

Spaniens sozialistisches Wachstumsmodell, gedopt durch Immigration und Staatsausgaben, hinterlässt schwächeres Produktivitätswachstum und stagnierendes BIP pro Kopf – abhängig von jährlicher Neuverschuldung in Milliardenhöhe. Ein Rezept für den Ruin.

Die Zeitbombe tickt

Spanien mag in den Schlagzeilen wie ein wirtschaftliches Wunderkind erscheinen. Doch hinter der glänzenden Fassade verbirgt sich eine Zeitbombe, die explodieren dürfte, sobald der Placebo-Effekt der Schulden nachlässt und die negativen fiskalischen Auswirkungen der Massenimmigration auf die öffentlichen Haushalte voll durchschlagen. Es ist das alte Spiel linker Wirtschaftspolitik: Heute feiern, morgen zahlen. Und zahlen werden, wie immer, die einfachen Bürger.

Für den deutschen Beobachter sollte Spanien als mahnendes Beispiel dienen. Interventionistische Politik, aufgeblähte Staatshaushalte und statistische Schönfärberei mögen kurzfristig Wahlen gewinnen – langfristig führen sie in die Verarmung ganzer Gesellschaften. Wer sein Vermögen vor den Folgen einer solchen Politik schützen möchte, tut gut daran, auf bewährte Werte zu setzen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Schutz gegen Kaufkraftverlust und staatliche Misswirtschaft bewährt – und dürften auch in den kommenden Jahren eine unverzichtbare Säule jeder soliden Vermögensstrategie bleiben.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener, sorgfältiger Recherche und gegebenenfalls nach Rücksprache mit einem qualifizierten Finanzberater getroffen werden. Für Verluste, die aus Anlageentscheidungen resultieren, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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