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Kettner Edelmetalle
10.02.2026
06:50 Uhr

Sozialstaat am Abgrund: Zwei Drittel der Deutschen sehen die Finanzierung als gescheitert

Es ist eine Zahl, die wie ein Donnerschlag durch die politische Landschaft hallt: 64 Prozent der Deutschen halten den Sozialstaat in seiner jetzigen Form schlicht nicht mehr für finanzierbar. Das ergab eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag des „Stern". Nur 34 Prozent widersprechen dieser Einschätzung, während zwei Prozent sich nicht äußern wollten – oder konnten. Man fragt sich unwillkürlich: Wie lange hat die politische Klasse in Berlin eigentlich geschlafen?

Merz bestätigt – aber handelt er auch?

Bundeskanzler Friedrich Merz hatte bereits vor Monaten das ausgesprochen, was Millionen Deutsche längst ahnten. Der Sozialstaat, so der CDU-Kanzler, sei mit dem, was die Volkswirtschaft derzeit leiste, nicht mehr tragbar. Eine nüchterne Feststellung, die nun durch die Forsa-Zahlen eindrucksvoll untermauert wird. Doch zwischen Erkenntnis und Handeln klafft in der deutschen Politik traditionell ein Abgrund, der tiefer ist als jedes Haushaltsloch.

Bemerkenswert ist dabei die parteipolitische Bruchlinie, die sich durch die Umfrageergebnisse zieht. Bei den Anhängern der AfD sehen 84 Prozent den Sozialstaat als nicht mehr finanzierbar an, bei den Unionswählern sind es immerhin 79 Prozent. Selbst unter SPD-Wählern – also jenen, deren Partei den Sozialstaat historisch maßgeblich mitaufgebaut hat – teilt eine Mehrheit von 58 Prozent diese ernüchternde Einschätzung.

Grüne und Linke: Realitätsverweigerung als Programm?

Ganz anders sieht es erwartungsgemäß im linken Lager aus. Die Mehrheit der Grünen-Anhänger (57 Prozent) und der Linken-Wähler (66 Prozent) erkennt keine grundsätzlichen Finanzierungsprobleme. Man reibt sich verwundert die Augen. Während die Sozialkassen ächzen, die Kommunen unter der Last der Sozialausgaben zusammenbrechen und die Wirtschaft stagniert, scheint man in gewissen politischen Milieus noch immer der Überzeugung zu sein, der Geldbaum im Hinterhof des Finanzministeriums trage ewig Früchte.

Diese Realitätsferne ist symptomatisch für eine politische Kultur, die jahrelang auf Umverteilung statt auf Wertschöpfung gesetzt hat. Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren einen Sozialstaat geleistet, der in seiner Großzügigkeit weltweit seinesgleichen sucht – finanziert durch eine Wirtschaftskraft, die zunehmend erodiert. Die Deindustrialisierung schreitet voran, Fachkräfte wandern ab, und das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen der neuen Bundesregierung wird die Schuldenlast künftiger Generationen weiter in schwindelerregende Höhen treiben.

Das Paradoxon der Reformverweigerung

Pikant ist allerdings ein Detail, das die Umfrage ebenfalls offenbart: Obwohl die Mehrheit der Bürger den Sozialstaat für nicht mehr finanzierbar hält, wurden fast alle konkreten Reformvorschläge der Union – etwa zur Teilzeitarbeit oder zum Zahnersatz – in anderen Erhebungen mehrheitlich abgelehnt. Das ist das typisch deutsche Dilemma: Alle wissen, dass es so nicht weitergehen kann. Aber bitte, ändern soll sich nichts – zumindest nicht bei einem selbst.

Dieses Paradoxon ist gefährlich. Es zeigt, dass die politische Führung bislang kläglich daran gescheitert ist, den Menschen die Notwendigkeit schmerzhafter Einschnitte zu vermitteln. Stattdessen wurde jahrelang das Füllhorn ausgeschüttet – Bürgergeld hier, Energiepreisbremse dort –, als gäbe es kein Morgen. Nun ist das Morgen da, und die Rechnung liegt auf dem Tisch.

Vermögenssicherung wird zur Bürgerpflicht

Für den einzelnen Bürger bedeutet diese Entwicklung vor allem eines: Eigenverantwortung. Wer sich auf den Sozialstaat als alleiniges Sicherheitsnetz verlässt, könnte in den kommenden Jahren ein böses Erwachen erleben. In Zeiten, in denen die Staatsfinanzen unter Druck geraten und die Inflation durch immer neue Schulden angeheizt wird, gewinnt die private Vermögenssicherung an existenzieller Bedeutung. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrtausende als verlässlicher Wertspeicher bewährt – gerade dann, wenn das Vertrauen in staatliche Systeme schwindet. Als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio können sie einen wichtigen Beitrag zur Absicherung des eigenen Vermögens leisten.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener Recherche und gegebenenfalls nach Rücksprache mit einem qualifizierten Finanzberater getroffen werden. Für Verluste, die aus der Umsetzung der hier dargestellten Informationen entstehen, übernehmen wir keine Haftung.

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