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28.01.2026
05:43 Uhr

Solarbranche im freien Fall: Zubau bricht dramatisch ein – und die Politik schaut zu

Solarbranche im freien Fall: Zubau bricht dramatisch ein – und die Politik schaut zu

Die deutsche Energiewende offenbart einmal mehr ihre Schattenseiten. Während Politiker aller Couleur jahrelang den grünen Umbau der Stromversorgung als alternativlos priesen, zeigt sich nun die bittere Realität: Der Ausbau von Solaranlagen auf deutschen Dächern ist regelrecht eingebrochen. Die Zahlen sprechen eine unmissverständliche Sprache – und sie sind verheerend.

Ein Einbruch von historischem Ausmaß

Nach einer Hochrechnung des Bundesverbands Solarwirtschaft wurden im vergangenen Jahr lediglich rund 453.800 neue Dach-Solaranlagen im Heimsegment installiert. Was zunächst nach einer beachtlichen Zahl klingen mag, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als Desaster. Im Vergleich zu 2024 bedeutet dies einen Rückgang um satte 29 Prozent. Noch dramatischer fällt der Vergleich mit dem Jahr 2023 aus: Damals wurden noch 793.800 Anlagen in Betrieb genommen – ein Einbruch um 43 Prozent binnen nur zwei Jahren.

Die neu installierte Leistung im Heimbereich sank auf 5,15 Gigawatt. Das entspricht einem Minus von 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr und einem Rückgang um mehr als ein Drittel im Vergleich zu 2023. Selbst wenn man alle Solarflächen zusammenrechnet, inklusive der Freiflächenanlagen, kommt man nur auf 17,5 Gigawatt neu gebauter Leistung. Das reicht bei weitem nicht aus.

Ausbauziele in weiter Ferne

Um das im EEG-Gesetz verankerte Ausbauziel von 215 Gigawatt zu erreichen, müssten in den kommenden fünf Jahren durchschnittlich 20 Gigawatt jährlich zugebaut werden. Davon ist Deutschland meilenweit entfernt. Ende 2025 lag die installierte Maximalleistung bei rund 118 Gigawatt – nicht einmal die Hälfte des angestrebten Ziels. Die Energiewende, einst als deutsches Vorzeigeprojekt gefeiert, droht krachend zu scheitern.

Verbände schlagen Alarm

Dreizehn Verbände haben sich nun zusammengeschlossen, um vor weiteren Einschnitten bei der Förderung zu warnen. Vom Verbraucherzentrale Bundesverband über den Bundesverband Mittelständische Wirtschaft bis hin zum Deutschen Naturschutzring – die Allianz ist breit aufgestellt. „In einer derartigen Marktlage wäre eine weitere Verschlechterung der Rahmenbedingungen zwangsläufig Gift", mahnt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar.

„Von einer Überförderung der Dachanlagen kann keine Rede sein. Das belegt eine seit zwei Jahren rückgängige PV-Nachfrage in Deutschlands Eigenheimsiedlungen."

Reiches riskantes Spiel mit der Förderung

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche plant derweil, neue kleine Solaranlagen künftig nicht mehr staatlich zu fördern. Die Begründung: Sie rechneten sich für Verbraucher auch ohne Unterstützung. Eine Argumentation, die angesichts der einbrechenden Zahlen geradezu zynisch anmutet. Beschlossen ist das in der Koalition zwar noch nicht, doch allein die Ankündigung dürfte potenzielle Investoren verunsichern.

Die Verbände warnen eindringlich: Ohne einen attraktiven Förderrahmen dürfte sich der Photovoltaik-Zubau im Eigenheimsegment mehr als halbieren. Eine repräsentative Yougov-Befragung bestätigt diese Befürchtung. Im Mehrfamilienhaus-Bereich drohe eine Stagnation auf viel zu niedrigem Niveau.

Auch Balkonkraftwerke verlieren an Schwung

Selbst bei den beliebten Balkonkraftwerken, die keine staatliche Förderung benötigen, zeigt sich eine Stagnation. Nach Jahren extremen Wachstums wurden 2025 nur noch 436.100 Anlagen installiert – minimal weniger als im Vorjahr. Die rund 1,2 Millionen existierenden Steckersolaranlagen kommen zusammen auf gerade einmal 1,2 Gigawatt Maximalleistung. Für die Energiewende ist das nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein.

Das Fazit: Planwirtschaft statt Marktwirtschaft

Die deutsche Energiepolitik gleicht einem Schiff ohne Kompass. Jahrelang wurden Milliarden in die Förderung erneuerbarer Energien gepumpt, ohne ein tragfähiges Gesamtkonzept zu entwickeln. Nun, da die Subventionen zurückgefahren werden sollen, bricht der Markt zusammen. Das zeigt einmal mehr: Wer auf planwirtschaftliche Steuerung setzt, statt auf marktwirtschaftliche Anreize, wird früher oder später scheitern. Die Zeche zahlt wie immer der deutsche Steuerzahler – und der Wirtschaftsstandort Deutschland.

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