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26.04.2026
16:25 Uhr

Söders Marschbefehl: Wehrpflicht zurück – und zwar im Eiltempo

Söders Marschbefehl: Wehrpflicht zurück – und zwar im Eiltempo

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder gibt erneut den lautstarken Antreiber. Diesmal in der Sicherheitspolitik: Der CSU-Chef verlangt eine zügige Wiedereinführung der Wehrpflicht in Deutschland. Gegenüber der "Bild"-Zeitung formulierte Söder seine Position glasklar – Sicherheit sei die unverzichtbare Voraussetzung für Freiheit, und deshalb müsse die Wehrpflicht "möglichst schnell" kommen.

Freiwilligkeit allein reicht nicht

Söder argumentiert mit der harten Realität: Wer die Bundeswehr zur größten Armee Europas ausbauen wolle, der komme an einer Dienstpflicht schlicht nicht vorbei. Allein auf das Prinzip Freiwilligkeit zu setzen, sei naiv und werde der sicherheitspolitischen Lage nicht gerecht. "Nur mit Freiwilligkeit werden wir die nötige Sicherheit unseres Landes nicht erreichen", so der CSU-Chef wörtlich.

Eine Aussage, die im Kern unbequeme Wahrheiten anspricht – Wahrheiten, die jahrelang unter dem Teppich des pazifistischen Wohlfühl-Diskurses verschwanden. Seit der damalige Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg 2011 die Wehrpflicht aussetzen ließ, hat sich die deutsche Armee in einen besorgniserregenden Zustand manövriert. Materielle Mängel, Personalnot, marode Kasernen – der Truppenzustand wurde zum Sinnbild eines Landes, das die eigene Verteidigungsfähigkeit für selbstverständlich hielt.

Pistorius unter Druck: Reservisten brauchen Vollausstattung

Söder nimmt zugleich den sozialdemokratischen Verteidigungsminister Boris Pistorius in die Pflicht. Es brauche ein Konzept mit Vollausstattung für die Reservisten – ein Punkt, der seit Jahren stiefmütterlich behandelt wird. Wer Reservisten nicht ordentlich ausrüstet, der hat sie auch nicht. So einfach ist die Logik. Und so lange hat man sie ignoriert.

Zeitenwende auf dem Papier – und in der Realität?

Bundeskanzler Olaf Scholz hatte einst die berühmte "Zeitenwende" ausgerufen. Drei Jahre später muss man nüchtern feststellen: Vieles davon war heiße Luft. Das angekündigte Sondervermögen verpufft in der Bürokratie, und die strukturelle Aufstellung der Bundeswehr lässt weiter zu wünschen übrig. Vor diesem Hintergrund erscheint Söders Forderung weniger als politisches Manöver, sondern als überfällige Konsequenz aus jahrzehntelanger sicherheitspolitischer Bequemlichkeit.

Russlands Krieg gegen die Ukraine, die brüchige NATO-Architektur unter einem unberechenbaren US-Präsidenten Donald Trump und die zunehmenden Spannungen im Nahen Osten machen deutlich: Die Friedensdividende, von der Deutschland nach 1990 zehrte, ist endgültig aufgebraucht. Wer heute glaubt, Sicherheit ließe sich mit warmen Worten und ein paar tausend Freiwilligen organisieren, der lebt in einer Phantasiewelt.

Die gesellschaftliche Dimension

Eine Wiedereinführung der Wehrpflicht hätte auch jenseits der militärischen Notwendigkeit positive Effekte. Sie würde junge Menschen aus unterschiedlichsten Milieus zusammenbringen, ein Verantwortungsgefühl für das eigene Land fördern und einen Gegenpol zur zunehmenden Individualisierung schaffen. Werte wie Disziplin, Pflichtbewusstsein und Gemeinschaftssinn – Begriffe, die in den vergangenen Jahren beinahe als verstaubt galten – könnten wieder gelebte Realität werden.

Ob die Große Koalition unter Bundeskanzler Friedrich Merz den Mut aufbringt, diesen Schritt zügig zu gehen, bleibt abzuwarten. Söder jedenfalls hat den Finger in die Wunde gelegt. Es wäre nicht das erste Mal, dass aus München Klartext kommt, wo in Berlin lange geschwiegen wurde.

Edelmetalle als Anker in unsicheren Zeiten

Geopolitische Spannungen, Aufrüstungsdebatten und milliardenschwere Sondervermögen – all das verdeutlicht, in welch fragiler Phase sich Deutschland und Europa befinden. In solchen Zeiten haben sich physische Edelmetalle wie Gold und Silber über Jahrhunderte hinweg als verlässlicher Vermögensschutz bewährt. Sie sind unabhängig von politischen Entscheidungen, lassen sich nicht durch Notenpressen entwerten und gehören als sinnvolle Beimischung in jedes breit gestreute Portfolio.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Anlageentscheidungen treffen Leser eigenverantwortlich nach gründlicher eigener Recherche oder nach Rücksprache mit einem qualifizierten Berater.

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