Kostenlose Beratung
07930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
06.02.2026
17:20 Uhr

Slowakei bleibt standhaft: Fico verweigert Kiew jegliche Militärhilfe

Slowakei bleibt standhaft: Fico verweigert Kiew jegliche Militärhilfe

Während der Großteil der europäischen Staaten weiterhin Waffen und Munition in die Ukraine pumpt, geht die Slowakei einen anderen Weg. Ministerpräsident Robert Fico hält unbeirrt an seiner Linie fest: Keine Waffen, keine Munition, keine Soldaten für Kiew. Eine Position, die in Brüssel für Stirnrunzeln sorgt, aber durchaus ihre Berechtigung hat.

Bratislava setzt auf Diplomatie statt Eskalation

Der slowakische Vizeparlamentspräsident Tibor Gašpar machte die Haltung seiner Regierung in einem Interview unmissverständlich klar: Die Slowakei werde der Ukraine auch künftig keine militärische Unterstützung aus staatlichen Beständen zukommen lassen. Stattdessen konzentriere sich Bratislava auf humanitäre Hilfe und diplomatische Bemühungen zur Beendigung des Konflikts.

Eine Beteiligung an militärischen Initiativen wie der sogenannten „Koalition der Willigen" lehnt die slowakische Regierung kategorisch ab. Der Grund? Solche Zusammenschlüsse würden aus Sicht Bratislavas lediglich zur weiteren Eskalation des Konflikts beitragen – eine Einschätzung, die angesichts der festgefahrenen Frontlinien nicht von der Hand zu weisen ist.

Fico: Der Ukraine-Krieg ist militärisch nicht zu gewinnen

Der slowakische Regierungschef hat den Ukraine-Krieg wiederholt als Konflikt bezeichnet, der seiner Überzeugung nach nicht auf dem Schlachtfeld entschieden werden könne. Eine nüchterne Analyse, die im Kontrast zur Durchhalteparolen-Rhetorik vieler westlicher Politiker steht. Fico warnt zudem eindringlich vor den wirtschaftlichen und sozialen Folgen, die der anhaltende Konflikt für die EU-Mitgliedsstaaten mit sich bringt.

Die Slowakei versucht, sich innerhalb der EU als Stimme der Zurückhaltung zu profilieren, ohne dabei die humanitäre Unterstützung für die Ukraine oder die formale EU-Position zur Wahrung der ukrainischen Souveränität aufzukündigen.

Gerüchte über Anti-Ukraine-Allianz zurückgewiesen

Gašpar wies Berichte über einen angeblichen Allianz-Plan mit Ungarn und Tschechien zur Blockade von EU-Finanzhilfen für die Ukraine entschieden zurück. Zwar gebe es regelmäßige Konsultationen mit den Partnern in Budapest und Prag, ein formelles Bündnis sei jedoch nicht entstanden. Die Slowakei agiert also eigenständig – und das ist ihr gutes Recht als souveräner Staat.

Ein Kontrapunkt zur EU-Einheitslinie

Die Haltung der slowakischen Regierung mag in Brüssel und Berlin auf Unverständnis stoßen, doch sie spiegelt eine Realität wider, die viele europäische Politiker nicht wahrhaben wollen: Der Krieg in der Ukraine hat Europa bereits jetzt wirtschaftlich schwer getroffen. Explodierende Energiepreise, galoppierende Inflation und eine schleichende Deindustrialisierung sind die Folgen einer Politik, die auf Eskalation statt auf Verhandlungen setzt.

Fico zeigt, dass es auch innerhalb der EU möglich ist, eine eigenständige außenpolitische Position zu vertreten. Ob man seine Haltung teilt oder nicht – der slowakische Ministerpräsident beweist zumindest Rückgrat in einer Zeit, in der viele seiner europäischen Amtskollegen lieber dem transatlantischen Mainstream folgen, als die Interessen ihrer eigenen Bevölkerung in den Vordergrund zu stellen.

Die Frage, die sich stellt: Wäre es nicht an der Zeit, dass auch andere europäische Regierungen ihre Ukraine-Politik kritisch hinterfragen? Die Slowakei macht vor, wie eine souveräne Außenpolitik aussehen kann – humanitär engagiert, aber militärisch zurückhaltend.

Wissenswertes zum Thema

Magazin
19.03.2025
13 Min.

Wer ist: Bodo Schäfer

Bodo Schäfer hat vielen Menschen zur finanziellen Freiheit verholfen. Seine Botschaften sind in kleinen Geschichten verpackt, die er sehr praxisnah und verständlich präsentiert. Seine Bücher wurden v…
Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen