
Skandal in Leipzig: Pfarrer setzt psychisch kranken Amokfahrer mit Donald Trump gleich

Es gibt Momente, in denen man sich fragt, ob die Vertreter der evangelischen Kirche in Deutschland noch alle Tassen im Schrank haben. Der jüngste Auftritt eines ehemaligen Pfarrers der Leipziger Thomaskirche dürfte selbst hartgesottene Beobachter sprachlos zurücklassen. Während die Stadt Leipzig nach der schrecklichen Amokfahrt vom Montag noch trauert, nutzte ausgerechnet ein Geistlicher die Gelegenheit, um auf erschütternde Weise einen psychisch kranken Gewalttäter mit dem amtierenden US-Präsidenten gleichzusetzen.
Die Bühne der Trauer als politisches Sprachrohr
Nach einem ökumenischen Gottesdienst für die Opfer der Amokfahrt fand auf dem Kirchhof eine Kundgebung statt, organisiert von der linken Organisation „Platz nehmen". Dort ergriff der ehemalige Thomaskirchen-Pfarrer und SPD-Mitglied Christian Wolff das Wort. Was folgte, war kein Trostspruch für die Hinterbliebenen, kein Gebet für die Opfer, sondern ein politischer Rundumschlag, der seinesgleichen sucht.
Wolff stellte die rhetorische Frage, warum es so vielen Menschen an „innerem Krisenmanagement" fehle, warum sie von „asozialem Egoismus" getrieben seien. Bis hierhin hätte man dem Mann noch zuhören können. Doch dann kam der Moment, der die ganze Veranstaltung zur ideologischen Farce werden ließ.
Ein Vergleich, der jedem Maßstab spottet
Es gebe in der Welt zu viele Verrückte, so Wolff, die durch ihre „aggressive Wut" und ihren „panischen Vernichtungswillen" täglich Unheil anrichteten, weil sie sich über geltendes Recht hinwegsetzten. Und dann der Satz, der für den Eklat sorgte: Darin seien sich „ein Donald Trump und ein 33-jähriger Amokfahrer aus Leipzig auf schreckliche Weise einig".
Man muss sich diese Aussage auf der Zunge zergehen lassen. Ein gewählter Präsident der Vereinigten Staaten, demokratisch legitimiert durch Millionen amerikanischer Wähler, wird auf eine Stufe gestellt mit einem psychisch schwer gestörten Menschen, der unschuldige Passanten in den Tod gerissen hat. Die intellektuelle Verwahrlosung, die hinter einem solchen Vergleich steht, ist beispiellos.
Die unterschlagene Wahrheit
Besonders pikant: Mit keinem einzigen Wort erwähnte der Pfarrer, dass der Täter Jeffrey K. unter schweren psychischen Störungen leide und kurz vor der Tat aus einer Psychiatrie entlassen worden sei. Berichten zufolge soll er Stimmen gehört haben. Ein Richter ordnete folgerichtig die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus an. Doch all das passt offenbar nicht ins ideologische Weltbild eines Mannes, der lieber Trump-Bashing betreibt, als sich mit den realen Hintergründen einer Bluttat auseinanderzusetzen.
Stattdessen ließ es sich Wolff nicht nehmen zu erwähnen, er habe während der Amokfahrt mit einem „syrischen Geflüchteten, inzwischen deutscher Staatsbürger" auf dem Richard-Wagner-Platz gesessen. Eine bemerkenswerte Randbemerkung, die offenbar als moralischer Schutzschild dienen sollte.
Die evangelische Kirche und ihre politische Schlagseite
Was sich hier zeigt, ist symptomatisch für den Zustand weiter Teile der evangelischen Kirche in Deutschland. Statt Seelsorge zu leisten und Trost zu spenden, wird jede Gelegenheit genutzt, um politische Botschaften zu verbreiten, die dem linksgrünen Mainstream entsprechen. Die Trauer um zwei tote Menschen wird instrumentalisiert für eine Polemik gegen einen demokratisch gewählten ausländischen Staatschef.
Zwei Menschen verloren bei der Amokfahrt ihr Leben, sechs wurden verletzt, zwei davon schwer. Diese Opfer hätten Würde verdient, kein politisches Theater. Dass ein Pfarrer ausgerechnet einen Gottesdienst und die anschließende Kundgebung dafür missbraucht, einen ideologischen Feldzug zu führen, sagt viel über den moralischen Verfall mancher Kirchenvertreter aus. Die Frage drängt sich auf, ob solche Geistlichen noch irgendetwas mit dem ursprünglichen Auftrag ihrer Kirche zu tun haben oder ob sie sich längst in politische Aktivisten verwandelt haben, die das Talar nur noch als Kostüm tragen.
Der wahre Skandal liegt nicht nur in der absurden Gleichsetzung selbst, sondern in der Tatsache, dass solche Entgleisungen kaum noch jemanden überraschen. Wer sich kritisch zur deutschen Politik äußert, wer Trump nicht verteufelt, wer auf Probleme der Migrationspolitik hinweist, wird in die rechte Ecke gestellt. Wer dagegen einen Amokfahrer mit dem US-Präsidenten gleichsetzt, darf bei einem ökumenischen Gottesdienst sprechen. Willkommen im Deutschland des Jahres 2026.
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