
Schüsse auf Spezialkräfte: Türkische Staatsangehörige liefern sich wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei

Was sich am gestrigen Montag in Mittelfranken abspielte, liest sich wie das Drehbuch eines Actionfilms – nur dass es bittere Realität ist. Zwei Männer mit türkischer Staatsangehörigkeit eröffneten während einer halsbrecherischen Flucht vor der Polizei das Feuer auf Beamte eines Spezialeinsatzkommandos. Der Vorfall wirft einmal mehr ein grelles Schlaglicht auf die Sicherheitslage in Deutschland.
Flucht vor der Hausdurchsuchung eskaliert zur Schießerei
Die Ereignisse nahmen ihren Anfang in der beschaulichen Gemeinde Absberg im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Kriminalpolizeiliche Erkenntnisse hatten eine Hausdurchsuchung erforderlich gemacht. Da Hinweise auf mögliche Schusswaffen vorlagen, wurde vorsorglich ein Spezialeinsatzkommando hinzugezogen – eine Vorsichtsmaßnahme, die sich als bitter notwendig erweisen sollte.
Die beiden Verdächtigen im Alter von 23 und 24 Jahren befanden sich zum Zeitpunkt der Razzia in einem Fahrzeug mit niederländischen Kennzeichen vor dem Gebäude. Statt sich der Kontrolle zu stellen, ergriffen sie die Flucht. Was folgte, war eine Verfolgungsjagd, die selbst erfahrene Polizeibeamte erschüttert haben dürfte.
Mit über 100 km/h durch Ortschaften – dann fallen Schüsse
Die Flüchtenden rasten mit teilweise mehr als einhundert Stundenkilometern über Landstraßen und durch mehrere Ortschaften. Dass dabei keine unbeteiligten Bürger zu Schaden kamen, grenzt an ein Wunder. Doch damit nicht genug: Während der rasanten Flucht feuerte einer der Männer auf ein Verfolgerfahrzeug mit SEK-Beamten. Ein Einschussloch in der Motorhaube des Polizeiwagens zeugt von der Skrupellosigkeit der Täter.
Erst am Stadtrand von Weißenburg fand das Drama ein Ende. In einem Kreisverkehr kollidierte das Fluchtfahrzeug mit einem unbeteiligten Auto. Die Spezialkräfte schossen daraufhin auf die Reifen des bereits stehenden Wagens, um eine Weiterfahrt zu verhindern. Beide Verdächtige wurden bei dem Unfall eingeklemmt und verletzt.
Schwere Vorwürfe: Versuchter Mord
Die Bilanz des Vorfalls ist erschreckend: Neben den beiden festgenommenen Verdächtigen wurden auch die Insassen des unbeteiligten Fahrzeugs verletzt und mussten in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Drei Polizeibeamte erlitten beim Zugriff Verletzungen. Den Festgenommenen wird nun unter anderem versuchter Mord sowie Beihilfe zu versuchtem Mord vorgeworfen. Sie sollten einem Haftrichter vorgeführt werden.
Ermittlungen zu gewaltbereiten Gruppierungen
Die Hintergründe des Geschehens sind laut Polizeiangaben noch unklar. Die Ermittler prüfen jedoch intensiv, inwieweit die Tatverdächtigen in gewaltbereite Gruppierungen eingebunden sind. Auch die Frage, ob es sich um sogenannte Automatensprenger handeln könnte, wird untersucht – wenngleich diese Variante nach Einschätzung eines Polizeisprechers derzeit nicht die naheliegendste sei. Es wurde kein Sprengstoff gefunden, und das Fluchtfahrzeug war nicht hochmotorisiert, wie es für Automatensprenger typisch wäre.
Ein dritter Verdächtiger, ein 30-Jähriger, wurde kurz nach Beginn der Razzia beim Verlassen des Objekts festgenommen. Er erlitt dabei leichte Verletzungen.
Ein Symptom einer verfehlten Politik?
Vorfälle wie dieser sind leider keine Einzelfälle mehr. Die Kriminalitätsstatistiken sprechen eine deutliche Sprache, und immer häufiger sind es ausländische Staatsangehörige, die in schwere Gewaltdelikte verwickelt sind. Dass türkische Staatsbürger mit einem Fahrzeug mit niederländischen Kennzeichen in Bayern auf Polizeibeamte schießen, wirft Fragen auf, die weit über den konkreten Fall hinausgehen.
Die zunehmende Gewaltbereitschaft und die Missachtung staatlicher Autorität sind Symptome einer Politik, die über Jahre hinweg die innere Sicherheit vernachlässigt hat. Es ist höchste Zeit, dass die neue Bundesregierung unter Kanzler Merz hier entschlossen gegensteuert. Die Bürger dieses Landes haben ein Recht darauf, sich sicher zu fühlen – und Polizeibeamte haben ein Recht darauf, ihren gefährlichen Dienst nicht unter Beschuss verrichten zu müssen.
Die Frage, die sich viele Deutsche stellen: Wie lange wollen wir noch zusehen, wie die Sicherheit in unserem Land erodiert?

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