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13.03.2026
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Schattenkrieg am Golf: Wie Russland und China den Iran heimlich aufrüsten – und Europa den Preis zahlt

Schattenkrieg am Golf: Wie Russland und China den Iran heimlich aufrüsten – und Europa den Preis zahlt

Während die westliche Öffentlichkeit gebannt auf die Schlagzeilen des Konflikts zwischen den USA, Israel und dem Iran starrt, vollzieht sich hinter den Kulissen ein geopolitisches Schachspiel von historischer Tragweite. Russland und China haben offenbar eine strategische Partnerschaft mit Teheran aufgebaut, die zwar keinen formellen Militärpakt darstellt, in ihrer Wirkung aber kaum weniger verheerend für die westliche Ordnung sein dürfte.

Putins unmissverständliche Botschaft an Teheran

Präsident Putin ließ es sich nicht nehmen, dem neuen Obersten Führer der Islamischen Republik, Ayatollah Mojtaba Khamenei, persönlich zu seiner Wahl zu gratulieren. Die Wortwahl des Kreml-Chefs war dabei alles andere als diplomatisches Standardgeplänkel. Putin sprach von „bewaffneter Aggression" gegen den Iran und bekräftigte die „unerschütterliche Unterstützung" Moskaus. Russland sei und bleibe ein „verlässlicher Partner" für die Islamische Republik. Deutlicher kann man eine geopolitische Positionierung kaum formulieren.

Was folgte, war bemerkenswert: US-Präsident Trump soll Putin telefonisch kontaktiert haben – offenbar in der Hoffnung, den russischen Präsidenten als Vermittler für einen Waffenstillstand zu gewinnen. Stattdessen habe er eine „höfliche Aufzählung unangenehmer Fakten" über den Krieg zu hören bekommen. Ein diplomatisches Debakel, das einmal mehr zeigt, wie sehr sich die Machtverhältnisse auf der Weltbühne verschoben haben.

Geheimdienste, Drohnen und Satellitenbilder: Die unsichtbare Kriegsmaschine

Die Zusammenarbeit zwischen Moskau und Teheran geht offenbar weit über freundliche Worte hinaus. Berichten zufolge versorge Russland den Iran mit einer geradezu „industriellen Menge" an Geheimdienstinformationen und Kampfdaten, die im Ukraine-Krieg gesammelt worden seien. Fortschrittliche Störtechnik und Satelliteninformationen, die zur Zerstörung von THAAD- und Patriot-Radaranlagen beigetragen hätten, stammten demnach sowohl aus russischen als auch aus chinesischen Quellen.

Besonders brisant: Russische Techniker sollen iranischen Teams dabei helfen, die Flugbahnen von Raketen und Drohnen während des Fluges zu optimieren. Die verbesserten Drohnen Geran-3 und Geran-5 – faktisch russische Weiterentwicklungen der iranischen Shaheds – seien mit Anti-Jamming-Funktionen ausgestattet und erreichten Geschwindigkeiten von 600 km/h. Kostengünstige Marschflugkörper für gerade einmal 20.000 US-Dollar das Stück, die in Kombination mit hochauflösenden Orbitalbildern aus China und Russland eine tödliche Effizienz entfalten würden.

Der kompromittierte Angriffsplan

Die vielleicht brisanteste Enthüllung betrifft den Angriff vom 28. Februar: Mehr als eine Woche vor dem Schlag gegen Teheran soll der russische Geheimdienst dem iranischen Revolutionsgarden-Korps (IRGC) den vollständig ausgearbeiteten US-Angriffsplan übermittelt haben – komplett mit Zielmatrizen, Abschussplattformen und Zeitabläufen. Der IRGC habe also genau gewusst, was ihn erwartete. Sollte dies zutreffen, wäre es ein Geheimdienstversagen der USA von epochalem Ausmaß.

Bereits im Dezember vergangenen Jahres habe Moskau zudem einen Waffenvertrag mit dem Iran im Wert von 500 Millionen Euro unterzeichnet, der die Lieferung von 500 Verba-MANPADS-Abschussgeräten und 2.500 fortschrittlichen 9M336-Raketen umfasse. Die Arbeitsteilung scheint klar: Russland liefere Informationen und Luftabwehr, China steuere Anti-Schiffs-Raketen und Echtzeit-Satellitenüberwachung bei. Das Elegante an dieser Konstruktion? Es existiere kein formelles trilaterales Bündnis. Kein Militärvertrag. Alles sei in die „miteinander verflochtenen strategischen Partnerschaften" eingebettet.

Die Straße von Hormus: Russlands goldene Gelegenheit

Für Europa – und insbesondere für Deutschland – dürften die energiepolitischen Konsequenzen dieses Konflikts verheerend sein. Jeden Tag, an dem die Straße von Hormus geschlossen bleibe, erobere Russland ohne große Anstrengungen zusätzliche Marktanteile auf den globalen Energiemärkten. Und zwar zu Premiumpreisen.

Die EU verabschiede sich ohnehin schrittweise vom russischen Gas: Kurzfristige Verträge würden ab Ende April verboten, bis Jahresende gelte ein vollständiges LNG-Verbot, bis 2027 ein Verbot für Pipelinegas. Russisches LNG werde bereits jetzt massiv nach China, Indien, Thailand und auf die Philippinen umgeleitet. LNG-Tanker würden mitten auf ihrer Reise von europäischen Häfen nach Asien umdirigiert, wo höhere Spotpreise geboten würden.

Man muss kein Wirtschaftsprofessor sein, um zu erkennen, was das für die deutschen Energiepreise bedeutet. Während die Bundesregierung unter Friedrich Merz ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur plant und damit die Schuldenlast künftiger Generationen weiter in die Höhe treibt, explodieren die Energiekosten – und mit ihnen die Inflation. Der deutsche Bürger zahlt die Zeche für eine Geopolitik, auf die er keinerlei Einfluss hat, und für eine Energiepolitik, die seit Jahren ideologisch statt pragmatisch betrieben wird.

Indiens doppeltes Spiel – und die BRICS in der Krise

Besonders pikant ist die Rolle Indiens in diesem Konflikt. Neu-Delhi, das 2026 den Vorsitz der BRICS-Gruppe innehat, habe sich in eine geradezu schizophrene Position manövriert. Während alle anderen BRICS-Gründungsmitglieder – Brasilien, Russland, China und Südafrika – den Krieg gegen den Iran verurteilten, habe Indien drei Tage gewartet, um dann lediglich zu erklären, Iran und die USA sollten „nett" miteinander reden.

Premierminister Modi habe in Israel Verteidigungsabkommen unterzeichnet – 40 Prozent der israelischen Waffenexporte gingen nach Indien –, während ein anderes BRICS-Mitglied mit eben jenen Waffen bombardiert worden sei. Modi habe in Israel von „Mutterland" (Indien) und „Vaterland" (Israel) geschwärmt, nur 48 Stunden bevor der Angriff auf Teheran begann. Waffenverkäufe und Trumps Zollbefreiungen seien offenbar über das Völkerrecht gestellt worden.

Noch schwerer wiege der Vorwurf, Indien habe nicht einmal den Angriff auf das iranische Kriegsschiff Iris Dena in internationalen Gewässern verurteilt – ein Schiff, das die indische Marine selbst zu einer Militärübung eingeladen hatte. Die Kontroverse, ob Indien den Amerikanern sogar die Koordinaten des unbewaffneten Schiffes mitgeteilt haben könnte, halte weiterhin an.

Moskau erteilt Neu-Delhi eine teure Lektion

Russland lasse Indien seinen diplomatischen Eiertanz teuer bezahlen. Energierabatte, die Neu-Delhi bislang genossen habe, seien gestrichen worden. Zwar sei Moskau bereit, Indiens Anteil an den russischen Rohölimporten auf bis zu 40 Prozent zu erhöhen, wie der stellvertretende russische Ministerpräsident Alexander Novak bestätigt habe – aber eben zu Marktpreisen, nicht mehr zu Freundschaftskonditionen.

Die BRICS-Gruppe befinde sich derweil „im Koma", wie es heißt. Ob aus dieser Krise etwas Konstruktives hervorgehen werde, bleibe abzuwarten. Der iranische Außenminister Araghchi habe sich jedenfalls als „vollendeter Gentleman" erwiesen und Indien keine Predigt gehalten, sondern lediglich wissen lassen, dass Teheran sich der schwierigen Lage Neu-Delhis bewusst sei.

Was bedeutet das für Deutschland und Europa?

Die Lehren aus diesem geopolitischen Erdbeben sind für Deutschland und Europa ernüchternd. Die Energieversorgung des Kontinents steht auf tönernen Füßen. Die ideologisch motivierte Abkehr von russischem Gas, ohne gleichzeitig verlässliche Alternativen aufgebaut zu haben, rächt sich nun bitter. Jeder Tag, an dem die Straße von Hormus geschlossen bleibt, treibt die globalen Energiepreise weiter in die Höhe – und damit die Lebenshaltungskosten der deutschen Bürger.

Gleichzeitig formiert sich eine neue Weltordnung, in der Russland, China und der Iran – ohne formelles Bündnis, aber mit hocheffektiver Zusammenarbeit – den westlichen Hegemonialanspruch systematisch untergraben. Europa, das sich in endlosen Debatten über Gendersprache, Klimaneutralität und Regulierungswut verliert, droht zum Spielball dieser neuen Machtkonstellationen zu werden.

In Zeiten solch fundamentaler geopolitischer Verwerfungen und explodierender Energiepreise erweist sich einmal mehr, warum physische Edelmetalle wie Gold und Silber als Vermögenssicherung unverzichtbar sind. Wenn Währungen unter dem Druck von Inflation und Schuldenexzessen ächzen und geopolitische Krisen die Märkte erschüttern, bieten Edelmetalle jene Stabilität, die weder Papiergeld noch digitale Versprechen garantieren können. Als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio bleiben sie der ultimative Anker in stürmischen Zeiten.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf eigener, gründlicher Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden.

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