
Russlands Vormarsch in der Ostukraine: Zwölf Dörfer in nur zwei Wochen erobert
Während sich die westliche Öffentlichkeit zunehmend an die Dauerschleife des Ukraine-Konflikts gewöhnt hat, schafft Moskau am Boden Fakten – und zwar mit einer Konsequenz, die man in europäischen Hauptstädten offenbar lieber ignoriert als zur Kenntnis zu nehmen. Der russische Generalstabschef Waleri Gerassimow verkündete bei einem Truppenbesuch in der Ostukraine, dass die russischen Streitkräfte allein in der ersten Februarhälfte zwölf weitere Siedlungen unter ihre Kontrolle gebracht hätten. Über 200 Quadratkilometer seien dabei hinzugewonnen worden.
Slowjansk im Fadenkreuz
Besonders alarmierend dürfte für Kiew die Nachricht sein, dass sich russische Truppen der Industriestadt Slowjansk bis auf etwa 15 Kilometer genähert hätten. Diese Stadt ist kein beliebiger Punkt auf der Landkarte – sie war bereits 2014, zu Beginn des Konflikts im Donbass, ein Brennpunkt der Auseinandersetzungen zwischen pro-ukrainischen und pro-russischen Kräften. Dass Moskau nun erneut auf dieses symbolträchtige Ziel vorrückt, sendet ein unmissverständliches Signal: Der Kreml denkt nicht ans Aufhören.
Gerassimow sprach dabei von einer „Erweiterung der Sicherheitszone" entlang der Grenzgebiete in den nordöstlichen Regionen Sumy und Charkiw, wo Russland bislang nur begrenzte Brückenköpfe hält. Noch brisanter: Er kündigte Beratungen mit hochrangigen Offizieren über „weitere Aktionen in Richtung Dnipropetrowsk" an – ein deutlicher Hinweis darauf, dass die Operationen über die bisher beanspruchten Gebiete hinaus ausgeweitet werden könnten.
Der Krieg der Schatten: Drohnen und Dunkelheit
Parallel zum zermürbenden Bodenkrieg tobt ein ebenso erbitterter Luftkrieg, der sich vor allem in den Nachtstunden abspielt. Russland nimmt systematisch die ukrainische Energieinfrastruktur ins Visier. Die Folgen sind verheerend: Ukrainische Städte versinken in nahezu permanenter Dunkelheit, die Stromversorgung bricht regelmäßig zusammen. Es ist ein Krieg gegen die Zivilbevölkerung, der mit chirurgischer Präzision geführt wird – und der die Frage aufwirft, wie lange die Ukraine diesem Druck noch standhalten kann.
Doch auch die Gegenseite schlägt zurück. Russlands Militär meldete, allein in einem Zeitfenster von vier Stunden über 100 ukrainische Drohnen abgefangen zu haben. Die grenzüberschreitenden Angriffe Kiews richten sich gezielt gegen russische Ölraffinerien und Exportanlagen – ein asymmetrischer Gegenschlag, der Moskau durchaus empfindlich trifft.
Diplomatische Fenster – oder Fassaden?
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj betonte unterdessen die Kompromissbereitschaft seines Landes im Vorfeld trilateraler Gespräche zwischen den USA, der Ukraine und Russland. Ob diese diplomatischen Bemühungen mehr als Schaufensterpolitik sind, darf bezweifelt werden. Russische Offizielle bestehen weiterhin auf Bedingungen, die für Kiew kaum akzeptabel sein dürften.
Der Kreml beansprucht offiziell die Regionen Donezk, Luhansk, Saporischschja und Cherson als russisches Staatsgebiet – ohne jedoch die vollständige Kontrolle über diese Gebiete ausüben zu können. Doch die Richtung ist eindeutig: Moskau rückt vor, langsam, aber stetig. Und Europa? Europa schaut zu, debattiert über Gendersternchen und Klimaneutralität, während an seiner östlichen Flanke ein Krieg tobt, dessen Ausgang die geopolitische Ordnung des Kontinents auf Jahrzehnte prägen wird.
Für den deutschen Bürger bleibt die bittere Erkenntnis: Die Milliarden, die in die Ukraine fließen, haben den russischen Vormarsch nicht gestoppt. Vielleicht wäre es an der Zeit, weniger über ideologische Projekte und mehr über eine realistische Sicherheitspolitik nachzudenken – eine Politik, die deutsche Interessen in den Mittelpunkt stellt, statt sie auf dem Altar einer verfehlten Außenpolitik zu opfern.
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