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28.02.2026
13:11 Uhr

Riad stellt sich gegen Teheran: Saudi-Arabien mobilisiert „alle Kapazitäten" gegen iranische Aggression

Riad stellt sich gegen Teheran: Saudi-Arabien mobilisiert „alle Kapazitäten" gegen iranische Aggression

Die geopolitische Lage am Persischen Golf hat sich in den vergangenen Stunden dramatisch zugespitzt. Das Königreich Saudi-Arabien hat in einer beispiellos scharfen Erklärung den Iran für dessen „heimtückische Aggression" gegen mehrere Golfstaaten verurteilt und angekündigt, sämtliche militärischen und diplomatischen Ressourcen zur Verteidigung der Region bereitzustellen. Was sich hier anbahnt, könnte die Machtverhältnisse im Nahen Osten grundlegend verschieben – und Europa steht einmal mehr nur als Zuschauer am Spielfeldrand.

Teherans Angriffe treffen die gesamte Golfregion

Laut einem auf der Plattform X veröffentlichten Statement des saudi-arabischen Außenministeriums seien die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain, Katar, Kuwait sowie Jordanien Ziel iranischer Attacken geworden. Riad sprach von einer „eklatanten Verletzung der Souveränität" dieser Staaten und bekräftigte seine „uneingeschränkte Solidarität" mit den Betroffenen. Man stelle „alle seine Kapazitäten" zur Verfügung, um die notwendigen Gegenmaßnahmen zu unterstützen, hieß es unmissverständlich.

Mehrere US-amerikanische Nachrichtensender, darunter CNN, berichteten von iranischen Angriffen auf amerikanische Militärbasen in der Region. Eine Attacke auf eine US-Marinebasis in Bahrain sei inzwischen bestätigt worden. Auch Katar, Kuwait und die VAE sollen ins Visier genommen worden sein. Die Eskalation kommt nicht aus dem Nichts – sie ist die logische Konsequenz einer jahrelangen Appeasement-Politik gegenüber dem Mullah-Regime, die insbesondere von europäischen Regierungen und internationalen Organisationen betrieben wurde.

Ein Aufruf zur Einheit – mit unmissverständlicher Botschaft

Besonders bemerkenswert ist der fast schon pathetische, aber in seiner Klarheit beeindruckende Appell, den das saudi-arabische Außenministerium an die Bevölkerung der gesamten Golfregion richtete. „Oh Volk des Golfs, heute beschießt unser Feind die Länder des Golfs, und heute gibt es keinen Raum für Streitigkeiten und keinen Platz für Spaltungen", heißt es in der Erklärung. Die Schlacht stehe vor der Tür und erkenne „nichts anderes an als die Einheit der Reihen".

Man stehe „Schulter an Schulter, Hand in Hand, Herz an Herz" gegen all jene, die es gewagt hätten, in die Sicherheit der Golfstaaten einzudringen. Wer glaube, den gemeinsamen Willen brechen zu können, werde „ein geeintes Volk finden, das sich weder beugt noch zurückweicht". Solche Worte sind keine diplomatische Routine. Sie sind eine Kriegserklärung in allem außer dem Namen.

Kronprinz Mohammed bin Salman positioniert sich klar

Dass Saudi-Arabien unter Premierminister Mohammed bin Salman diese Linie fährt, überrascht Kenner der Region kaum. Der Kronprinz hat das Königreich in den vergangenen Jahren konsequent modernisiert und geopolitisch neu ausgerichtet. Die Abraham Accords, jenes historische Abkommen zur Normalisierung der Beziehungen zwischen arabischen Staaten und Israel, haben den Boden bereitet für genau diese Konstellation: eine breite Koalition sunnitischer Golfstaaten, die sich gemeinsam mit den USA und Israel gegen das schiitische Mullah-Regime in Teheran stellt.

Deutschland wieder einmal nur Zaungast

Und wo steht Deutschland in dieser welthistorischen Stunde? Bundeskanzler Friedrich Merz ließ mitteilen, die Bundesregierung sei vorab über den Militärangriff auf den Iran informiert worden. Man beobachte die Entwicklung „genau" und stimme sich mit den europäischen Partnern ab. Der Krisenstab im Auswärtigen Amt tage – auch mit Blick auf die Sicherheitslage der deutschen Botschaften vor Ort. Beobachten, abstimmen, tagen. Drei Verben, die das ganze Elend deutscher Außenpolitik in einem einzigen Satz zusammenfassen.

Während Saudi-Arabien „alle Kapazitäten" mobilisiert und die USA gemeinsam mit Israel Luftschläge fliegen, sitzt Berlin in Krisenstäben und „beobachtet". Der CDU-Außenpolitiker Kiesewetter erklärte immerhin, die Luftschläge hätten eine Berechtigung, da der Iran den Eindruck vermittle, eine Nuklearmacht werden zu wollen. Kritik kam erwartungsgemäß von der Linken – Fraktionschef Pellmann warnte, Washington und Jerusalem legten „die Lunte an das Pulverfass eines Krieges". Als ob das Pulverfass nicht längst brenne.

Die Folgen für den internationalen Luftverkehr

Die militärische Eskalation hat bereits ganz konkrete Auswirkungen auf den zivilen Alltag. Fluggesellschaften wie Lufthansa, Air France, Swiss und Turkish Airlines haben zahlreiche Flüge in die Region gestrichen. Was als geopolitischer Konflikt beginnt, erreicht damit unmittelbar auch europäische Bürger und Unternehmen.

Historische Parallelen und die Lehren der Geschichte

Wer die Geschichte Persiens kennt, weiß, dass das heutige Iran-Problem zu einem erheblichen Teil ein Erbe westlicher Fehlentscheidungen ist. Der CIA-gestützte Sturz des demokratisch gewählten Premierministers Mossadegh im Jahr 1953, die jahrzehntelange Unterstützung des Schah-Regimes und die anschließende Islamische Revolution von 1979 – all das hat den Boden bereitet für das Terrorregime, das heute die gesamte Region destabilisiert. Umso wichtiger wäre es, dass der Westen diesmal nicht die gleichen Fehler wiederholt und nach einem möglichen Sturz der Mullahs eine tragfähige Ordnung unterstützt, statt ein Machtvakuum zu hinterlassen.

Für den deutschen Bürger bedeutet diese Entwicklung vor allem eines: noch mehr Unsicherheit in einer ohnehin fragilen Weltordnung. Die Energiepreise dürften weiter unter Druck geraten, die Inflation könnte neuen Auftrieb erhalten, und die ohnehin angeschlagene deutsche Wirtschaft steht vor weiteren Belastungsproben. In Zeiten wie diesen zeigt sich einmal mehr, wie wichtig es ist, das eigene Vermögen breit aufzustellen und auf bewährte Werte zu setzen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrtausende hinweg als Krisenwährung bewährt – und gerade in geopolitisch turbulenten Zeiten erweisen sie sich als unverzichtbarer Anker der Vermögenssicherung.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die hier geäußerten Einschätzungen entsprechen der Meinung unserer Redaktion und dienen ausschließlich der Information. Jede Anlageentscheidung sollte auf eigener, sorgfältiger Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden.

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