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Rheinland-Pfalz wagt den Kurswechsel: Schwarz-Rot setzt auf Sicherheit, Bildung und konsequente Abschiebungen

Rheinland-Pfalz wagt den Kurswechsel: Schwarz-Rot setzt auf Sicherheit, Bildung und konsequente Abschiebungen

Was lange Zeit als Domäne der Sozialdemokraten galt, wechselt nun den Besitzer: In Rheinland-Pfalz hat die CDU nach Jahrzehnten der SPD-Vorherrschaft das Ruder übernommen. Auf den jüngsten Landesparteitagen haben sowohl Christdemokraten als auch Sozialdemokraten dem ausgehandelten Koalitionsvertrag zugestimmt – die CDU-Basis sogar einstimmig, was über die programmatische Ausrichtung des Werks einiges aussagen dürfte.

Schnieder löst Schweitzer ab – das Ende einer Ära

Der designierte Ministerpräsident Gordon Schnieder (CDU) und der bisherige Amtsinhaber Alexander Schweitzer (SPD) hatten den Vertrag am 30. April in Mainz präsentiert. Die konstituierende Sitzung des neuen Landtages soll am 18. Mai stattfinden, dann wird Schnieder offiziell ins höchste Amt des Landes gewählt. Schweitzer selbst hat angekündigt, dem neuen Kabinett nicht mehr anzugehören – ein bemerkenswerter Rückzug nach der für die SPD desaströsen Wahl.

Bei der Landtagswahl am 22. März holte die CDU 31,0 Prozent und ließ damit die SPD mit 25,9 Prozent klar hinter sich. Beachtlich auch das Ergebnis der AfD mit 19,5 Prozent, die nun zur drittstärksten Kraft im Mainzer Parlament aufgestiegen ist. Die Grünen rutschten auf magere 7,9 Prozent ab – ein Trend, der sich bundesweit fortzusetzen scheint und der die ideologischen Verirrungen der vergangenen Jahre eindrucksvoll quittiert.

Endlich klare Kante bei der Migration

Bemerkenswert ist die Tonlage des Koalitionsvertrages in Sachen Migration. Hier sprechen CDU und SPD eine Sprache, die man in Rheinland-Pfalz lange Zeit vermisste: Menschen ohne Bleiberecht sollen konsequent zurückgeführt werden, ebenso wie ausländische Schwerstkriminelle. Gefährder aus dem Ausland sollen nicht nur überwacht, sondern auch abgeschoben werden. Dass selbst die SPD diesen Kurs mitträgt, zeigt, wie sehr der Druck der Wähler – und nicht zuletzt die wachsende Zustimmung zu rechten Alternativen – auch die Genossen zur Kursänderung gezwungen hat.

Wer die letzten Jahre verfolgt hat, weiß: Solche Ankündigungen wurden in der Vergangenheit oft genug gemacht und ebenso oft nicht eingehalten. Die rheinland-pfälzische Bevölkerung wird genau hinsehen, ob den Worten nun endlich Taten folgen. Es ist kein Geheimnis, dass die Sicherheitslage in Deutschland – auch in den scheinbar beschaulichen Mittelstädten zwischen Mainz und Trier – sich in den vergangenen Jahren dramatisch verschlechtert hat. Eine Auffassung, die längst kein Randphänomen mehr ist, sondern von einer breiten Mehrheit der Bürger geteilt wird.

Mehr Polizei – ein längst überfälliger Schritt

Konkret werden die Koalitionäre beim Thema Sicherheit: Die Zahl der Polizeibeamten soll auf 10.500 aufgestockt werden, indem jährlich bis zu 500 neue Anwärter eingestellt werden. Zusätzlich sollen Spezialisten in den Bereichen Cybercrime, digitale Forensik und IT verstärkt rekrutiert werden. Eine richtige Entscheidung, denn die Personalnot in den Polizeidienststellen ist seit Jahren ein offenes Geheimnis. Streifenbeamte arbeiten am Limit, Überstundenberge wachsen ins Unermessliche – ein untragbarer Zustand für ein Land, das den Anspruch hat, ein Rechtsstaat zu sein.

Bildung: Verpflichtendes Kitajahr und Sprachtests

Im Bildungsbereich plant die neue Koalition ein verpflichtendes letztes Kindergartenjahr. Damit sollen alle Kinder mit besseren sprachlichen, motorischen und sozialen Grundlagen in die Schule starten. Tausend Kitas sollen sogenannte Sprachbeauftragte erhalten, und bereits im Alter von viereinhalb Jahren sollen verpflichtende Sprachtests durchgeführt werden. Ein Eingeständnis dessen, was viele Erzieher, Lehrer und Eltern seit Jahren beklagen: Immer mehr Kinder kommen ohne ausreichende Deutschkenntnisse in die Schulen – mit fatalen Folgen für deren Bildungsbiografie und für das Klassenniveau insgesamt.

Führerschein-Förderung als Charme-Offensive

Ein Bonbon für die jüngeren Wähler: Der Autoführerschein soll für junge Menschen unter 25 günstiger werden, indem das Land die Verwaltungsgebühren übernimmt. Auch Ehrenamtliche bei Feuerwehr und Katastrophenschutz sollen beim Führerscheinerwerb gefördert werden. Eine sinnvolle Maßnahme, denn die Mobilität auf dem Land ist und bleibt ein Schlüsselthema – auch wenn die ideologischen Kämpfer des Verkehrswende-Wahnsinns das partout nicht akzeptieren wollen.

Ressortverteilung: SPD bekommt das Geld, CDU die Macht

Die Ministerien werden klassisch aufgeteilt: Die CDU besetzt neben der Staatskanzlei die Ressorts Bildung, Inneres und Verkehr, Landwirtschaft und Umwelt sowie Justiz. Die SPD erhält fünf Ministerien – Finanzen, Kommunen, Bauen, Wohnen und Kultur, Arbeit und Soziales, Wirtschaft sowie Wissenschaft und Gesundheit. Dass die SPD trotz Wahlniederlage noch fünf Ressorts ergattern konnte, dürfte manchem CDU-Mitglied übel aufstoßen.

Ein Lehrstück deutscher Realpolitik

Bemerkenswert bleibt, dass alle anderen Parteien eine Koalition mit der zweitstärksten oppositionellen Kraft AfD kategorisch ausschlossen. So blieb am Ende nur Schwarz-Rot übrig – ein Bündnis, das rechnerisch funktioniert, aber programmatisch erkennbar erst durch den Druck der politischen Wirklichkeit zustande kam. Ob die Versprechen von Schnieder und Schweitzer mehr sind als hübsche Worte für die Schaufenster der Parteien, wird sich in den kommenden Monaten zeigen müssen. Die Bürger in Rheinland-Pfalz haben deutlich signalisiert, dass sie einen echten Politikwechsel erwarten – keine Symbolpolitik, sondern eine spürbare Verbesserung im Alltag.

In wirtschaftlich unsicheren Zeiten, in denen Bundesregierung und Länder Rekordschulden anhäufen und die Inflation Vermögen wegfrisst, gewinnt die Vorsorge für den Bürger zusätzlich an Bedeutung. Wer sein hart Erspartes vor politischer Misswirtschaft und Geldentwertung schützen möchte, findet in physischen Edelmetallen wie Gold und Silber bewährte Werterhaltungsinstrumente, die seit Jahrtausenden ihre Stabilität unter Beweis gestellt haben. Eine sinnvolle Beimischung in einem breit gestreuten Vermögensportfolio – unabhängig davon, wie sich politische Konstellationen in Mainz, Berlin oder Brüssel entwickeln.

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