Kostenlose Beratung
07930-2699
280.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
13.08.2026
09:07 Uhr
KI-generiert

Rhein trocknet aus: Jetzt werden sogar Autobahn-Baustellen gestoppt

Rhein trocknet aus: Jetzt werden sogar Autobahn-Baustellen gestoppt
Symbolbild: KI-generiert

Deutschlands wichtigste Wasserstraße fällt trocken – und die Republik improvisiert. Die Autobahn GmbH des Bundes verschiebt wegen des historischen Niedrigwassers geplante Baumaßnahmen, wie ein Sprecher der "Rheinischen Post" bestätigte. Ziel sei es, den Verkehr auf der Straße nicht zusätzlich auszubremsen, während auf dem Rhein kaum noch etwas geht.

Baustellen weichen der Wasserkrise

Man tue alles, um die Folgen der Niedrigwasserkrise für den Verkehr abzufedern, so der Sprecher. Vor allem Arbeiten, die zusätzliche Einschränkungen bedeuten, würden auf das absolut Notwendige reduziert.

Wo Verkehrssicherheit und Zustand der Infrastruktur es zuließen, sollen Maßnahmen verschoben, zeitlich angepasst oder neu koordiniert werden. Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) hatte diesen Kurs zuvor angekündigt: Was nicht zwingend nötig sei, werde aufgeschoben.

16 Zentimeter – der Rhein droht sich zu teilen

Die Zahlen sind dramatisch. Am Pegel Kaub zwischen Koblenz und Mainz, dem Referenzwert der Rheinschifffahrt, wurden Medienberichten zufolge am Montagmorgen nur noch 17 Zentimeter gemessen, am Dienstag sogar 16. Der bisherige Rekord-Tiefstand stammt aus dem Dürrejahr 2018 – mit 25 Zentimetern.

Der Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt warnt, an dem Nadelöhr werde erstmals ein einstelliger Wert erwartet. BDB-Geschäftsführer Jens Schwanen wird mit den Worten zitiert:

"Im Prinzip ist der Rhein damit nicht mehr durchgängig befahrbar und damit zweigeteilt."

Die Folge wären laut Verband zwei getrennte Verkehrsräume: einer zwischen den Nordseehäfen und dem Raum Köln, ein zweiter zwischen Basel und Mainz mit Neckar, Main und Main-Donau-Kanal. Für eine Exportnation ist das ein logistischer Kollaps auf Raten.

Weder Bahn noch Lkw können das auffangen

Ausweichen? Kaum möglich. Weder die Bahn noch Speditionen könnten ausreichend Kapazitäten bereitstellen, um die Ladung der Schiffe zu übernehmen, sagte Schwanen der "Rheinischen Post". Die Bundesregierung setzte deshalb kurzfristig das Sonntagsfahrverbot für Lkw teilweise aus – ein Notpflaster.

Der Verband fordert einen Dreipunkteplan: die Förderung niedrigwasseroptimierter Schiffe über das Jahresende hinaus, einen beschleunigten Ausbau der Fahrrinnen an Mittel- und Niederrhein sowie Möglichkeiten, das Wasser stärker zu stauen. Besonders pikant: Das bisherige Zieldatum für den Fahrrinnenausbau lautet 2033. Zwanzig Zentimeter mehr Abladetiefe – geplant für das kommende Jahrzehnt.

Planungsstau als eigentliche Krise

Aus Sicht unserer Redaktion legt die Dürre schonungslos offen, was seit Jahren bekannt ist: Deutschland verwaltet seine Infrastruktur, statt sie zu ertüchtigen. Milliardenschwere Sondervermögen werden beschlossen, während Genehmigungsverfahren sich über ein Jahrzehnt ziehen. Wer Baustellen absagen muss, um Lieferketten zu retten, führt kein Verkehrssystem mit Reserven.

Auch andernorts schlägt die Trockenheit durch: In Rumänien wird laut Energieministerium Reaktor 2 des Kernkraftwerks Cernavodă wegen des Donau-Tiefstands kontrolliert heruntergefahren – dem Fluss fehlt das Kühlwasser. Ökonomen verweisen zudem darauf, dass teurere Transporte den Preisdruck erhöhen dürften.

Und genau hier wird es für Sparer unangenehm: Wenn Logistikkosten steigen, zahlt am Ende der Verbraucher. In solchen Phasen suchen viele Anleger Schutz in Sachwerten – physisches Gold und Silber gelten seit Generationen als krisenfeste Ergänzung eines breit gestreuten Vermögens.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Er gibt die Einschätzung unserer Redaktion auf Basis der uns vorliegenden Informationen wieder. Jeder Leser ist für seine Anlageentscheidungen selbst verantwortlich und sollte eigenständig recherchieren.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen