
Rentenpaket der Großen Koalition: Ein weiterer Schritt in die Schuldenfalle
Die neue Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz scheint die Fehler ihrer Vorgänger nahtlos fortzusetzen. Am heutigen Mittwoch befasste sich das Bundeskabinett mit einem Rentenpaket, das einmal mehr beweist: Die Politik hat aus den Fehlern der Vergangenheit nichts gelernt. Während die arbeitende Bevölkerung unter steigenden Abgaben ächzt, verspricht man den Rentnern goldene Zeiten – finanziert durch die nächste Generation.
48 Prozent Rentenniveau – ein Versprechen auf Kosten der Jungen
Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) präsentierte einen Gesetzentwurf, der das Rentenniveau bis 2031 bei 48 Prozent des Durchschnittseinkommens festschreiben soll. Was auf den ersten Blick nach sozialer Gerechtigkeit klingt, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als demografische Zeitbombe. Die Wirtschaftsweise Monika Grimm kritisierte das Vorhaben scharf und attestierte der Regierung, den "Ernst der Lage immer noch nicht begriffen" zu haben.
Und sie hat recht. In einer alternden Gesellschaft, in der immer weniger Beitragszahler immer mehr Rentner finanzieren müssen, gleicht dieses Versprechen einem Taschenspielertrick. Die Rechnung werden unsere Kinder und Enkelkinder bezahlen – mit Beitragssätzen, die jede Lohnerhöhung auffressen werden.
Mütterrente: Wahlgeschenke statt nachhaltiger Politik
Als wäre das nicht genug, plant die Koalition auch noch eine Ausweitung der Mütterrente. Natürlich verdienen Mütter Anerkennung für ihre Lebensleistung. Doch statt strukturelle Reformen anzugehen, die das Rentensystem zukunftsfähig machen würden, verteilt man lieber Wahlgeschenke. Es ist die alte Leier: Kurzfristige Popularität geht vor langfristiger Verantwortung.
Besonders pikant: Erst vor wenigen Monaten versprach Friedrich Merz, keine neuen Schulden zu machen. Doch wie sollen diese Rentenversprechen ohne massive Neuverschuldung finanziert werden? Die Antwort liegt auf der Hand – sie können es nicht. Das 500 Milliarden Euro schwere Sondervermögen für Infrastruktur war offenbar nur der Anfang einer neuen Schuldenspirale.
Tariftreuegesetz: Planwirtschaft durch die Hintertür
Doch damit nicht genug der schlechten Nachrichten. Das Kabinett beriet auch über ein sogenanntes Tariftreuegesetz. Künftig sollen nur noch tarifgebundene Unternehmen öffentliche Aufträge erhalten. Was die SPD als Stärkung der Tarifbindung verkauft, ist in Wahrheit ein massiver Eingriff in die unternehmerische Freiheit.
Gerade kleine und mittelständische Unternehmen, das Rückgrat unserer Wirtschaft, werden durch solche Regelungen benachteiligt. Viele von ihnen zahlen ihren Mitarbeitern faire Löhne – auch ohne Tarifvertrag. Doch das interessiert die Ideologen in Berlin nicht. Sie wollen Kontrolle, nicht Freiheit.
Die wahre Alternative: Eigenvorsorge statt Staatsversprechen
Angesichts dieser Politik wird eines überdeutlich: Wer sich auf die Rentenversprechen der Politik verlässt, ist verlassen. Die demografische Entwicklung lässt sich nicht wegregulieren, und die Schuldenberge wachsen ins Unermessliche. Kluge Bürger sollten daher selbst vorsorgen.
Während die Politik weiter Luftschlösser baut, bieten physische Edelmetalle wie Gold und Silber einen realen Werterhalt. Sie sind immun gegen Inflation, unabhängig von politischen Versprechungen und haben sich über Jahrtausende als Wertspeicher bewährt. In Zeiten, in denen die Regierung das Geld der Bürger mit vollen Händen ausgibt, sind sie ein Anker der Stabilität.
"Die beste Altersvorsorge ist die, die man selbst in der Hand hat – nicht die, die einem die Politik verspricht."
Die heutige Kabinettssitzung zeigt einmal mehr: Die Große Koalition setzt die verfehlte Politik ihrer Vorgänger fort. Statt mutige Reformen anzugehen, verteilt man Geschenke auf Kosten kommender Generationen. Es ist höchste Zeit, dass die Bürger die Sache selbst in die Hand nehmen – mit kluger Eigenvorsorge statt blindem Vertrauen in Staatsversprechen.