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Kettner Edelmetalle
23.07.2026
13:05 Uhr

Reiche auf Habecks Spuren: Wenn die Union die grĂĽne Energiewende einfach weiterschleppt

Es sollte der große Bruch mit der Ära Habeck werden. Als Katherina Reiche das Bundeswirtschaftsministerium übernahm, hofften viele auf einen energiepolitischen Kurswechsel – auf marktwirtschaftliche Vernunft statt ideologischer Verklärung. Doch was jetzt aus ihrem Ministerium sickert, gleicht eher einer Fortsetzung als einem Neuanfang. Der erste Entwurf für ein reformiertes Erneuerbare-Energien-Gesetz liest sich nämlich verdächtig nach dem, was ihr grüner Vorgänger hinterlassen hat.

Ein „Lebenszeichen“, das viele Fragen offenlässt

Immerhin: Reiche hat geliefert. Vor der Sommerpause brachte der Bundestag ihr Gesetz für neue Gaskraftwerke mit einer Kapazität von elf Gigawatt durch. Nun folgt der Entwurf für ein neues EEG, der bis Jahresende durch Kabinett, Bundestag und Bundesrat gepeitscht werden soll – und obendrein noch die Prüfung der EU-Kommission auf unerlaubte Beihilfen bestehen muss. Ein Marathon durch die Bürokratie also, dessen Ausgang alles andere als gewiss scheint.

Die entscheidende Frage aber bleibt: Was ändert sich eigentlich wirklich? Wer gehofft hatte, dass die Union das ausufernde Subventionsgeflecht der grünen Energiewende zurückstutzt, dürfte enttäuscht werden. Der Pfad, den Reiche beschreitet, ist im Kern derselbe – nur mit ein paar kosmetischen Akzenten versehen.

Der teure Traum vom grĂĽnen Umbau

Man erinnere sich: Die deutsche Energiewende ist längst zum internationalen Mahnmal für planwirtschaftliches Wunschdenken geworden. Während andere Industrienationen auf einen vernünftigen Energiemix setzen, hat Deutschland funktionierende Kernkraftwerke abgeschaltet und sich in eine gefährliche Abhängigkeit von Wetterlaunen begeben. Weht kein Wind und scheint keine Sonne, müssen teure Reservekraftwerke einspringen – oder Strom wird zu horrenden Preisen aus dem Ausland importiert.

Eine Energiepolitik, die auf Wind und Sonne baut, ist eine Energiepolitik, die auf Hoffnung baut. Und Hoffnung war noch nie ein guter Ratgeber fĂĽr die Versorgungssicherheit einer Industrienation.

Dass nun ausgerechnet eine CDU-Ministerin diesen Weg fortsetzt, statt endlich gegenzusteuern, ist bezeichnend für den Zustand der neuen Großen Koalition. Zwischen dem konservativen Anspruch und der sozialdemokratisch-grünen Realpolitik klafft eine Lücke, in die das Vertrauen der Bürger und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland zu fallen drohen.

Wer zahlt am Ende die Zeche?

Die bittere Antwort kennt jeder Stromkunde: der deutsche Bürger. Explodierende Netzentgelte, immer neue Umlagen und die schleichende Entwertung der Kaufkraft durch eine ohnehin galoppierende Inflation treffen vor allem den Mittelstand und die Familien. Während in Berlin über Gigawatt-Zahlen debattiert wird, fragen sich Millionen Haushalte, wie sie die nächste Stromrechnung stemmen sollen.

Und genau hier zeigt sich, warum die Zeit für nüchterne Vermögenssicherung gekommen ist. Wenn die Politik weiter Milliarden in ideologische Prestigeprojekte pumpt, während gleichzeitig ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen die Schuldenlast künftiger Generationen in die Höhe treibt, dann verliert das Papiergeld unweigerlich an Wert.

Sachwerte statt Subventionsträume

In Zeiten, in denen der Staat immer neue Milliardenlöcher aufreißt und die Energiepolitik zwischen Ideologie und Improvisation schwankt, gewinnen physische Edelmetalle wie Gold und Silber ihre historische Rolle als Wertspeicher zurück. Sie kennen keine Umlage, keine Subventionsprüfung und keinen politischen Kurswechsel – sie sind schlicht das, was sie seit Jahrtausenden waren: echtes, greifbares Vermögen. Als Beimischung zu einem breit gestreuten Portfolio bieten sie einen Schutz, den kein Gesetzentwurf aus dem Wirtschaftsministerium jemals garantieren kann.

Hinweis: Dieser Beitrag gibt ausschließlich die Meinung unserer Redaktion wieder und stellt keine Anlageberatung dar. Wir betreiben keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Jeder Leser ist angehalten, eigenständig ausreichend zu recherchieren und trägt für seine Anlageentscheidungen die alleinige Verantwortung.

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