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17.02.2026
06:14 Uhr

Regierung Merz im Umfragetief: Sogar Scholz schneidet besser ab als der Kanzler

Regierung Merz im Umfragetief: Sogar Scholz schneidet besser ab als der Kanzler

Es ist eine Ohrfeige, die es in sich hat. Knapp ein Jahr nach der Bundestagswahl im Februar 2025, die Friedrich Merz mit großen Versprechen ins Kanzleramt trug, zeichnet eine aktuelle INSA-Umfrage im Auftrag der Bild-Zeitung ein verheerendes Bild für die schwarz-rote Bundesregierung. 35 Prozent der Befragten attestieren dem gescheiterten Vorgänger Olaf Scholz eine bessere Amtsführung als dem amtierenden Kanzler. Nur magere 22 Prozent sehen das umgekehrt. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Der Mann, dessen Ampel-Koalition im November 2024 krachend zerbrach, wird heute von den Deutschen als der bessere Kanzler wahrgenommen.

Das Kabinett der Verlierer

Doch es kommt noch schlimmer für die Große Koalition. Fast das gesamte Kabinett Merz verliert den direkten Vergleich mit den jeweiligen Amtsvorgängern aus der Ampel-Ära. Nur zwei Minister können sich behaupten: Innenminister Alexander Dobrindt, der mit 25 zu 20 Prozent besser abschneidet als seine Vorgängerin Nancy Faeser, und Außenminister Johann Wadephul, der mit 29 zu 19 Prozent deutlich vor Annalena Baerbock liegt. Dass ausgerechnet die Ablösung dieser beiden besonders umstrittenen Ampel-Ministerinnen als Verbesserung empfunden wird, überrascht kaum – die Messlatte lag hier denkbar niedrig.

Besonders pikant: Selbst Robert Habeck, der als Wirtschaftsminister zum Sinnbild einer ideologiegetriebenen Energiepolitik wurde, erhält mit 27 Prozent bessere Noten als seine Nachfolgerin Katharina Reiche, die nur auf 19 Prozent kommt. Wenn ein Grünen-Minister, unter dessen Ägide die deutsche Industrie in eine beispiellose Krise schlitterte, im Rückblick beliebter ist als die aktuelle Amtsinhaberin – dann sollten in der Regierungszentrale sämtliche Alarmglocken schrillen.

Lauterbach schlägt Warken, Lindner schlägt Klingbeil

Die Umfrageklatsche zieht sich durch nahezu alle Ressorts. Karl Lauterbach, dessen Corona-Politik und Krankenhausreform für heftige Kontroversen sorgten, wird mit 23 zu 17 Prozent als besserer Gesundheitsminister bewertet als Nina Warken. Arbeitsministerin Bärbel Bas unterliegt ihrem Vorgänger Hubertus Heil, Justizministerin Stefanie Hubig dem liberalen Marco Buschmann, Verkehrsminister Patrick Schneider dem wendigen Volker Wissing und Bauministerin Verena Hubertz der glücklosen Klara Geywitz. Sogar Christian Lindner liegt als ehemaliger Finanzminister mit 24 Prozent noch zwei Punkte vor dem aktuellen Vizekanzler Lars Klingbeil.

Versprechen gebrochen, Vertrauen verspielt

Wer sich an den Wahlkampf des Jahres 2025 erinnert, dem dürfte bei diesen Zahlen schwindelig werden. Friedrich Merz trat an mit dem Versprechen, Deutschland wieder auf Kurs zu bringen. Keine neuen Schulden, weniger Bürokratie, eine starke Wirtschaft – so lauteten die Parolen. Was folgte, war ein 500 Milliarden Euro schweres Sondervermögen, das kommende Generationen mit Zinszahlungen belasten wird, eine im Grundgesetz verankerte Klimaneutralität bis 2045 und eine Wirtschaftspolitik, die den Mittelstand weiter in die Enge treibt. Die Inflation frisst den Bürgern das Ersparte weg, während die Regierung munter neue Ausgabenprogramme auflegt.

Es ist diese Diskrepanz zwischen Ankündigung und Realität, die das Vertrauen der Bürger systematisch untergräbt. Die Deutschen haben im Februar 2025 nicht für eine Fortsetzung der Ampel-Politik unter anderem Etikett gestimmt. Sie wollten einen echten Kurswechsel – und bekamen stattdessen alten Wein in neuen Schläuchen.

Lichtblicke nur bei Verteidigung und Migration

Immerhin: In einzelnen Politikfeldern attestieren die Befragten der neuen Regierung Fortschritte. Bei der Verteidigungspolitik sehen 32 Prozent eine Verbesserung gegenüber nur 18 Prozent, die eine Verschlechterung wahrnehmen. Auch beim Thema Migration erkennen 30 Prozent positive Entwicklungen. Doch diese Teilerfolge können nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Ampel-Koalition ausgerechnet bei den wirtschaftlichen Kernthemen – Konjunktur ankurbeln, Bürokratie abbauen, Steuerzahler entlasten – rückblickend bessere Noten erhält als die aktuelle Regierung.

Das ist ein vernichtendes Urteil. Denn es waren genau diese Themen, mit denen CDU und CSU in den Wahlkampf gezogen sind. Es waren genau diese Versprechen, die Millionen Wähler dazu bewogen haben, ihr Kreuz bei der Union zu machen. Und es ist genau dieses Versagen, das den Frust in der Bevölkerung auf ein neues Niveau treibt.

Deutschland braucht mehr als Symbolpolitik

Die Umfrageergebnisse sind ein Weckruf – nicht nur für die Regierung Merz, sondern für das gesamte politische Establishment. Wenn selbst die gescheiterte Ampel im Rückblick besser bewertet wird als die amtierende Koalition, dann hat Deutschland ein fundamentales Problem mit seiner politischen Klasse. Die Bürger fühlen sich nicht mehr vertreten. Sie sehen, wie ihre Kaufkraft schwindet, wie die Kriminalität steigt, wie traditionelle Werte unter die Räder geraten – und wie die Politik mit immer neuen Schulden und Symbolmaßnahmen reagiert, statt die eigentlichen Probleme anzupacken.

In Zeiten solcher politischer und wirtschaftlicher Unsicherheit suchen viele Menschen nach Stabilität für ihr Vermögen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Wertspeicher bewährt – gerade dann, wenn das Vertrauen in politische Institutionen und Papiergeldwährungen schwindet. Als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio können sie einen wichtigen Beitrag zur Vermögenssicherung leisten.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf eigener Recherche basieren. Wir empfehlen, vor Investitionsentscheidungen einen qualifizierten Finanzberater zu konsultieren. Für etwaige Verluste, die aus der Umsetzung der in diesem Artikel genannten Informationen resultieren, übernehmen wir keine Haftung.

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